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Wie spanne ich ihm seine Freundin aus?!?

Nun macht mal nicht einen auf Moralprediger hier. Ich weiß ganz genau, wie es ist, wenn ein anderer einem die Angebetete wegschnappt und es fragt auch keiner wie man sich dabei fühlt oder entschuldigt sich dafür. Diese ganzen Zureden, von wegen du willst doch dass sie glücklich ist und so kann man vergessen. das rettet einen auch nicht vor dem kummer und ist für mich der absolute schwachsinn. wenn man sie erobern kann, dann wird sie damit auch glücklich sein. In der Liebe muss man kämpfen um etwas zu erreichen. wer nicht kämpft hat schon gewonnen. Manche Frauen muss man sich eben verdienen. Man muss ihnen beweisen, dass man der richtige ist und darf nicht locker lassen. vielleicht nicht zu aufdringlich, aber sei einfach ganz du selbst.
Interesse muss natürlich da sein.

womit wir bei meinem Problem wären, welches in gewisser weise das selbe ist.
Ich habe eine Frau kennen gelernt, mit gut mit mir verstanden, wir beide hatten interesse aneinander usw. Dann kommt irgend so ein anderer Kerl daher und schnappt sie mir weg. Sie selber hat dazu immer wieder betont, wenn es nach ihrem verstand gehen würde, wäre ich die erste wahl, doch sie würde den anderen lieben und könne nicht darüber weg kommen. Wenn ich das jetzt ernst nehmen kann, dann wäre das Anlass genug für mich weiter zu machen und sie dem kerl auszuspannen, da ich mich auch noch nie mit einer frau besser verstanden habe als mit ihr. Ein Schritt von mir, war einfach mal ihr Rosen zu schicken und ich glaube, das hat gessessen, wenn sie schon offen bekundet, dass das noch nie ein mann für sie getan hätte. aber wie soll ich jetzt weiter machen, damit ich auch erfolg habe?
 
Also ich find das bei dem Thema immer wieder putzig, wie dann mit dem erhobenen Zeigefinger gewedelt und gepredigt wird, wie böse doch das "Ausspannen" wär. Vollkommen an der Realität vorbei.. "Ausspannen" impliziert ja schon, dass er/sie irgendjemandem gehören würde.. und wenn er/sie sich ausspannen lässt.. na dann...

Heutzutage sind Beziehungen auch eher etwas fließendes, wo beginnt sie, wo hört eine auf? Ich möchte sogar behaupten, dass das schon immer so gewesen ist, nur früher hat man es nicht offen gelebt..

Und überhaupt, dieser hohe Moralanspruch - meistens in der Jugend - der/die muß es sein! - auch wenn es nicht wirklich so ist - das ist doch Selbstbetrug, wer wird davon glücklich?

Ich glaub auch, dass die meisten hier, die dagegen argumentieren, eh nur Angst haben, dass man ihnen IHRE Partner ausspannt - aber davor ist eh niemand sicher - das Leben gibt keine Garantien.

Und zum Schluß: die einzig sinnvollen Antworten, die ich hier gelesen hab und die wenigstens einen Versuch dargestellt haben, zu helfen, waren die von Lovejoker - wenigstens einer, der noch (oder wieder?) einen Realitätssinn hat.
 
. Sie selber hat dazu immer wieder betont, wenn es nach ihrem verstand gehen würde, wäre ich die erste wahl, doch sie würde den anderen lieben und könne nicht darüber weg kommen.

Ich will dir ja nicht alle Hoffnungen zerschlagen, aber das mit dem Verstand hat sie meiner Meinung nach nur gesagt, um dich nicht zu verletzen (wobei sie das ohnehin tut, von daher könnten sich alle Seiten, egal in welcher Konstellation, solche Sprüche sparen).

Es geht ja eben NICHT um den Verstand, sondern um das Gefühl - das Kribbeln im Bauch, die weichen Knie, das wohlige Gefühl, dass da jemand ist, der zu einem passt und genauso empfindet. Und das kann man eben nicht herbei "überzeugen", weil es vollkommen irrational ist.

Wäre es anders gelagert - so wie bei Pawel - würde ich das anders sehen, aber manche Leute ziehen sich halt an wie Magneten - und wenn es dann geklappt hat, kann da auch keiner mehr dazwischen. Aber das ist nicht der Normalfall! (leider)
 
.. was ich allerdings nicht verstehe, ist, wie kann man mit jemandem anderen in einer Beziehung sein, wenn man doch eigentlich jemanden anderes liebt?
Wie kann man das demjenigen antun, diesem was vorspielen? Ich mein, Affären ok, aber sowas.. das ist doch eigentlich nur Benutzen... Vorspiegelung falscher Tatsachen - und derjenige plant vielleicht schon das ganze weitere Leben - ohne irgendwas zu ahnen...

