Was war das denn für ein Chat?
Vielleicht schon in der Szene? Also in der Szene der Nazis?
Oder war das ein Dating Chat?
Du schreibst ja, dass du selbst mal in der rechten Szene irgendwie warst. Wie bist du denn selbst daraus herausgekommen? Ganz alleine, ohne Hilfe? Oder wie war das?
Vielleicht können deine eigenen Erfahrungen dir helfen, auch deinen Sohn dazu zu bekommen, dass er das alles kritischer sieht. Wenn du eben vom deinen eigenen Erfahrungen berichtest.
Dass die Freundin "Psycho" ist, also massive psychische Probleme hat, ist in diesem Zusammenhang wahrscheinlich wirklich nicht das "Problem". Das Problem ist, dass sie sich der rechten Szene zugewandt hat.
Für mich sind Mitgleider der radikal rechten Szene eigentlich sowieso irgendwie psychisch gestört.
Diesbezüglich auch dein Sohn, oder du selbst, als du da drin stecktest.
Natürlich istcdas jetzt für dich furchtbar, nachdem. du es selbst geschafft hast, dich von solchen Haltungen zu lösen.
Aber eigentlich müsstest du dann doch deinen Sohn am besten verstehen.
Hat er eigentlich als Kind mitbekommen, welche politische Haltung du damals hattest?
Der Chat war ne Whatsapp-Gruppe zu einem seiner Onlinespiele.
Als Gruppe muss man vor einem Horror-Figur-Killer abhauen, dabei Maschinen bedienen um Tore zu öffnen und dem Killer ausweichen, wer geschnappt wird landet am Fleischerhaken und muss von seinern Mitspielern gerettet werden.
Weiß jetzt den Namen nicht.
Aber eigtl. nichts mit Faschoszene.
Ich bin raus, als damals der Chef in Dresden gekillt wurde, weil er meinte sich mit der Osteurop. Mafiaszene anlegen zu wollen und die zu erpressen, uns im Grunde als seine Armee dafür missbrauchen wollte.
Zusätzlich kam hinterher noch heraus, er was ex-Polizist, der kurz vor der Wende in den Westen abhaute, dort sich radikalisierte und hier dann eine "Wehrsportgruppe" gründete, als er nach der Wende zurück kam.
Und selbst dabei war er noch V-Mann für die Polizei.
Da hab ich gemerkt, dieser rechte Sumpf ist Abfall, nix von wegen für Land und Bevölkerung loyal sein, sondern vielmehr nur kloppen und saufen.
Selbst die damals eigentlich eiserne Regel: "Ein Deutscher vergreift sich nicht an Deutschen." wurde den Glatzen zu langweilig und die gingen dann auf alles los was nur irgendwie anders aussah, wieder Hauptsache nur Stunk.
Im Grunde dasselbe wie die AntiFa und Hammerbande Heute, nur von extrem rechts.
Ja, ich verstehe meinen Sohn ja, aber genau aus meinen Erfahrungen heraus ist es der falsche Weg.
Falsch wäre auch extrem links..., also eigentlich jedes radikale/extreme Lager, egal ob politisch oder religiös.
Darum hab ich ihm Gestern auch vorgeschlagen, er soll lieber versuchen, wenn sie ihm so wichtig ist, sie da raus zu ziehen.
Soll er sie in seinen bisherigen Freundeskreis, voller gestandener und mit klaren Lebenszielen ausgestatteten Leuten, "rüber holen", also in seine bisherige Clique mit integrieren.
Die Links zur Hilfe, hier in den Kommentaren, hab ich ihm auch gegeben - sowas gabs ja zu meiner Zeit noch nicht.
Die sollen sich da beide beraten lassen, wenn sie eine gemeinsame Zukunft haben wollen, aber das Millieu ist der Tod jeder Zukunft.
Momentan scheint er es begriffen zu haben.
Auch scheint er langsam zu verstehen dass er seine Ausbildung nicht sausen lassen darf, denn auch dann haben die Beiden keine gemeinsame Zukunft.
Und vom Amt leben ist sicher kein Fundament für eine stabile und glückliche Beziehung.
Wie gesagt, ich greife nun nur noch führend ein, aber den Rest muss er dann selbst in die Tat umsetzen.
Es ist sein Leben, oder ihrer Beider...