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Wie umgehen mit chaotischem Zimmer eines ADHS Kindes?

Ich hatte die Wahl: Rege ich mich jeden Tag auf - oder treffe ich mit den Kids eine Vereinbarung.
Ich hab mich für letzteres entschieden. Und die ist auch bei einem ADHS - Kind möglich.
Die Vereinbarung: Innerhalb der Woche kümmerte ich mich nicht um das Zimmer der Kinder.
Der Samstag war dann ein Aufräumtag.
Das ist ein gutes Konzept fpr den Umgang mit Kindern, mit denen man lebt. Hier geht es jedoch um eine kurze Betreuung morgens vor Schulstart.
Da hat man gar keine Regeln aufzustellen, sondern sich den Gegebenheiten anzupassen.
 
Also ich finde auch, du solltest dich da nicht einmischen, auch wenn es dir in den fingern juckt.
Kann ich verstehen, gänge mir auch so.
Aber du sollst das Kind ja nur für die Schule fertig machen und begleiten, oder?
Dann mache auch nur das.
Ich habe zwar keine Erfahrung mit ADHS-Kindern, nur als Beispiel, meine eigenen Enkel.
Wenn ich da mal zu Besuch war (war nur möglich nach voriger Absprache mit dem Schwiegersohn!)
Erlebte ich auch so einiges, wo ich dachte, oh Gott, hier läuft was schief.
Ich habe das 1x angesprochen und nie wieder.
Dann hies es, so ist die Erziehung eben heutzutage, passt es dir nicht, brauchst du ja nicht mehr kommen. Nichtmal ich als Oma durfte da was sagen, wie soll das bei dir gehen als Nicht-Familienangehörige?
 
Okay, dann habe ich wohl etwas missverstanden, sorry. Aber warum lebt das Kind nicht zuhause, sondern - wo?
 
Ach so; was das Kind möchte: guter Plan, er möchte nur nix, außer alles behalten, immer mehr haben, was neues, wenn was kaputt geht, alles andere ist ihm egal.

Könnte es sein, dass manche Klamotten vielleicht etwas unpraktisch sind für das Kind? Zum Beispiel eine vermeintlich gute Hose für draußen im Winter, vielleicht ganz nett anzusehen, bringt aber nicht die beste Wärme eventuell wenn man mal darüber nachdenkt? Oder sind manche der Hosen eventuell etwas zu eng, was vielleicht auch ganz modisch aussehen kann, kann aber auch eventuell gesundheitlich bedenklich sein, nicht wahr? Oder kann eine Jacke eventuell nicht den besten Schutz bieten, etwa bei Schneeregen oder Regen, sofern sie nicht wasserabweisend oder dergleichen ist. Oder Schuhe, wo die Füße entsprechend Platz haben sollten. Und was man noch denken könnte, um gesundheitlich auf sich zu achten. Was ich damit sagen will ist, dass das Kind vielleicht so oder anders auf diese Art und Weise vielleicht eher was loswerden will von den Klamotten und mehr auf Bewusstsein setzt was gesundheitlich gut wäre? Außerdem wächst das Kind ja noch, was will es dann mit alten Klamotten? Und wer weiß? Vielleicht ist es auch gut, würde man auch anderswo auf Bewusstsein setzen würde. Ordnung? "Weshalb?" könnte man sich fragen. Vielleicht ja, damit es mal besser leben könnte? Damit es seine Aufgaben leichter erfüllen könnte? Und was man noch denken könnte.
 
Da es dein Job ist, das Kind zu wecken und bis zum Schulgang zu betreuen, würde ich mich auch nur genau darauf konzentrieren. Mein Neffe hat auch hochgradiges ADHS und hat schreiben, lesen und all das gelernt. Meiner Meinung nach hängt das nicht davon ab, wie das Zimmer aussieht. Du könntest ihm aber natürlich nach und nach beibringen, wie man alleine aufsteht und all das.
 
Hallo @havonni ich finde es schonmal gut, dass dir das Wohl deines Betreuungskindes nicht egal ist! Vielleicht kannst du deine aktuellen Bedenken ja mal mit seiner Mutter besprechen, aber nicht von oben herab, sondern eher als besorgter Mitmensch. Aber du kannst ja am besten von uns beurteilen in wie fern sie auf einen Rat eingehen würde oder nicht. Aber wenn sie sagte, dass Druck manchmal gut sei, dann denke ich nicht, dass es so negativ ist.

Ich habe leider auch keine Erfahrung mit ADHS, aber vielleicht würde beruhigende Musik helfen? Du könntest ja mal ausprobieren wie er auf das reagiert.

Ich wünsche dir viel Erfolg!
 
Kinder mit ADHS brauchen eine von Aussen vorgegebene Struktur. Sie können sich das nicht selbst verordnen, auch wenn man sie darüber belehrt, auffordert, bettelt und droht.

Ich würde versuchen, dort 1 mal die Woche klar Schiff zu machen, und den Rest der Zeit hat der Junge seine Ruhe. Vorher muss man Vieles wegräumen oder entsorgen, damit nicht zu Viel kaputt geht oder im Nirvana verschwindet.

Sprich dich mit der Mutter ab, ob das geht, ob sie zustimmt oder was sie davon hält. Allein kannst du das natürlich nicht durchziehen, schon weil dir die Sachen dort ja nicht gehören.
 
Also, wenn Mutter auch nicht in der Lage ist, für Ordnung zu sorgen,

dann bringt es wahrscheinlich auch nicht allzu viel, wenn man selbst nur begrenzt da ist.

Kenne das bei der Familie meiner Nichte.
 

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