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Wie sieht Euer Leben aus?

Das glaube ich nicht, das mich keiner mehr will. Dafür bin ich noch recht jung. Es ist auch nicht verwerflich sich mal eine Auszeit zu nehmen. Du scheinst ja in Deinem Beruf aufzugehen. Jeder setzt andere Maßstäbe. Der andere lebt für die Arbeit, der andere eben für seine Freizeit, auch, wenn sich das doof anhören mag. Bin ja auch nicht selbstverschuldet arbeitslos geworden. Wäre alles nicht so gekommen, würde ich weiterhin arbeiten gehen und mich jeden Tag hinquälen und womöglich irgendwann krank werden.

Je länger Du arbeitslos bist, desto weniger Channcen hast Du auf eine Neueinstellung.

Abgesehen davon endet das das Alg1 spätestens nach 12 Monaten und Alg2 folgt und damit erst Recht der Druck Arbeit zu finden.

Wobei der Druck schon bei Alg1 irgendwann zunehmen wird.
 
Ich sehe schon, das mich hier keiner verstehen will. Wenn Ihr Euch dem wachsenden Stress und den Anforderungen stellen wollt, dann ist das Eure Sache. Durch meine letzte Beschäftigung habe ich leider eine andere Meinung dazu bekommen. Viele Jahre habe ich es neben der Arbeit nicht geschafft mein Leben irgendwie zu geniessen, habe etliches vernachlässigt und das ist schade und verlorene Zeit. Viele Überstunden für 0 cent gemacht. Das will und kann ich nicht mehr.
 
Ich sehe schon, das mich hier keiner verstehen will..

Ich verstehe die Situation schon, finde aber den Lösungsweg nicht zielführend, weil er langfristig zu weit mehr Schwierigkeiten, als zur Entspannung führt.

Wenn Ihr Euch dem wachsenden Stress und den Anforderungen stellen wollt, dann ist das Eure Sache..

Kann ich, will ich und muss ich, den er ist da im Leben, so oder so und wird auch nicht weniger, wenn ich ihn nicht sehen will und den Kopf in den Sand stecke.

Dadurch werden die Probleme nicht weniger, das Leben nicht klarer. Im Gegenteil.

Und der Stress wächst ja nicht zwangsläufig, man kann ihn ja selbst in Grenzen halten.

Durch meine letzte Beschäftigung habe ich leider eine andere Meinung dazu bekommen. Viele Jahre habe ich es neben der Arbeit nicht geschafft mein Leben irgendwie zu geniessen, habe etliches vernachlässigt und das ist schade und verlorene Zeit. Viele Überstunden für 0 cent gemacht. Das will und kann ich nicht mehr.

Aber wer sagt denn, das das eine das andere ausschließt?

Man könnte sich z. B einen Job suchen, in dem nicht soviele Überstd. erforderlich sind, bzw. sich von vornherein gar nicht erst darauf einlassen.

Man kann doch selber steuern, wieviel Überstd. man macht bzw. machen will und was man mit sich machen lässt auf der Arbeit, erst Recht wenn die Überstd. nicht bezahlt werden.

Einen Haufen unbezahlte Überstd. zu schieben , ohne Gegenleistungen zu erhalten, z. B. freie Tage, und dies klaglos hinzunehmen bzw. weiterzubetreiben, steigert, nach meiner Erfahrung, mitnichten das Ansehen und den Respekt. Im Gegenteil, man ist der Dumme, der es ja eh macht, der Notnagel, mit dem man es machen kann.

Und da ist man selbst gefordert sich abzugrenzen.

Also kann man doch arbeiten UND sein Leben in den Griff kriegen. Man muss nur wissen, was man will und es durchsetzen.

Einfach nicht zu arbeiten, bewusst, nicht weil man keinen Job bekommt, sondern weil man denkt es ist der einfache Weg, erschwert den Druck langfristig im Leben und man bekommt dadurch sein Leben auch nicht geordnet.

