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Wie löse ich dieses Problem?

Melegor55

Mitglied
Mein Vater will unbedingt, dass ich in die Psychiatrie als Tagespatient weiterhin gehe, und wenn es nur damit ist, dass ich Beschäftigung habe. Doch ich will dies nicht ,denn ich glaube es ist Zeitverschwendung, und es bringt mich nicht weiter im Leben. Meine Mutter aber ist da eher verständnisvoller, und unterstützt mich dabei diese Therapie abzubrechen und etwas sinnvolleres zu machen. Ich habe ihr gesagt ich will auch nicht noch einen einzigen Tag in die Psychiatrie gehen. Mein Vater aber würde mich sofort rauschmeissen wenn ich dies einfach so tue. Und meine Mutter will nicht ,dass ich auf der Strasse lande, fürchtet aber einen Wutausbruch von meinem Vater, wenn man es derart offen sagen würde, und ich einfach so nicht mehr zur Therapie gehen würde. Jetzt habe ich und meine Mutter eine Lüge überlegt, und zwar, dass das Programm für Morgen eben ausfällt (er kennt das Programm eh nicht) Und somit gebe ich meiner Mutter genügend Zeit um alles andere in die Wege zu Leiten, und damit mich mein Vater nicht sofort rauschmeisst morgen früh. Ich weiss, man soll nicht Lügen, aber ich will nicht, dass mir mein Vater etwas oder meiner Mutter antut und ich will nicht ein Leben auf der Strasse führen, keiner kann sich so schnell eine Wohnung und genügend Geld besorgen. Ich will aber auch nicht mehr mein Leben mit einer sinnlosen Beschäftigungstherapie verschwenden, und mich mit einem Therapeuten herumschlagen der mich nicht versteht. Meine Frage könnte ich dadurch die Beziehung zwischen meinem Vater und meiner Mutter ruinieren, und was könnten schlimmstenfalls die Konsequenzen dieser Aktion sein? Oder wie mache ich meinem Vater klar, dass die Therapie mir nicht gut tut, und das es Zeitverschwendung ist ohne, dass er komplett ausrastet und mich anschreit?
 

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Melegor55

Mitglied
Da es eine schlimme Vorgeschichte gibt, kannst du es im ruhigen versuchen, wenn das nicht geht, mach, was Vater sagt. Hast du einen Beruf? Schulbildung?
Wie soll ich denn eine Ausbildung machen, oder Job finden wenn die Therapie mindestens jeden Tag 5 stunden ist? Und nein die Wahrheit zu sagen ist Wahnsinn, weil er dann ausrastet.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Goast

Gast
Wie soll ich denn eine Ausbildung machen wenn die Therapie mindestens jeden Tag 5 stunden ist? Und nein die Wahrheit zu sagen ist Wahnsinn, weil er dann ausrastet.
Wenn du weist was gut für dich ist, dann tue es.
Wenn du die Konsequenzen bedacht hast, und die aushältst.
Meist beginnt man nicht seine Gesundheit zu erhalten, sondern das, was davon übrig geblieben ist.
Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muß eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern
Nicht das dann wieder die Eltern, die Solidargemeinschaft die es finanziert den Karren aus dem Dreck ziehen müssen.
 

Melegor55

Mitglied
Wenn du weist was gut für dich ist, dann tue es.
Wenn du die Konsequenzen bedacht hast, und die aushältst.
Meist beginnt man nicht seine Gesundheit zu erhalten, sondern das, was davon übrig geblieben ist.
Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muß eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern
Nicht das dann wieder die Eltern, die Solidargemeinschaft die es finanziert den Karren aus dem Dreck ziehen müssen.
Die müssen es im Moment sowieso tun, der Plan ist sogar, dass ich vorerst eben nicht arbeite. Ich bin eigentlich derjenige der das nicht will. Die wollen mich sogar in eine andere Tagesklinik schicken, was ich absurd finde, ich will endlich im Leben etwas erreichen, zumindest ein bisschen was. Therapie ja, aber nicht eine die fast schon Vollzeit arbeit ist. Ausserdem ist es eh mehr Beschäftigung, weniger Therapie.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Es ist klar, dass dein Vater sich sorgt.
Was hast du denn für eigene Pläne?
Konkret?
(Ich finde es nicht gut, dass du mit deiner Mutter heimlich gegen deinen Vater agierst.)
 
A

Ano666

Gast
Im schlimmsten Fall, setzt dein Vater Dich und deine Mutter vor die Tür, weil ihr hintenrum solche Entscheidungen trefft.
 

Melegor55

Mitglied
Es ist klar, dass dein Vater sich sorgt.
Was hast du denn für eigene Pläne?
Konkret?
(Ich finde es nicht gut, dass du mit deiner Mutter heimlich gegen deinen Vater agierst.)
Wenn ich ihm die Wahrheit sage lande ich nunmal auf der Strasse. aber möglicherweise rastet er vorher aus, und früher hat er mich eben oft angegriffen. Meine pläne sind nicht mit 30 noch psychiatriepatient zu sein.-
 

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