Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wie sag ich es meinem Arzt?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
G

Gast

Gast
Tagchen,

Kurz zu mir:

Bin 16 Jahre alt, männlich und komme aus BaWü

Folgendes:

Ich leide seit knapp 2 Jahren unter "einigermassen normalen" Depressionen und seit 2 Monaten unter schweren Depressionen mit Suizidgedanken (Ich überlege oft wie ichs machen soll wenn ich in einer Depression bin, aber NUR in der Depression) hab aber keinen Selbstmordversuch oder sonstiges hinter mir und auch noch nie geritzt.
In die Depressionen verfall ich sehr schnell, sei es Stress Zuhause oder mit Freunden, Langeweile, wenn ich etwas falsch verstehe, beim einschlafen und wenn ich rausgeh (Da kommt dann noch leichte Verfolgungsangst hinzu).
Wenn ich mit meinen Freunden draussenbin sind die eigentlich so gut wie weg nur sobald dann irgendwas falsches gesagt wird wie "Nerv nicht" (wobei ich selbst weiß wenn ich nerve und dass es nicht böse gemeint ist) verfall ich in Depressionen und komm da nich mehr raus (meistens sitz ich dann nur da, Rauche und Denk nach und hör meinen Freunden bissl beim reden zu) ausserdem werde ich sehr unkonzentriert, versink in Gedanken bzw meiner "eigenen" Welt und werde leicht reizbar wenn man mich dann noch anschreit (Nicht gewalttätig aber ich werd halt dann bissl lauter)

Ich hab bis jetzt noch mit niemandem drübergeredet ausser meinem besten Freund der allerdings auch nich wirklich helfen kann weil er nich weiß wie er damit umgehen soll.

Ich überlege jetzt mich in eine Klinik einweisen zu lassen da dies für mich einfacher ist und besser wäre als zum normalen Psychater zu gehen, allerdings kommen mir da ein paar fragen:

- Wie soll ich das meinem Arzt sagen? Ich hab kein richtigen Hausarzt sondern nur einen Jugendarzt der aber mehr oder weniger mehr mit Kindern zutun hat (2-10 Jahre) und wenn ich zu ihm geh lächelt er gleich und redet total freundlich un dann kann ich nicht darüberreden weil ich ihm seine Laune nicht vermiesen will (Er denkt halt ich bin ein normaler Junge^^)
- Wenn ich es ihm sage, wielang braucht dass ungefähr bis ich dann in eine Klinik kommen sollte oder wird er mich erstmal zu nem Psychater schicken der dann ein "Gutachten" erstellt?
- Kann ich evtl sogar einfach bei nem Psychater anrufen ohne meinem Arzt bescheid zu sagen dass der evtl mit meinem Arzt redet? Wie gesagt es ist einfach nur ein einfacher Kinder- & Jugendarzt zu dem man kann wenn man Krank ist oder sonstiges.
- Kostet der Aufenthalt in so einer Klinik etwas? Ich will mich ja freiwillig einweisen lassen und deshalb frag ich lieber.
- Darf ich dort dann auch Besuch empfangen oder kommt dass auf die Klinik an? Weil es wäre wirklich gut für mich wenn ich Besuch kriegen dürfte da ich ohne meine Freunde und meine Mutter wahrscheinlich abdrehen würde.
- Falls ich dort Medikamente kriegen sollte, muss ich die einnehmen? Ich will ungern Antidepressiva oder son scheiss zu mir nehmen selbst wenns mir helfen würde.

Könnt ihr mir da ein bisschen weiterhelfen? Ich hab nicht wirklich Angst vor ner Klinik und schäm mich auch nicht dafür, ich hab nur Angst dass ich zwangseingewiesen werde oder mitm Krankenwagen abgeholt werde, wenn ich ne Überweisung vom Arzt hätte würd ich selbst hingehen aber ich weiß ja nicht wie der Arzt das ganze sieht...

