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Wie kann ich Sohn aus "toxischer" Beziehung holen

Ich war in meinen gesamten 53 Jahren (22 Jahre mit meinem Kind) bisher noch nie so ratlos, enttäuscht und voller Angst,

Für mich ist das ein ganz normaler Vorgang. Man macht allllles, was man nicht darf, um die Eltern/Versorger/Erzieher zum Loslassen zu zwingen und vor allem, um eine Atmosphäre zu schaffen, wo man selbst und freiwillig bricht mit ihnen und ihrer "Zuneigung", welche ja hinderlich ist, um ein selbstständiger Mann zu werden.
Bestimmt möchte er weg vom Kind/Vater Modus.

Was würde ICH machen...??

Ich würde friedlich bleiben und mal zurücktreten als Macht-Haber über mein Kind, das ja kein Kind mehr ist. Ich würde drauf vertrauen, dass alles, was kommt, eine Art Zusatzausbildung ist, die er wohl irgendwann mal braucht. Er wird sicher mal anders sein zu seinen Kindern, wie du, wenn es um Eigenverantwortung geht. Die Generation, wo man Gewalt anwendet, die soll aussterben und wird es auch.
 
Deshalb...

Nach so kurzer Zeit kannst du all das, was du im EP schreibst gar nicht wissen. Das ist alles völlig überzogen und liegt wohl eher daran, dass du aus jeder Fliege einen Elefanten machst.

Dein Sohn überfordert dich, egal ob er sich der rechten oder der linken Szene anschliesst, oder ob er ein Nerd ist. Eine Psychologin aufzusuchen ist das beste, was du tun kannst. Und dann soll sich dein Sohn ein Zimmer mieten oder zu der 17jährigen ziehen.
Das stimmt allerdings. Ich hatte auch schon bei diesen Beobachtungen gedacht, dass das irgendwie drüber ist.

Es ist richtig, dass man als Vater im Auge behält, was die Kids so treiben, wenn auch mit 22 der Zug rum ist.

Nur so ein Kontrollzeugs finde ich ganz schön bedenklich. Und auf den Demos und so war der Sohn ja schon vor der Freundin. Sie ist ganz sicher nicht der Quell des Übels.
 
Wie das alles in zwei Wochen passiert sein kann und du all das weißt, obwohl er dich nur anlügt, ist mir ein Rätsel. Wie kommst du an all die Infos? Ich glaube, du musst mal einen Gang runterschalten. Die Psychologin ist der richtige Schritt für dich erst einmal. Er ist 22. Am Ende geht er den Weg, den er für richtig hält.
 
Das stimmt allerdings. Ich hatte auch schon bei diesen Beobachtungen gedacht, dass das irgendwie drüber ist.

Es ist richtig, dass man als Vater im Auge behält, was die Kids so treiben, wenn auch mit 22 der Zug rum ist.

Nur so ein Kontrollzeugs finde ich ganz schön bedenklich. Und auf den Demos und so war der Sohn ja schon vor der Freundin. Sie ist ganz sicher nicht der Quell des Übels.
Dass meine Reaktion "drüber" sein könnte, darüber habe ich bereits nachgedacht und bin deshalb auch hier und gehe weitere Schritte zur Selbsthilfe.
Allerdings ohne ihn, sondern nur für mich.
Aber Dankeschön.

Zum letzten Abschnitt...
Er war bis dato noch nie auf einer Demo, wäre er auch ohne sie nicht gewesen.
Dieses "Interesse" kam erst, als er sie bereits über Chat kennenlernte und sie ihn zu dieser Demo einlud - sozusagen zum ersten Date.
Also ich ging/gehe zum ersten Date sicher auf keine Demo mit 100 Nazihanseln - macht auch sonst irgendwie niemand, denke ich, schon schräg sowas, oder!?

Das aber nur am Rande.
 
Dass meine Reaktion "drüber" sein könnte, darüber habe ich bereits nachgedacht und bin deshalb auch hier und gehe weitere Schritte zur Selbsthilfe.
Allerdings ohne ihn, sondern nur für mich.
Aber Dankeschön.

