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Wie könnte man langzeit arbeitslose dazu bekommen wieder Arbeiten zu gehen?

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Sucht ist eine in DE anerkannte Störung, welche eben auch im Diagnosekatalog ICD-10 (und 11) zu finden ist. (Abhängigkeitssyndrom/Entzugssyndrom)

Da kann ein US-Psychologe gerne seine Theorien in den Raum blasen, hier und in anderen Ländern ist Sucht eine anerkannte Störung und wird es vmtl. auch bleiben.

Völlig richtig.
 
Sucht ist eine in DE anerkannte Störung, welche eben auch im Diagnosekatalog ICD-10 (und 11) zu finden ist. (Abhängigkeitssyndrom/Entzugssyndrom)

Da kann ein US-Psychologe gerne seine Theorien in den Raum blasen, hier und in anderen Ländern ist Sucht eine anerkannte Störung und wird es vmtl. auch bleiben.

Na dann erklär mir mal, warum man Menschen sogar gegen deren Willen süchtig machen kann, wie in meinem Beispiel der Zwangsprostitution.

Würde das Märchen von der genetischen Krankheit von euch zutreffen, müsste das doch nur einen Teil mit diesen genetischen Dispositionen betreffen?

Aber es funktioniert bei jedem... immer. Warum ist das so, wenn sich die Herrn Psychologen da doch so einige sind?
Wäre interessant, wer von diesen Schwätzern an einem Selbstversuch teilnehmen würde. Ich wette, keiner.

Oder möchtest du das in Zweifel ziehen?
Immer her mit den Studien zu den Probanden, die gegen die Suchtwirkung gängiger Stimulanzien immun sind und solchen, die "nur krankheitsbedingt" eine Sucht entwicklen.
Diese Unterscheidung ist nicht möglich und auch noch niemals gelungen.
Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, dann aber bitte wirklich mit Beleg.

Zwei, drei mal Meth genommen und du kommst nicht mehr so einfach runter, egal wie du vorher gesundheitlich situiert warst...

Das Vorhandensein eines ICD Codes in einem Katalog sagt absolut nichts darüber aus, wie man zu der Sucht kam... gar nichts.
 
Klar lacht man auch, Du hast aber geschrieben dass die Menschen "zufriedener" waren. Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Ich war bei der Wiedervereinigung noch ein Kind, aber ich weiß noch genau wie unserer Verwandtschaft im Osten geweint hat vor Freude und Erleichterung dass das System zum Fall gekommen ist.
Ja, sie waren mit sich selbst zufriedener hat aber nichts mit der Unzufriedenheit ihrer Staatsführung gegenüber zu tun.
Menschen welche im Berufsleben eingebunden sind und dadurch auch nicht ihre sozialen kontakte verlieren sind Seelisch und Körperlich gesünder es geht ihnen besser. Und genau aus diesem Grund wendet man in Holland diese Ressourcen auf, weil es am Ende der ganzen Gesellschaft zugute kommt.

Weil man eben weis das es nicht alle packen Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, die Folgen davon siehst du in den sog. Problemvierteln, wo eine gewisse Lebenseinstellung von den Eltern an die Kinder weitergegeben wird und das belastet am Ende (auch finanziell) uns alle. In Holland hat man das erkannt.


=Insta
Und ich stimme Dir zu, natürlich war man da nicht so oft krank, wovon auch. Viele mussten ja nicht richtig arbeiten. Und den Boreout gab es damals noch nicht.
Das ist auch falsch.
Ja es gab Betriebe welche sehr unrentabel waren das stimmt. Aber es gab auch Betriebe in denen wirklich geschuftet wurde und zwar waren es jene, welche für das NSW, also euch produziert haben, denn es war gar nicht so einfach die hohen Ansprüche an die Stückzahlen mit den teilweise veralteten Maschinen zu befriedigen, wir mussten es aber irgendwie schaffen,( sonst Knast) da hieß es dann auch schon mal 12 Stunden durchackern.
Und Arbeitsschutz wurde dann auch nicht sooo genau genommen, was Unfälle und körperliche Schäden zur Folge hatte, aber das hat keinen gejuckt, der Plan musste eingehalten werden und die Norm in solchen Betrieben war sehr, sehr hoch. Nicht umsonst haben sich dort nicht gerade die Leute gestapelt, trotz relativ gutem verdienst für DDR Verhältnisse. 😉

Wir litten permanent unter Arbeitkräftemangel das hieß Freischichten arbeiten bis der Arzt kommt, auch Weihnachten .


=Insta
Nur sorgt heute der Staat für ein Minimum, wenn ich mehr will muss ich selbst denken und arbeiten. Das mag noch nicht bei Jedem angekommen sein.

Solltest du damit insgeheim die Menschen aus dem Osten meinen muss ich dich enttäuschen, die größte Umstellungs- Leistung wurde von den Ostdeutschen erwartet und die Menschen haben auch geliefert. Bis zu einer Million oder gar noch mehr Menschen haben ihre Heimat verlassen und sind rüber gezogen.
Wir alle mussten uns über Nacht in einem vollkommen neuen System zurechtfinden, niemand hat die Menschen darauf vorbereitet was auf sie zukommt, da hieß es learning by doing.
Aber da wir vor großen Umwälzungen stehen kann ja dann jeder Westdeutsche in belde mal so zeigen was so in ihm steckt.😉
Wir/ich musste/n uns/mich schon mal der Herausforderung stellen, mal schauen wie ihr euch so schlagt.🙂
=Insta
Wir unterhalten uns hier übrigens auch über Luxusprobleme, wer in vielen, vielen anderen Teilen der Welt nicht "leistet" hat nix. Aber das vergessen hier leider viele, ein bisschen Demut wäre da mal angebracht.
Das hat doch gar keiner bestritten. Es ging auch nicht um die Leistung sondern es ging darum was könnte man eventuell im System verändern/ verbessern.😉
 
Fakten?
Fakt ist, du und ich werden genauso süchtig nach Heroin, Meth und Co. wenn wir es drauf ankommen lassen.
Ich rate hier von Selbstversuchen deutlich ab, das geht in die Hose und wir beide wissen genau warum.