Gruß
 
Hu? Also ich persönlich find jetzt nicht, das gelegentliche Depris so ungewöhlich sind- grad in dem Alter... Aber naja, deine Entscheidung^^

An deiner Stelle würde ich mir erst mal ein paar Kliniken im I-net raussuchen, da die das alles auch sehr unterschiedlich handhaben. Wegen deinem Arzt musst du dir keine Sorgen machen, der hat das studiert und ist darauf vorbereitet, dass seine Patienten mit psychischen Problemen zu ihm kommen... Gerade als Kinder/Jugendarzt...Wie lange es dauert etc kommt auf die Klinik und die Dringlichkeit an.
Kann sein, dass er dich erst mal zu einem normalen Psychater o.ä. schickt- warum willst du das eig nicht? Ich denke, damit wäre dir vielleicht sogar besser geholfen...
Den Aufenthalt bezahlt eig die Krankenkasse, zumindest wenn du ein Gutachten (oder so) hast- nur Extrawünsche musst du normalerweise selbst zahlen. Da müsstest du am besten auch mit deinem Arzt/Psychater drüber reden.
Auch wie das mit Besuch und Medikamenten gemacht wird, kommt auf die Klinik und die Schwere der Depression an.

So mit zwangseingewiesen werden oder so, musst du dir eig keine Sorgen machen. Das geht glaube ich nur, wenn man sich selbst oder sein Umfeld in akute Gefahr bringt. Wie schon gesagt, ich denke eher, dass auch dein Arzt dir eher eine Beratungsstelle vorschlagen wird. Vielleicht ist das sogar immer zusätzlich zur Klinik?😕 Die wollen ja auch die Entwicklung berücksichtigen. Bin mir da aber wirklich nicht sicher^^
 
Abend bzw Nacht 😀,

Danke für dein Beitrag,

Es sind halt bei mir nicht nur Depressionen sondern ich kann nicht wirklich auf andere Leute zugehen, reagiere verwirrt wenn mich jemand anspricht, wenn ich ausm Haus gehe rauch ich solang bis ich dort angekommen bin wo ich hin will z.b. zum Kumpel oder so, da könnens manchma schon 2-3 Kippen werden obwohls nur 10minuten Fußweg sind da ich mich sonst verfolgt fühle und meine Arme nicht wirklich locker lassen kann und dadurch verkrampfe und noch paar andere Sachen...

Wie gesagt wenn ich zu meinem Arzt gehe und er begrüßt mich total freundlich dann kann ich nich wirklich drüber reden da ich dann automatisch auch gut gelaunt bin (Ich war erst vor paar Tagen wegen was anderem bei ihm und wollte ihn dort eigentlich drauf ansprechen) und auf der anderen Seite trau ich michs auch irgendwie nicht weil ich nun seit meiner Geburt eigentlich nur bei ihm war und deshalb will ich da lieber mit jemandem drübersprechen der mich nicht so kennt und auch wirklich drauf spezialisiert ist und nicht einfach nur so nebenbei mitstudiert hat.

Ich muss halt mal komplett abschalten können damit ich mich mehr auf mich konzentrieren kann und dass ich halt jemanden zur Seite hab wo mir da auch sofort hilft wenn ich in Depressionen oder sowas verfall und da wäre ne Klinik schon gut weil dann wär ich auch entfernt vom ganzen Streß mit den Eltern / Bekannten / Freunden usw und könnte einfach mal abschalten ohne Angst vor irgendwas haben zu müssen (Manchmal kommts mir sogar vor als würd ich mir die Angst absichtlich einbilden, warum weiß ich allerdings nicht..)

Da jetzt nun eh Sommerferien sind und ich erst wieder Mitte September Schule habe (sooo wichtig wäre die Schule aber auch nicht da ich mein Schulabschluss schon habe und dort eigentlich nur wegen der Schulpflicht hinmuss) und ich eh nicht weiß was ich in den Ferien machen soll und ich Angst hab dass es dadurch schlimmer wird (Freunde fahren in Urlaub usw) wäre das schon praktisch...