Zum letzten Abschnitt...
Er war bis dato noch nie auf einer Demo, wäre er auch ohne sie nicht gewesen.
Dieses "Interesse" kam erst, als er sie bereits über Chat kennenlernte und sie ihn zu dieser Demo einlud - sozusagen zum ersten Date.
Also ich ging/gehe zum ersten Date sicher auf keine Demo mit 100 Nazihanseln - macht auch sonst irgendwie niemand, denke ich, schon schräg sowas, oder!?

Das aber nur am Rande.
Was war das denn für ein Chat?

Vielleicht schon in der Szene? Also in der Szene der Nazis?

Oder war das ein Dating Chat?

Du schreibst ja, dass du selbst mal in der rechten Szene irgendwie warst. Wie bist du denn selbst daraus herausgekommen? Ganz alleine, ohne Hilfe? Oder wie war das?

Vielleicht können deine eigenen Erfahrungen dir helfen, auch deinen Sohn dazu zu bekommen, dass er das alles kritischer sieht. Wenn du eben vom deinen eigenen Erfahrungen berichtest.

Dass die Freundin "Psycho" ist, also massive psychische Probleme hat, ist in diesem Zusammenhang wahrscheinlich wirklich nicht das "Problem". Das Problem ist, dass sie sich der rechten Szene zugewandt hat.

Für mich sind Mitgleider der radikal rechten Szene eigentlich sowieso irgendwie psychisch gestört.

Diesbezüglich auch dein Sohn, oder du selbst, als du da drin stecktest.

Natürlich istcdas jetzt für dich furchtbar, nachdem. du es selbst geschafft hast, dich von solchen Haltungen zu lösen.

Aber eigentlich müsstest du dann doch deinen Sohn am besten verstehen.

Hat er eigentlich als Kind mitbekommen, welche politische Haltung du damals hattest?
 
Es ist sehr einfach, jetzt nur die Freundin dafür verantwortlich zu machen.

Verantwortlich dafür ist dein Sohn selbst.

Du kannst ihn in seinem Alter auch nicht mehr erziehen. Also so von wegen: Du darfst dich nicht mit diesem Mädchen treffen. Oder, du bist dann und dann Zuhause.

Er ist volljährig.

Was da hilft, weiß ich auch nicht. Natürlich das ständige Gespräch. Und ja, du kannst ihn auch rausschmeißen, Dann muss er selbst gucken, wie er sich selbst unterhalten kann. Dann selbst zum Amt gehen und sagen, wie es gerade steht.

Wenn er Geld beantragt, wirst du als Vater natürlich herangezogen, musst deine eigenen Einkünfte angeben, dann wird geguckt, was du für ihn zahlen kannst.

Wenn euer Verhältnis zerrüttet ist, kann man euch beide nicht dazu zwingen, dass er weiterhin bei dir wohnt.

Dann wird geguckt, wieviel du für Wohnung und Unterhalt zahlen kannst, und wieviel das Bürgeram zahleb muss t zum Beispiel.

Das dauert aber in der Regel lange mit den ganzen Anträgen und Bearbeitungen vom Amt.
 
Wie du deinen Sohn jetzt bestmöglichst unterstützen kannst, damit er wieder in die Spiur kommt, kann ich dir auch nicht sagen.

Sicherlich ist es gut, geeignete Beratungsstellen, die ja schon genannt wurden, aufzusuchen.
 
Was war das denn für ein Chat?

Vielleicht schon in der Szene? Also in der Szene der Nazis?

Oder war das ein Dating Chat?

Du schreibst ja, dass du selbst mal in der rechten Szene irgendwie warst. Wie bist du denn selbst daraus herausgekommen? Ganz alleine, ohne Hilfe? Oder wie war das?

Vielleicht können deine eigenen Erfahrungen dir helfen, auch deinen Sohn dazu zu bekommen, dass er das alles kritischer sieht. Wenn du eben vom deinen eigenen Erfahrungen berichtest.

Dass die Freundin "Psycho" ist, also massive psychische Probleme hat, ist in diesem Zusammenhang wahrscheinlich wirklich nicht das "Problem". Das Problem ist, dass sie sich der rechten Szene zugewandt hat.

Für mich sind Mitgleider der radikal rechten Szene eigentlich sowieso irgendwie psychisch gestört.

Diesbezüglich auch dein Sohn, oder du selbst, als du da drin stecktest.

Natürlich istcdas jetzt für dich furchtbar, nachdem. du es selbst geschafft hast, dich von solchen Haltungen zu lösen.