Das ist vielleicht ein wenig OT, aber das interessiert mich schon.
 
ich finde dass du das sein lassen solltest Pawel...
sowas hat schon mal ein typ bei meiner freundin versucht, und der war dann schneller im krankenhaus als er überhaupt schauen konnte
und ich denke ihr freund würde das auch nicht einfach so hinnehmen und iniziative ergreifen....also mein tipp für dich mein freund

lass sie in ruhe bevor keine zähne mehr hast und keinen einzigen körperteil mehr spürst!!!!
 
ich finde dass du das sein lassen solltest Pawel...
sowas hat schon mal ein typ bei meiner freundin versucht, und der war dann schneller im krankenhaus als er überhaupt schauen konnte
und ich denke ihr freund würde das auch nicht einfach so hinnehmen und iniziative ergreifen....also mein tipp für dich mein freund

lass sie in ruhe bevor keine zähne mehr hast und keinen einzigen körperteil mehr spürst!!!!

Halleluja, nun aber mal halblang, nicht jeder ist so brutal wie du!
 
Du solltest das lassen. Denkst du nicht dass ihr momentaner Freund auch gefühle hat?
Stell dir vor jemand würde dir deine Freundin ausspannen die du über alles liebst!
Wie würdest du dich fühlen?
 
so was behindertes ey... und dir ist das wohl nicht mal peinlich... wenn ihr dann eines tages zusammen seid (was hoffe ich nie so kommen wird) erzählst du ihr dann "ich hab früher mal in nem forum gefragt wie man eine freundin ausspannen kann ist das nicht süß?"

ich hasse menschen wie dich!!! es mag vielleicht egoistisch klingen aber ich wünsche mir von ganzem herzen das du stirbst! und das möglichst qualvoll du marde
 
Hallo,
sucht man in Google "freundin ausspannen" stellt dieses Forum den ertsen Treffer dar. Wieso man dazu kommt das obige zu suchen? Naja, man läuft am Faschingsabend, alle Kneipen sind geschlossen, durch die halbe Stadt, nachdem man sie `erfolglos´nach Hause gebracht hat. Erstmal sind alle Hoffnungen zerschmettert. Man überlegte sich ob es eine Lösung ist sich in die Arbeit zu stürzen oder sich sonstwie abzulenken, von Lösungsansätzen wie psychatrische Beratung bis zum Aufgeben.
Die einzige vernünftige Lösung, und da wiederspricht die Vernuft der Moral(!), ist das "Ausspannen". Dabei geht es NICHT um das Zerstören von Beziehungen sondern um den nüchteren Fakt, dass Er im Weg steht.
Wie sollte man es sonst verstehen, wenn sie einem in der Nacht des Funkensprungs sagt: "Darauf habe ich schon so lange gewartet! [. . .] Kann das bitte unter uns bleiben ich verstehe mich so gut mit meinem Freund."
Nachts, endlich zuhause angekommen, setzt man sich mit Erwartung vors Internet, nippt relativ gelassen aber voller Schmerz an einem Glas Wiskey, und hofft auf konstruktive Vorschläge - Was man findet sind Moralpredigten.

Vielleicht sollte ich damit wirklich zum Psychater gehen, aber ich habe beschlossen einen Schlussstrich zu ziehen! Ich kann nicht damit leben mich ca. alle zwei Jahre wirklich zu verlieben - sie hatten immer einen Freund - das dann zu verdrängen und Ersatzbeziehungen mit anderen Frauen zu suchen, die ich nicht liebe, und diese nach jener Einsicht zu enttäuschen.

Ich hoffe das rechtfertigt meine Teilnahme an dieser Diskussion, die eigentlich nicht eine solche sein sollte, sondern den Hilferuf beantworten sollte!

Ich möchte einfach eine Beziehung haben, in der ich auch sie liebe und nicht nur umgekehrt. Ich will sozusagen den geringst möglichen Schaden anrichten, immerhin ist es nicht gerade nett anderen Frauen was vorzumachen.

Mea culpa, Konrad
 
Das meiste hier finde ich wirklich sehr naiv und ideologisch, aber immerhin finden sich 1 oder 2 Autoren die den realistischen Nerv getroffen haben, deshalb bringe ich mich mal verspätet ein.