Das klappt auch ganz einfach mit Alkohol. Ich trinke sehr gern Bier. Mal mehr, mal weniger. Wenn es mehr wird, stoppe ich es ganz bewusst. Denn jeder halbwegs klar denkende Mensch kennt die Gefahren!

Ob nun Krankheit oder nicht. Es geht wieder mal um Eigenverantwortung. Natürlich kann man diese wegschieben, wenn man "krank" ist. Dass man wie in meinem Fall selbst vorbeugen kann wird gern ignoriert.
 
Das... habe ich auch nie behauptet? Dem ICD ist es völlig Wurst, wie es zu der Sucht kam, das Endergebnis ist aber nunmal eine Störung, die behandelt werden muss.

Eine Störung, die man sich selber eingehandelt hat, als man sich eine Substanz zuführte mit der Intation "zu Fliegen" ohne auf die Folgen zu achten.

Und genau das ist Selbstverantwortung.
Niemand kommt, den gesunden Lebensstil der werdenden Mutter vorausgesetzt, von irgendwas abhängig zur Welt.

Und niemand wird einfach so abhängig.

Da passiert was zwischendurch, was hier als "Krankheit" abgetan werden soll, aber eklatante Selbstverantwortung ist.
 
Eine Störung, die man sich selber eingehandelt hat, als man sich eine Substanz zuführte mit der Intation "zu Fliegen" ohne auf die Folgen zu achten.

Und genau das ist Selbstverantwortung.
Niemand kommt, den gesunden Lebensstil der werdenden Mutter vorausgesetzt, von irgendwas abhängig zur Welt.

Und niemand wird einfach so abhängig.

Da passiert was zwischendurch, was hier als "Krankheit" abgetan werden soll, aber eklatante Selbstverantwortung ist.

Ist ein Beinbruch beim Skifahren dann auch keine Krankheit mehr weil sie selbstinduziert ist? 🤔
 
Es gibt eine genetische Disposition für Suchterkrankungen und Sucht resultiert aus Anlage und Umwelt. Wer disponiert ist, reagiert anders als ein Nichtanfälliger.

Kommen dann noch Umwelteinflüsse und Sozialisation dazu, kann das ins Auge gehen. Medizinisch und psychologisch wirken da viele Faktoren, die man als Nichtbetroffener und ohne entsprechenden fachlichen Background überhaupt nicht beurteilen kann.

Ja, auch bei Suchterkrankungen braucht man sich nicht auf Veranlagung ausruhen und Selbstverantwortung negieren. Aber diese saloppe Verurteilung ist genauso unangemessen.
 
Ist ein Beinbruch beim Skifahren dann auch keine Krankheit mehr weil sie selbstinduziert ist? 🤔

Ganz schwacher Vergleich.

Ich behaupte mal salopp, dass man beim Skifahren sehr gut ohne Beinbruch den Berg runterkommt. Und auch getrost davon ausgehen kann, dass das klappt. Locker flockig 99.9% der Abfahrten kommen ohne Notarzt aus. Mindestens.
Kann man gut Skifahren, ist die Bewegung an der frischen Luft sogar gesund.

Nehme ich Heroin oder trinke exessiv Alkohol, weiß ich sicher, dass ich davon abhängig werde, du hoffentlich auch.

Die Skigebiete wären wohl tatsächlich leer, wenn jede Abfahrt oder meinetwegen auch nur jede 10. Abfahrt mit einem Beinbruch enden würde.

Ich hätte dann jedenfalls keinen Bock mehr... das wäre mir der Spaß nicht wert, wie jedem einigermaßen logisch denkenden Individuum.

Erschließt sich dir das?
 
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Es gibt eine genetische Disposition für Suchterkrankungen und Sucht resultiert aus Anlage und Umwelt. Wer disponiert ist, reagiert anders als ein Nichtanfälliger.

Kommen dann noch Umwelteinflüsse und Sozialisation dazu, kann das ins Auge gehen. Medizinisch und psychologisch wirken da viele Faktoren, die man als Nichtbetroffener und ohne entsprechenden fachlichen Background überhaupt nicht beurteilen kann.

Ja, auch bei Suchterkrankungen braucht man sich nicht auf Veranlagung ausruhen und Selbstverantwortung negieren. Aber diese saloppe Verurteilung ist genauso unangemessen.

Dann lade ich auch dich ein...

Zeig mir denjenigen, der nicht auf typische Suchtmittel süchtig wird.
Bei dem diese "genetische Disposition" nicht vorliegt.
Diese Menschen müsste es doch dann geben.

Fakt ist aber, es gibt niemanden, der gegen die Suchtwirkung von Heroin etc. immun wäre. NIEMANDEN.

Dafür sind unsere Gehirne, unsere Nervensysteme, unser Transmitterhaushalt dann doch zu ähnlich konstruiert.

Aber auch dafür benötigt man die entsprechende fachliche Kenntnis über Biochemie und molekulare Wechselwirkung und nicht nur wohlwollendes Nachgeplapper von etwas, das sich gut anhört und viele Menschen ob ihrer Verfehlungen pauschal entschuldigt.
 
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