Absolut.
An dem Punkt mit: "Machen lassen und warten, dass es sich von selbst auflöst..." bin ich nun auch schon.
Nur in meine Wohnung mitbringen verweigere ich weiterhin.
Hm, warum eigentlich? Wenn er Zuhause mit ihr ist, ist er wenigstens nicht auf komischen Veranstaltungen oder Demos mit ihr in dem Moment.
Wenn du sie bei dir erstmal willkommen heißen könntest, hättest du irgendwann vielleicht sogar ein bisschen Einfluss auf sie. Wenn sie dich nett findet, hört sie vielleicht sogar deine Erfahrungen, auch die mit dem Ausstieg aus der rechten Szene,
an.
Das Mädchen ist 17. Wer weiß, was sie Zuhause alles so erlebt. Vielleicht würde es ihr ja sogar bei euch gefallen, wenn sie mitbekommt, dass dein Sohn und du eigentlich eine gute Beziehung haben.
Vielleicht wäre es dann möglich, dass sie deine Haltung besser nachvollziehen kann und so.
Es käme auf einen Versuch an. Rechtsradikale Aktivitäten würde ich allerdings in meiner Wohnung nicht dulden. Auch nicht, dass dann vielleicht noch rechtsradikale Freunde mit in die Wohnung kommen.
Aber vielleicht wäre es wirklich hilfreich, wenn du das Mädchen erstmal kennenlernst.
Wenn du das nämlich deinem.Sohn verwehrst, kann es sein, dass er sich deswegen dir gegenüber immer mehr distanziert.
Zur Zeit scheint er ja nach deinen Angaben selbst an der Richtung zu zweifeln, in die er gerade geht.
Ist nur so eine Idee von mir. Weil, wenn er wirklich verknallt in dieses Mädchen ist, dann wird er so schnell den Kontakt nicht abbrechen, sondern möglicherweise immer mehr in ihre "politische" Richtung gehen.
Kann natürlich auch sein, dass er schnell Abstand zu der problematischen Freundin findet. Das kann ich nicht beurteilen.