Gruß
 
Tagchen,

Kurz zu mir:

Bin 16 Jahre alt, männlich und komme aus BaWü

Folgendes:

Ich leide seit knapp 2 Jahren unter "einigermassen normalen" Depressionen und seit 2 Monaten unter schweren Depressionen mit Suizidgedanken (Ich überlege oft wie ichs machen soll wenn ich in einer Depression bin, aber NUR in der Depression) hab aber keinen Selbstmordversuch oder sonstiges hinter mir und auch noch nie geritzt.
In die Depressionen verfall ich sehr schnell, sei es Stress Zuhause oder mit Freunden, Langeweile, wenn ich etwas falsch verstehe, beim einschlafen und wenn ich rausgeh (Da kommt dann noch leichte Verfolgungsangst hinzu).
Wenn ich mit meinen Freunden draussenbin sind die eigentlich so gut wie weg nur sobald dann irgendwas falsches gesagt wird wie "Nerv nicht" (wobei ich selbst weiß wenn ich nerve und dass es nicht böse gemeint ist) verfall ich in Depressionen und komm da nich mehr raus (meistens sitz ich dann nur da, Rauche und Denk nach und hör meinen Freunden bissl beim reden zu) ausserdem werde ich sehr unkonzentriert, versink in Gedanken bzw meiner "eigenen" Welt und werde leicht reizbar wenn man mich dann noch anschreit (Nicht gewalttätig aber ich werd halt dann bissl lauter)

Ich hab bis jetzt noch mit niemandem drübergeredet ausser meinem besten Freund der allerdings auch nich wirklich helfen kann weil er nich weiß wie er damit umgehen soll.

Ich überlege jetzt mich in eine Klinik einweisen zu lassen da dies für mich einfacher ist und besser wäre als zum normalen Psychater zu gehen, allerdings kommen mir da ein paar fragen:

- Wie soll ich das meinem Arzt sagen? Ich hab kein richtigen Hausarzt sondern nur einen Jugendarzt der aber mehr oder weniger mehr mit Kindern zutun hat (2-10 Jahre) und wenn ich zu ihm geh lächelt er gleich und redet total freundlich un dann kann ich nicht darüberreden weil ich ihm seine Laune nicht vermiesen will (Er denkt halt ich bin ein normaler Junge^^)
- Wenn ich es ihm sage, wielang braucht dass ungefähr bis ich dann in eine Klinik kommen sollte oder wird er mich erstmal zu nem Psychater schicken der dann ein "Gutachten" erstellt?
- Kann ich evtl sogar einfach bei nem Psychater anrufen ohne meinem Arzt bescheid zu sagen dass der evtl mit meinem Arzt redet? Wie gesagt es ist einfach nur ein einfacher Kinder- & Jugendarzt zu dem man kann wenn man Krank ist oder sonstiges.
- Kostet der Aufenthalt in so einer Klinik etwas? Ich will mich ja freiwillig einweisen lassen und deshalb frag ich lieber.
- Darf ich dort dann auch Besuch empfangen oder kommt dass auf die Klinik an? Weil es wäre wirklich gut für mich wenn ich Besuch kriegen dürfte da ich ohne meine Freunde und meine Mutter wahrscheinlich abdrehen würde.
- Falls ich dort Medikamente kriegen sollte, muss ich die einnehmen? Ich will ungern Antidepressiva oder son scheiss zu mir nehmen selbst wenns mir helfen würde.

Könnt ihr mir da ein bisschen weiterhelfen? Ich hab nicht wirklich Angst vor ner Klinik und schäm mich auch nicht dafür, ich hab nur Angst dass ich zwangseingewiesen werde oder mitm Krankenwagen abgeholt werde, wenn ich ne Überweisung vom Arzt hätte würd ich selbst hingehen aber ich weiß ja nicht wie der Arzt das ganze sieht...