Aber eigentlich müsstest du dann doch deinen Sohn am besten verstehen.

Hat er eigentlich als Kind mitbekommen, welche politische Haltung du damals hattest?
Der Chat war ne Whatsapp-Gruppe zu einem seiner Onlinespiele.
Als Gruppe muss man vor einem Horror-Figur-Killer abhauen, dabei Maschinen bedienen um Tore zu öffnen und dem Killer ausweichen, wer geschnappt wird landet am Fleischerhaken und muss von seinern Mitspielern gerettet werden.
Weiß jetzt den Namen nicht.
Aber eigtl. nichts mit Faschoszene.

Ich bin raus, als damals der Chef in Dresden gekillt wurde, weil er meinte sich mit der Osteurop. Mafiaszene anlegen zu wollen und die zu erpressen, uns im Grunde als seine Armee dafür missbrauchen wollte.
Zusätzlich kam hinterher noch heraus, er was ex-Polizist, der kurz vor der Wende in den Westen abhaute, dort sich radikalisierte und hier dann eine "Wehrsportgruppe" gründete, als er nach der Wende zurück kam.
Und selbst dabei war er noch V-Mann für die Polizei.
Da hab ich gemerkt, dieser rechte Sumpf ist Abfall, nix von wegen für Land und Bevölkerung loyal sein, sondern vielmehr nur kloppen und saufen.
Selbst die damals eigentlich eiserne Regel: "Ein Deutscher vergreift sich nicht an Deutschen." wurde den Glatzen zu langweilig und die gingen dann auf alles los was nur irgendwie anders aussah, wieder Hauptsache nur Stunk.
Im Grunde dasselbe wie die AntiFa und Hammerbande Heute, nur von extrem rechts.

Ja, ich verstehe meinen Sohn ja, aber genau aus meinen Erfahrungen heraus ist es der falsche Weg.
Falsch wäre auch extrem links..., also eigentlich jedes radikale/extreme Lager, egal ob politisch oder religiös.

Darum hab ich ihm Gestern auch vorgeschlagen, er soll lieber versuchen, wenn sie ihm so wichtig ist, sie da raus zu ziehen.
Soll er sie in seinen bisherigen Freundeskreis, voller gestandener und mit klaren Lebenszielen ausgestatteten Leuten, "rüber holen", also in seine bisherige Clique mit integrieren.
Die Links zur Hilfe, hier in den Kommentaren, hab ich ihm auch gegeben - sowas gabs ja zu meiner Zeit noch nicht.
Die sollen sich da beide beraten lassen, wenn sie eine gemeinsame Zukunft haben wollen, aber das Millieu ist der Tod jeder Zukunft.
Momentan scheint er es begriffen zu haben.

Auch scheint er langsam zu verstehen dass er seine Ausbildung nicht sausen lassen darf, denn auch dann haben die Beiden keine gemeinsame Zukunft.
Und vom Amt leben ist sicher kein Fundament für eine stabile und glückliche Beziehung.

Wie gesagt, ich greife nun nur noch führend ein, aber den Rest muss er dann selbst in die Tat umsetzen.
Es ist sein Leben, oder ihrer Beider...
 
Du hast ja große Angst vor der Antifa. Hast du selbst, als du im rechten Spektrum warst, schon mal damit Erfahrung gemacht?
Damals gabs die noch nicht, war Anfang 90'er.
Da gabs die Punker-Szene, aber selbst mit denen wurde in der DD-Neustadt damals noch eher in den Hinterhöfen gesoffen.
Man saß damals in einer Nazi-Szenekneipe in der Neustadt auch noch zusammen friedlich am Tresen.
Glatzen und Scheitel zusammen mit Iro's, gab ja damals sogar sog. Oi-Punks (also rechte Punker).

Und was die "Angst" angeht, vor Leuten wie Hammerbande und Co. ist das auch angebracht.
AntiFa, die nur aus Lust an Gewalt jeden vermeintlich Rechten die Knochen und Schädel zrtrümmern wollen, dabei aber ein angebl. politisches Ziel verfolgen.
Im Grunde auch e Art Faschismus, eben nur mit linkem Stempel.

Darum ist mir Heute auch JEDER Extremist und solcher Verein ein Graus.
Da ist nichts politisch- oder für die Allgemeinheit nützliches dabei, alles nur Selbstzweck um Gewalt auszuleben...
 
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