Es ist wie wenn man vom Schwimmen müde ist und sich im Fluss treiben lässt, dann kostest der Weg zum Ufer hinterher die doppelte Kraft.
 
Man kann das natürlich so oder so sehen. Ich habe für meinen Überstunden immer Freizeitausgleich bekommen, aber das war auch nicht das Wahre. Was soll man mit soviel Freizeit, wenn man kein Geld hat und das trotz Arbeit?
Vielen waren die Überstunden zuviel, nur alle haben sie gemacht und zwangsläufig hat jeder mitgezogen, weil er nicht aus der Reihe tanzen wollte. Es war schon eine Selbstverständlichkeit. Ab und an hat sich mal einer beschwert und die anderen haben hinter ihrem Rücken gesagt, das sie ja sonst gehen könnte. Immer halt so blöde Sprüche, so nach dem Motto, wir haben in einer anderen Firma sogar sonntags gearbeitet. Da kann ich persönlich nur sagen, das jeder anders belastbar ist. Mich hat es viel Kraft gekostet und vor lauter Trägheit war ein normales Leben mit viel Aktivitäten und Freitzeitbeschäftigung fast unmöglich. Hier und da habe ich schon was unternommen, aber mir viel es schwer.
Irgendwo drehe ich mich auch im Kreis. Auf der anderen Seite möchte ich ja schon mal wieder was tun, nur halt nicht mehr so extrem wie früher. Ein kleiner Job, der mir Spaß macht und wo ich noch genug Freizeit habe. Wie gesagt ein Halbtagsjob. Ich hätte dann wieder ne Beschäftigung, das Gefühl wieder etwas Geld zu verdienen, auch, wenn es nicht viel sein würde und dann nebenbei trotzdem Freizeit. Ist momentan noch ein Wunschdenken!
 
Man kann das natürlich so oder so sehen. Ich habe für meinen Überstunden immer Freizeitausgleich bekommen, aber das war auch nicht das Wahre. Was soll man mit soviel Freizeit, wenn man kein Geld hat und das trotz Arbeit?

Du hättest Dir einfach einen anderen Job mit besserer Bezahlung suchen können bzw. kannst dies das nächste mal tun.

Vielen waren die Überstunden zuviel, nur alle haben sie gemacht und zwangsläufig hat jeder mitgezogen, weil er nicht aus der Reihe tanzen wollte. Es war schon eine Selbstverständlichkeit. Ab und an hat sich mal einer beschwert und die anderen haben hinter ihrem Rücken gesagt, das sie ja sonst gehen könnte. Immer halt so blöde Sprüche, so nach dem Motto, wir haben in einer anderen Firma sogar sonntags gearbeitet. Da kann ich persönlich nur sagen, das jeder anders belastbar ist. Mich hat es viel Kraft gekostet und vor lauter Trägheit war ein normales Leben mit viel Aktivitäten und Freitzeitbeschäftigung fast unmöglich. Hier und da habe ich schon was unternommen, aber mir viel es schwer.

Warum hast Du Dich nicht einfach anderweitig beworben?

Irgendwo drehe ich mich auch im Kreis. Auf der anderen Seite möchte ich ja schon mal wieder was tun, nur halt nicht mehr so extrem wie früher. Ein kleiner Job, der mir Spaß macht und wo ich noch genug Freizeit habe. Wie gesagt ein Halbtagsjob. Ich hätte dann wieder ne Beschäftigung, das Gefühl wieder etwas Geld zu verdienen, auch, wenn es nicht viel sein würde und dann nebenbei trotzdem Freizeit. Ist momentan noch ein Wunschdenken!

Dann musst Du Dir entweder einen Halbtagsjob mit guter Bezahlung suchen oder aber einen Vollzeitjob, der Deinen Vorstellungen entspricht.

Ob ein Job Deinen Vorstellungen entspricht kannst Du teilweise schon im Vorstellungsgespräch herausfinden. Dazu ist es da.
 

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