Gruß
HAllo ich kann dich sehr gut verstehen!! ich habe genau das gleiche problem, aber ich ritze mich und habe auch schon selbstmordversuche hinter mir! Ich war in einer klinik(allerdings nicht freiwillig) und bei mir hat das die krankenkasse bezahlt!!!
es ist schwehr aber zu schaffen,geh zum arzt ... du musst ihn nicht anschauen und sagen was dein problem ist und was du jetzt vor hat!(ist nicht ganz einfach aber man kann hinterher stolz auf sich sein wenn man das hinter sich hat) dann wird er kuru mit dir darüber reden und dir nach absprache mit der kasse eine überweisung fertigstellen!!! es ist aber wirklich nicht so ganz einfach---das hört sich nur so an!!!
Ich wünsche dir viel glück und gute besserung!!! *LG*
 
HAllo ich kann dich sehr gut verstehen!! ich habe genau das gleiche problem, aber ich ritze mich und habe auch schon selbstmordversuche hinter mir! Ich war in einer klinik(allerdings nicht freiwillig) und bei mir hat das die krankenkasse bezahlt!!!
es ist schwehr aber zu schaffen,geh zum arzt ... du musst ihn nicht anschauen und sagen was dein problem ist und was du jetzt vor hat!(ist nicht ganz einfach aber man kann hinterher stolz auf sich sein wenn man das hinter sich hat) dann wird er kuru mit dir darüber reden und dir nach absprache mit der kasse eine überweisung fertigstellen!!! es ist aber wirklich nicht so ganz einfach---das hört sich nur so an!!!
Ich wünsche dir viel glück und gute besserung!!! *LG*

Hi,

Ein herzliches Danke für dein Beitrag.

Ich hab nun heute mit einem weiteren Freund darüber geredet und er hat sich sehr gefreut dass ich mich für diesen Weg entschieden habe was mich ziemlich aufpusht da ich dies niemals von ihm erwartet hätte.
Ich werde spätestens bis Ende der Woche mal zum Arzt gehen und ihm mein Problem schildern, auch wenns mir schwer fallen wird wenn ich dann in der Klinik bin (Kontakt zu anderen usw, aber deshalb geh ich dort ja auch hin)

Werde euch auf dem laufenden halten

Aber eine Frage bleibt mir da noch @Ini95....

Ich kann mir vorstellen dass du Angst hast wieder in eine Klinik zu gehen (Besonders wenn du schonmal gegen deinen Willen dort hin kamst aber ich habe sie auch) aber dafür hast du ja einen Arzt bzw Betreuer der dir zur Seite steht, hab keine Angst dass man dich für verrückt erklärt wenn du so einen Schritt machst.
Ritzen ist zwar eine Lösung aber es gibt viel bessere die dir mehr gut tun und dich daraus holen.

Bitte wage auch den Schritt zum Arzt, egal wieviel Angst du hast, für mich wird es auch ein schwieriger Weg zum Arzt obwohl er nur ein paar Minuten von mir entfernt ist aber wenn ich es schaffe schaffst du es auch !!!

Gruß und viel Glück 🙂
 
Hey!
Ja, ist vielleicht wirklich besser mit der Klinik- aber danach solltest du am besten trotzdem jemanden haben, mit dem du so vll alle zwei Wochen sprichst. Für mich hört sich das eher nach einem Langzeitproblem an- das wird nach einem Monat Klinik nicht ganz weg sein.
Und hmm, ich weiß nicht, ob das schon soo schnell geht? Manche warten da schon ein paar Monate drauf- kommt aber wahrscheinlich auf die Klinik an.

Naja halt uns auf jeden Fall auf dem laufenden!
 
Hallo,

also ich denke mal das du dir keine Sorgen mache brauchst um es deinen Arzt zu sagen denn es ist ja auch sein Job dir zu helfen und du verdirbst ihm doch damit nicht seine Laune.
So wie ich deinen Beitrag gelesen habe denke ich mal das du auch eine Verhaltenstherapie brauchst und das kann man auch erst einmal Ambulant machen,die meiste schlagen das auuch erst ein mal vor erst wenn das nichts richtig bringt wird man in eine Klinik überwiesen.
Also so kenne ich das.
Ich drücke dir so die Daumen das du die Kraft bald hast und dich in den Griff bekommst und nicht mehr so leidest , ich kann dir sehr nach fühlen .
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben