Hallo zusammen,
in großen Teilen teile ich eure Einstellungen.
Allerdings spricht mein Fall dafür, dass es nicht nur die geringe Bezahlung und ein schlechter Chef bzw. Kollegen sind, die einem die Lust am Arbeiten nehmen. Ich für meinen Teil habe zwar was das Geld anbetrifft nun auch nicht wirklich ein angemessenes Gehalt, dafür muss ich aber auch nicht viel machen.
Mein Chef ist ein ganz toller Mensch, er lobt uns viel und ist sehr um uns besorgt. Das Team ist auch gut. Mir fehlt aber jemand gleichaltriges und gleichgeschlechtliches sehr. So jemand, mit dem man gerne jeden Tag spricht und sich gut austausc hen kann. Das habe ich leider nicht gefunden. Aber ausgebeutet würde ich mich nun trotzdem nicht bezeichnen.
Ich denke bei mir liegt es an vielen anderen Dingen. Ich sträube mich irgendwie dagegen -egal für wen oder was - jeden Tag unter der Woche von früh bis spät meine wertvolle Lebenszeit zu schenken. Dort sitze ich den ganzen Tag in einem Raum vorm PC und wälze Akten und Mails. Das erfüllt mich einfach nicht, das nimmt mir die Energie komplett und macht mich depressiv.Ich möchte einfach frei sein und Dinge tun, die schön sind und Energie wecken. Aber alle Jobs, bei denen ich es mir noch einigermaßen vorstellen könnt dass sie das Potenzial haben, sind dermaßen unterbezahlt, dass es auch schon wieder keinen Spaß mehr macht denn dann ist es wirklich effektiver nur noch zu hartzen und ne ruhige Kugel zu schieben. Könnte man in einem Beruf der mit Tier- oder Menschenpflege zu tun hat ein ordentliches Gehalt verdienen, wäre ich sicher längst umgestiegen. Aber solange man dort Wochenenddienste, Nachtschichten und etliche Überstunden sowie die zu pflegenden Tiere/Menschen wie in Akkordarbeit abarbeiten muss, werden auch hier immer die Kosten den Nutzen überlagern...
Ich kämpfe mich jetzt durch das restliche Jahr im bisherigen Job durch und dann mal sehn was ich mache, mein Vertrag läuft dann eh aus. Erst mal Pause....und dann was in Teilzeit oder auf 400 euro Basis.
in großen Teilen teile ich eure Einstellungen.
Allerdings spricht mein Fall dafür, dass es nicht nur die geringe Bezahlung und ein schlechter Chef bzw. Kollegen sind, die einem die Lust am Arbeiten nehmen. Ich für meinen Teil habe zwar was das Geld anbetrifft nun auch nicht wirklich ein angemessenes Gehalt, dafür muss ich aber auch nicht viel machen.
Mein Chef ist ein ganz toller Mensch, er lobt uns viel und ist sehr um uns besorgt. Das Team ist auch gut. Mir fehlt aber jemand gleichaltriges und gleichgeschlechtliches sehr. So jemand, mit dem man gerne jeden Tag spricht und sich gut austausc hen kann. Das habe ich leider nicht gefunden. Aber ausgebeutet würde ich mich nun trotzdem nicht bezeichnen.
Ich denke bei mir liegt es an vielen anderen Dingen. Ich sträube mich irgendwie dagegen -egal für wen oder was - jeden Tag unter der Woche von früh bis spät meine wertvolle Lebenszeit zu schenken. Dort sitze ich den ganzen Tag in einem Raum vorm PC und wälze Akten und Mails. Das erfüllt mich einfach nicht, das nimmt mir die Energie komplett und macht mich depressiv.Ich möchte einfach frei sein und Dinge tun, die schön sind und Energie wecken. Aber alle Jobs, bei denen ich es mir noch einigermaßen vorstellen könnt dass sie das Potenzial haben, sind dermaßen unterbezahlt, dass es auch schon wieder keinen Spaß mehr macht denn dann ist es wirklich effektiver nur noch zu hartzen und ne ruhige Kugel zu schieben. Könnte man in einem Beruf der mit Tier- oder Menschenpflege zu tun hat ein ordentliches Gehalt verdienen, wäre ich sicher längst umgestiegen. Aber solange man dort Wochenenddienste, Nachtschichten und etliche Überstunden sowie die zu pflegenden Tiere/Menschen wie in Akkordarbeit abarbeiten muss, werden auch hier immer die Kosten den Nutzen überlagern...
Ich kämpfe mich jetzt durch das restliche Jahr im bisherigen Job durch und dann mal sehn was ich mache, mein Vertrag läuft dann eh aus. Erst mal Pause....und dann was in Teilzeit oder auf 400 euro Basis.