Ich glaube es ist auch in Pawels Sinn - und einiger anderer hier einschließlich mir - wenn ich versuche die Frage mal anders auszudrücken. Und diese Frage ist an alle Frauen gerichtet. Entschuldigt bitte den langen Text, aber wenn ich mich einbringe dann richtig und einige Vorüberlegungen sind für die Frage einfach notwendig.

Mittlerweile hatte ich so viele Gespräche zu diesem Thema, dass ich mittlerweile von ein paar Dingen überzeugt bin:

1) Sehr viele Frauen (bei Frauen viel mehr als bei Männern) gehen nur die Beziehung mit einem Mann ein, um nicht alleine zu sein. Was auf psychischer Ebene so schlimm daran ist Single zu sein, konnte mir noch keine sagen. Auf soziologischer Ebene findet sich aber immer wieder das Argument: Was denken die anderen über mich, wenn ich keinen Freund habe. Eine attraktive Frau ist daher selten und nur kurz Single - ich habe seit der Schulzeit keine attraktive Singlefrau mehr kennengelernt - weiß aber, dass diese zwiscehndurch mal 2 Wochen Singel waren. Und es kann mir keiner erzählen, dass diese in nur 2 Wochen den richtigen finden.

2) Frauen haben überraschender Weise eine miserable Selbstwahrnehmung, was ihre Bedürfnisse angeht, deshalb orientieren sie sich an der Norm (ich denke das liegt viel an der jahrtausendelangen unterschiedlichen Sozialisation der Geschlechter). Warum ein häßlicher, aber berühmter Gitarrist jede Frau abbekommt? Weil er so eine tolle Fähigkeit hat. Sagt die Frau. Aber vom noch talentierteren, dafür unbekannten Nachbarn will sie nix. Warum? Weil es nicht um die Fähigkeit geht, sondern um die Anerkennung - sage ich. (wäre er talentierter wäre er berühmt sagen manch ganz blinde) Die Norm definiert sich über die Anerkennung. Wer soviel Anerkennung erhält, der muss richtig sein. Da kann er sie schlagen oder anders das Gegenteil beweisen so oft er will; sie wird sich selbst die Schuld geben - denn da alle auf seiner Seite sind, kann der Fehler ja nicht bei ihm liegen. Zu diesen Gegenbeweisen muss es aber nicht kommen - bleibt dennoch eine Illusion: Frauen wollen sich im Licht des Anerkannten (soziologisches Alpha Männchen) baden, ohne zu merken, dass sie gerade dadurch - in Zeiten der Emanzipierung zumindest - im Schatten stehen.
Kurz: Frauen rationalisieren ihre Motive, orientiert an Normen, sind sich über ihre wahren Motive aber sehr oft unklar.

Was passiert jetzt wenn eine solche Frau Gefühle für einen Mann entwickelt, weil dieser ihre (psychischen) Bedürfnisse erkennt und sie sich deshalb ihm öffnet?

Meine Einschätzung: Sie erkennt plötzlich was sie wirklich braucht, aber das macht ihr vor allem Angst, weil sie sich dann eingestehen muss, dass ihr momentaner Freund ihr nicht geben kann was sie braucht und vielleicht nie wird (Punkt 1: die Falle), dabei hat sie (manchmal Jahre lang) sich mühsam eingeredet, dass sie glücklich ist (Punkt 2: die Rationalisierung bzw. unbewusste Selbstverarschung;-)).


Wie geht sie jetzt damit um? Nach meiner Erfahrung immer nach dem gleichen Muster (Gerade bin ich auf eine Ausnahme von dieser Regel gestoßen, aber dazu gehe ich ganz zum Schluß mal ein.): Schiebt sie den Mann weg (ignoriert ihn und ihre Gefühle zu ihm), der ihr die Augen öffnet aber damit auch die Zweifel auslöst - kann sie so ganz einfach die Zweifel an ihr selbst ignorieren, was dann wieder zu Punkt 2 führt. Sie redet sich ihre eigene Beziehung schön, indem sie z.B. sagt: der ist kein richtiger Mann, das wichtigste an einer Beziehung ist doch der SEX (wie mein momentaner Freund behauptet [weil er nichts anderes zu bieten hat - schiebe ich ein]) oder: der ist bestimmt schwul. Letzteres ist oft ein Wunschdenken: Am effektivsten lässt sich der Konflikt lösen, wenn sie sich den gewohnten Sex vom alten und Seelenwäsche von neuen Mann holt. Wenn dieser schwul ist kann sie das machen ohne unmoralisch zu sein - ohne ihn zu verletzen.

