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Wie soll es weiter gehen?

Etu

Mitglied
Hi, befinde mich gerade in einer ausweglosen Situation und weiß nicht wie es weitergehen soll oder was ich tun kann um endlich wieder Freude am Leben zu haben.
 

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Etu

Mitglied
Ja mein Problem. Weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Irgendwie läuft alles schief. Ich fang mal einfach an und erzähle ein bisschen was. Vor circa zwei Jahren bin ich mit meinem damaligen Freund, meiner Tochter die schon 19 war und meinem 16 jährigen Sohn in ein Einfamilienhaus gezogen. Ich war damals über eine Zeitarbeitsfirma in einer Firma beschäftigt.

Nach etwa einem Jahr hat mir die Firma gekündigt und ich würde an eine andere Firma vermittelt, bei der ich nur noch die Hälfte des Lohnes verdiente als bei der vorherigen. Ungefähr ein halbes Jahr bevor ich die Firma wechseln musste, trennte ich mich auch von meinem damaligen Freund. Meine Tochter war damals als in der Ausbildung im ersten Lehrjahr mein Sohn begann ungefähr zeitgleich mit meinem Firmenwechsel seine Ausbildung und musste ausziehen, da er seine Ausbildungsstätte in einer anderen Stadt hat. Damit fiel auch der Unterhalt den ich für den Jungen bekam weg. Nun stand ich da mit der Hälfte meines vorherigen Verdienstes und dem Unterhalt weniger da und konnte mir die Miete nicht mehr leisten.

Meine Tochter beendete daraufhin ihr erstes Lehrjahr und begann nicht das zweite sondern suchte sich einen Job als Küchenhilfe damit wir die Miete die für die Verhältnisse wo wir wohnen teuer ist, zumal auch das Haus das wir bewohnen auch sehr alt ist. Durch die hohe Miete sind wir sehr schnell gezwungen gewesen uns Geld von Verwandten zu borgen um unsere Rechnungen zahlen zu können.

Seit April diesen Jahres hat dann auch noch mein Vermieter Eigenbedarf des Wohnobjektes angemeldet. Muss auch dazu sagen, das ich seit meinem Arbeitswechsel sofort begonnen habe mir eine günstigere Wohnung zu suchen, was sich allerdings als sehr schwierig erweist.

Da ich mittlerweile auch einen Schufaeintrag habe, werde ich wohl auch keine Chance auf eine Privatwohnung bekommen. Eine sogenannte Sozialwohnung steht mir auch nicht zu da ich mit meiner Tochter zusammen, dafür zu viel verdienen, laut Wohnungsamt.

Vor ca. fünf Monaten habe ich dann auch noch gesundheitliche Probleme bekommen die, wie mein Arzt sagt durch eine Überbelastung durch die Arbeit entstanden ist. Mein Arzt hatte mir damals geraten den Job zu wechseln da ich mir sonst meine Arme ganz kaputt mache und womöglich dann gar nicht mehr arbeiten kann, was ich dann auch tat. Ich habe sofort im Anschluß einen neuen Job bei einer anderen Zeitarbeitsfirma bekommen (muss dazu sagen das ich der neuen Zeitarbeitsfirma genau gesagt habe warum ich meinen Job wechseln muss und das ich nur leichte Tätigkeiten ausführen kann bei denen ich maximal 1,5 kg Gesamtgewicht heben darf) bei der ich leider meine Arme noch mehr belasten musste als vorher.

Nun bin ich wieder krankgeschrieben und weiß auch nicht wie lange es noch dauern wird bis ich wieder normal arbeiten kann. Ich habe starke Schmerzen und drehe noch durch, da ich bisher auch nicht wirklich behandelt wurde außer das mir ständig irgendwelche Medikamente verschrieben werden und kurze Zeit drauf wieder abgesetzt werden um neue auszuprobieren. Hatte bisher seit fünf Monaten auch keinen Termin bei einem Facharzt bekommen. Also weiß ich nicht einmal genau was mir fehlt, nur das ich starke Schmerzen habe und bald durchdrehen weil auch keine Schmerzmittel wirklich helfen.

Nun habe ich auch meine Kündigung von der Zeitarbeitsfirma bekommen und habe mich beim Arbeitsamt gemeldet. Mir wurde gesagt das die erst für mich zuständig sind wenn ich wieder gesund geschrieben bin.

Nun weiß ich nicht mehr wie es weitergehen soll oder was ich tun muss. Weiß jemand von euch vielleicht was ich tun muss oder wohin ich mich in so einer Situation hinwenden kann? Sorry der Text ist etwas lang geworden dabei hab ich mich bemüht nur die wichtigsten Baustellen zu nennen damit Ihr bisschen verstehen könnt worum es geht...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Yannick

Moderator
Teammitglied
Hallo Etu,

ich gehe vermute, dass Deine Krankschreibung beim Arbeitsamt so verstanden wird,
dass Du derzeit überhaupt nicht arbeiten kannst. Ich würde zunächst bei den Arzt, der
Dich krankgeschrieben hat, nachfragen, ob Du derzeit Tätigkeiten, bei denen keine oder
nur geringere Belastung als die erwähnten 1,5 kg Gesamtgewicht ausführen kannst.
Möglicherweise darfst Du ja unter Beachtung der Gewichtsbeschränkung arbeiten gehen.

Bitte nehme auch Kontakt zu Deiner Krankenkasse auf. Diese ist unter Umständen ver-
pflichtet, das Krankengeld nach Deinem Ausscheiden aus der Firma weiter zu zahlen.
Da ich hier keine Rechtsberatung durchführen darf, verweise ich auf eine Webseite mit
weiteren Informationen zu diesem Thema.

Link: https://www.kanzlei-hasselbach.de/2...ngeld-bei-arbeitslosigkeit-und-kuendigung/04/

Falls noch rechtliche Fragen zu klären sind, könntest Du Dich mit der für Deinen
Wohnort zuständigen Geschäftsstelle des "Sozialverband VdK Deutschland e.V.",
zu finden unter vdk.de in Verbindung setzen. Das kostet allerdings etwas Mitglieds-
beitrag, ist aber immer noch sehr viel günstiger als die Kosten eines Anwalts.
 
Zuletzt bearbeitet:

Etu

Mitglied
Vielen Dank für die Antwort. Ich werde mich auf jeden Fall mal informieren. Habe mir schon einen Termin bei der Caritas zur Beratung geben lassen da ich im Internet gelesen habe das die bei einer drohenden Wohnungslosigkeit eventuell Anlaufstellen vermitteln können, mal sehen was dabei rauskommt...
 

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