Also ich bin das auch geteilter Meinung:
Einerseits halte ich es durchaus für normal und vielleicht sogar gut für die Partnerschaft, wenn Mann oder Frau sich hin und wieder in eine solche Phantasiewelter zurückzieht. Man muss da halt nicht auf die Bedürfnisse des Partners schauen, sondern kann sich einfach mal in Gedanken austoben (Ich kann mir vorstellen, dass viele Männer Dinge, die dort gezeigt werden zwar gerne anschauen und das geil finden, aber es jetzt nicht unbedingt selber ausprobieren wollen).
Auf der anderen Seite sehe ich halt schon die Probleme, dass bei zu viel Pornokonsum die Realität quasi überlagert wird. Gerade Sex lebt ja davon, dass es noch etwas zu entdecken gibt. Was will ich aber an meiner Partnerin noch entdecken, wenn ich das alles schon 1000fach im Film gesehen habe?
Wo blieben dann Neugier und Spannung?
Diese Filme sind im Internet einfach zu leicht verfügbar- früher musste man wenigstens noch in die Videothek gehen: das war dann sicher mit etwas überwindung und auch mit Kosten verbunden, so dass man sich dieses Vergnügen halt nur ab und zu gegönnt hat. Das ist sicherlich besser, als sich durch alle möglichen abgefahrenen Praktiken zu klicken und sich dann doch irgendwann man zu fragen, ob man etwas verpasst, wenn man das nicht alles ausprobiert.
Leider gibt es halt auch wissenschaftliche Untersuchungen dazu, dass der Pornokonsum, gerade bei jungen Leuten eben schädliche Auswirkungen hat- dazu wurde ja hier schon geschrieben und ich habe auch schon mehrfach darüber gelesen.
Fazit: klasse statt masse😀
Was die Partnerin angeht: Ich finde, man sollte es zumindest einmal ansprechen, - vielleicht ganz allgemein. Wenn die Partnerin weiß, dass Pornos für dich nur eine kurze Abwechslung oä. bedeuten wird es sie nicht erschrecken.
Ich finde sie sollte aber schon sicher sein können, dass Du im großen und ganzen mit eurem Sexleben zufrieden bist und sie sollte wissen, dass Du pornos nicht abgeneigt bist, sie aber auch nicht als Ersatz für sie siehst.
Mir ist es mal passiert, dass ich zufällig am PC meines Partners auf Pornos gestoßen bin die etwas gezegt haben, was für mich absolut nicht vorstellbar gewesen wäre. Ich dachte mir: Oh Gott, wenn er solche Phantasien hat, ist es zwischen uns vorbei, damit komme ich nicht klar.
Es hat sich dann alles als garnicht so schlimm rausgestellt und wenn ich vorher gewusst hätte, wie er zu all dem steht hätte ich mir viele Tränen sparen können.
Einerseits halte ich es durchaus für normal und vielleicht sogar gut für die Partnerschaft, wenn Mann oder Frau sich hin und wieder in eine solche Phantasiewelter zurückzieht. Man muss da halt nicht auf die Bedürfnisse des Partners schauen, sondern kann sich einfach mal in Gedanken austoben (Ich kann mir vorstellen, dass viele Männer Dinge, die dort gezeigt werden zwar gerne anschauen und das geil finden, aber es jetzt nicht unbedingt selber ausprobieren wollen).
Auf der anderen Seite sehe ich halt schon die Probleme, dass bei zu viel Pornokonsum die Realität quasi überlagert wird. Gerade Sex lebt ja davon, dass es noch etwas zu entdecken gibt. Was will ich aber an meiner Partnerin noch entdecken, wenn ich das alles schon 1000fach im Film gesehen habe?
Wo blieben dann Neugier und Spannung?
Diese Filme sind im Internet einfach zu leicht verfügbar- früher musste man wenigstens noch in die Videothek gehen: das war dann sicher mit etwas überwindung und auch mit Kosten verbunden, so dass man sich dieses Vergnügen halt nur ab und zu gegönnt hat. Das ist sicherlich besser, als sich durch alle möglichen abgefahrenen Praktiken zu klicken und sich dann doch irgendwann man zu fragen, ob man etwas verpasst, wenn man das nicht alles ausprobiert.
Leider gibt es halt auch wissenschaftliche Untersuchungen dazu, dass der Pornokonsum, gerade bei jungen Leuten eben schädliche Auswirkungen hat- dazu wurde ja hier schon geschrieben und ich habe auch schon mehrfach darüber gelesen.
Fazit: klasse statt masse😀
Was die Partnerin angeht: Ich finde, man sollte es zumindest einmal ansprechen, - vielleicht ganz allgemein. Wenn die Partnerin weiß, dass Pornos für dich nur eine kurze Abwechslung oä. bedeuten wird es sie nicht erschrecken.
Ich finde sie sollte aber schon sicher sein können, dass Du im großen und ganzen mit eurem Sexleben zufrieden bist und sie sollte wissen, dass Du pornos nicht abgeneigt bist, sie aber auch nicht als Ersatz für sie siehst.
Mir ist es mal passiert, dass ich zufällig am PC meines Partners auf Pornos gestoßen bin die etwas gezegt haben, was für mich absolut nicht vorstellbar gewesen wäre. Ich dachte mir: Oh Gott, wenn er solche Phantasien hat, ist es zwischen uns vorbei, damit komme ich nicht klar.
Es hat sich dann alles als garnicht so schlimm rausgestellt und wenn ich vorher gewusst hätte, wie er zu all dem steht hätte ich mir viele Tränen sparen können.