Jetzt die Frage:
Was kann ein Mann tun, um euch aus der Falle zu holen und euch glücklich zu machen.
Am besten so dass ihr ihn nicht verletzt.
Sollte er weiter machen? Dann stößt ihr euch noch weiter von ihm weg. Sollte er weiter machen, aber anders? wie anders? Kann er was tun - bevor ihr zusammen kommt, um euch zu überzeugen, dass ihr bei ihm glücklicher wärt?Muss man sowas nicht ausprobieren und kann deshalb vorher nur darauf vertrauen. Könnt ihrnicht vertrauen? Warum? Habt ihr Angst vor Glück? Nein, habt ihr Angst davor, dass euer Glück scheitert und findet euch deshalb lieber mit dem ab, womit ihr zu leben gelernt habt? Was bleibt dann diesen Männern um nicht zu vereinsamen außer zu Schweinen zu werden? Denn wozu einer Frau gegenüber einfühlsam sein, wenn nur die, die es nicht machen die Frauen bekommen und die Einfühlsamen von ihnen nur ausgenutzt/misbraucht werden? Männer sind Schweine...ok, aber warum wohl? Ihr seid mächtiger als ihr glaubt und wir uns eingestehen wollen.
Hab ich ein entscheidendes Detail übersehen? Braucht ihr evtl. Unglück um glücklich zu sein - und warum?


Kann ein Mann überhaupt was tun oder müssen wir auf Schicksal hoffen?

Oder könnt nur ihr etwas daran ändern? Ich gebe ehrlich zu, dass ich euer hier beschriebenes Verhalten feige und dumm finde, denn egal wie sehr ihr euch einbildet glücklich zu sein - es bleibt nur Einbildung und damit sehr instabil. Als Ergebnis bleiben nur Verlierer - naja die unempathischen Männern - die meisten eurer Freunde also - fühlen sich bestimmt als Gewinner.

Wenn ihr dann doch ehrlich zu euch seid und euch eingesteht, dass ihr den Freund wechseln müsstet um glücklicher zu sein, dann bleiben immer noch Barrieren wie Gewohnheit und nicht verletzen zu wollen - nur das ihr dann jemand anderen verletzt. Das ist vielleicht das schlimmste an unserer Existenz, dass wir Liebe und Verletzung nicht trennen können, aber gerade weil wir es nicht können sind wir nicht schuldig wenn es doch geschieht. Mut zur Liebe heißt Mut zur Verletzung.
Was muss passieren, damit ihr den entscheidenden Schritt macht? Ich sags hier mal ganz deutlich: Auspannen gibt es nicht - unmöglich ohne Sklaverei. Es gibt nur verlassen. Deshalb liegt es allein an demjenigen der in einer Beziehung ist, sie zu verlassen. Natürlich ist das mit Ängsten verbunden, denn es wurden viele Gefühle, viel Zeit, viel Identität, evtl. sogar viel Geld in die Beziehung investiert. Wenn ich als Mann jetzt aber davon überzeugt bin, dass ich dir als Frau ein viel besseres Leben bieten kann und auch will: was könnte ich tun, um dir/uns zu helfen?

Am liebsten wären mir Vorschläge die nicht automatisch von mir erfordern mich total aufzuopfern, denn es gibt kaum ein schlimmeres Gefühl als das von der Frau geopfert zu werden, die Mann liebt.

Damals haben sich Frauen Männern angeboten oder wurden von Eltern angeboten, heute beobachte ich immer noch häufig, dass sich Frauen von jedem erstbietenden einigermaßen Attraktiven "nehmen" lassen. Damit überlassen sie sich, aber auch den sie wirklich liebenden Mann dem Schicksal. Mit Selbstbestimmung hat das nicht mehr viel zu tun.

Wenn es in der Politik um die Emanzipation der Frau geht, dann ist damit nur die finanzielle gemeint. Könnte es sein, dass es euch auch an geistiger Emanzipation fehlt um glücklich zu sein?
Ihr seid passive Geschöpfe, OK, aber in Bezug auf Männer die euch glücklich machen wollen um selber glücklich sein zu können seid ihr der aktive Part. Seid ihr euch dessen überhaupt bewusst?



Liebe Grüße an alle Mitleidenden
 

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