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Wie kann ich mich ändern um unsere Ehe zu retten?

Wieso muss sie etwas tun, wenn du die Kinder in der Früh versorgst? Ich käme mir dabei auch komisch vor, wenn mein Mann eine Anerkennung brauchen würde, wenn er mir anbietet in der Früh die Kinder zu versorgen. Das ist irgendwie komisch. Denn es sind auch deine Kinder. Auch wenn es sonst nicht deine Aufgabe ist, du solltest das einfach tun, ohne dafür etwas zu erwarten.
wir haben klar geregelt jeder seine Aufgaben, hätte sie mir eine meiner Aufgaben abgenommen wäre es für mich selbstverständlich gewesen, mich darüber zu freuen und ihr zumindest ein liebes "Guten Morgen" und ein Lächeln zu schenken. Es ging dabei gar nicht um ein Dankeschön, natürlich sind es auch meine Kinder... aber wenn sie mir mal was abnimmt erwartet sie ja genauso eine Anerkennung dafür...
Klingt doch gar nicht so schlecht nach all der Zeit. Ich glaube, das ist Schnitt.
puh, da hab ich schon andere Vorstellungen...
Nein. Sie ist kein Automat. Du kannst nicht lernen, wie du dich verhalten musst, damit sie sich so verhält, wie du es dir wünscht.
Es ist ja irgendwie unsinnig, Dinge zu machen wie Blumen zu kaufen, obwohl sie die scheinbar nicht braucht, sondern du derjenige bist, der mehr Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Zuspruch und Sex will. Denn im Grunde bedeutet dann jeder Blumenstrauß nur: Krieg ich jetzt mehr von dir?
Entweder man tut Dinge, weil man sie wirklich tun will. So wie sie sind. Nicht als Trick oder Manipulation. Oder man lässt es.
Danke für die Sicht, da hast Du sicher auch Recht. Jedoch schenke ich den Blumenstrauß nicht um was zu erhalten dafür, sondern in dem Momement wirklich um ihr eine Freude zu machen. Und ja, für mich gehört Zärtlichkeit und sich beachten, auch körperlich, zu einer Ehe dazu. Wir hatten beide Eltern, wo wir lernen konnten wie man es nicht macht und wie man nur nebeneinander her lebt, genau so wollten wir nie werden, vielleicht bin ich da sensibel. Aber wenn es für sie ok ist, so nebenher zu leben und es keine Chance gibt hier was zu ändern wäre das auf Dauer für mich keine Beziehung mehr. Ich finde, darüber darf man auch mit seinem Partner reden, oder sollte es sogar.
Bist du ihr denn verbal überlegen? Gehen eure Streitigkeiten öfter schlecht für sie aus oder hat sie das Gefühl, dass du sie nach außen hin schlecht dastehen lässt? Sie scheint ja irgendwie Angst zu haben, dass sie dabei die "Böse" ist. Will sie es nur deswegen nicht machen oder weil sie kein Problem hat?
In meinen Berufsstationen hatte ich diverse Lehrgänge zum Thema Kommunikation (nur zu Hause klappt das nicht), daher kann ich Gespräche schon lenken und oft landen unsere Gespräche in Kompromissen. Ihre Angst ist daher verständlich. Gepaart mit der Haltung dass für sie unsere Ehe so ja in Ordnung ist.
 
Nicht kritikfähig zu sein, Fehler nicht zuzugeben und sich zu entschuldigen, sondern im Gegenteil, dann auf Angriff zu schalten finde ich auch schlimm.
Ist nämlich bei meinem Mann auch so.
Aber es ist doch einfach Mist, Pflaster ins Klo statt in den Müll zu werfen.
Es ist doch einfach Mist, „mal“ den Geschirrspüler auszuräumen und dafür dann aber darunter ne Sauerei zu hinterlassen.
Da kann man dann doch auch mal sagen wenn man drauf angesprochen wird „ja, war blöd, sorry“.
Ich warte auch noch auf den Tag, an dem mein Mann das mal zu mir sagt.
Da hast Du Recht, Danke für den Hinweis. Nur, wenn Du jeden Tag kritisiert wirst, kommst Du automatisch in diese depperte Rechtfertigungshaltung. Andersherum trau ich mich gar nicht zu kritisieren, ich wüsste gar nicht wie ich das formulieren sollte ohne dass es eskaliert.
 
Hi Coyo, natürlich kann man diese Ehe "retten".

Ihr habt einen anderen Modus, eine Art wesensfremdes Gehabe, Getue, das halt so abgeht. Ein typischer Verlauf, wenn man sich überdrüssig ist und wenn man sich nicht mehr leiden kann, also ihr seid praktisch abgerutscht in so eine Ebene.
Macht nichts, man kann sich leicht verirren.

Um da wieder herauszufinden würde Humor reichen, oder ein Halt machen, uups, so gehts nicht, wir suchen jetzt wieder die alte Linie.

Never change a winning team. Ihr seid ein Ehepaar und hält zusammen und diese Krise werdet ihr überstehen und aus ihr wieder hervorgehen, euch kann so ein Kältezustand nicht trennen.
das hört sich gut an, genau das was ich suche. Aber wie schafft man es da raus zu kommen?
 
Daraus, dass sie NUR kritisiert, wenn es was zu kritisieren gibt, aber keine Anerkennung zollt, wenn es was anzuerkennen gibt.

Schon klar.

Natürlich muss sie das nicht. Aber anscheinend macht sie aus jeder Mücke einen Elefanten.
yep, der Ton macht die Musik. Ein einfaches "Schatz, schau mal, das geht so nicht...." gepaart mit etwas Humor, kommt ganz anders an als gleich 10 Dezibel lauter "was soll der Scheiß"...
 
Es heißt nicht umsonst: wir heiraten, bleiben der Liebe treu, in guten, wie in schlechten Tagen, wir halten an unserem Versprechen fest, ohne Wenn und Aber.
Das wird jetzt auf die Probe gestellt. Die heißt Zerreissprobe.

Was denkst du, wie arg es wird, wenn ihr diese Krise ernst nehmt und euch echt trennt. Das Feindselige, das Unzufriedene, der Frust ist kein guter Berater. Ihr habt über viele Jahre sehr viel aufgebaut, Stein auf Stein gesetzt, um so dazustehen, wie heute. Das erhaltet, zerstört es nicht, lasst es euch nicht zerstören.
Habt euch wieder lieb...irgendwann klappt das, derzeit nicht. Das kann man aushalten, ihr habt Luxus erlebt und nun erlebt ihr eine gewisse "Armut". Jetzt wird alles an Mies und Unrecht laut und kommt hoch. Viel mehr wäre nicht zu tun, als das als normal zu betrachten, alles hat seine Zeit, auch solche ekeligen Rollenspiele. Jetzt spricht der Unzufriedene, der hat auch was zu sagen.

Deiner Frau geht es nicht gut, das sagt sie mit ihrem Verhalten. Sie spürt kein Verlangen und Begehren für dich, du gehst ihr auf den Geist, sie hasst dich gerade und blöd findet sie dich auch und unmöglich und hässlich und und und... solange, bis sie dich wieder süß findet und total okay. Daran kann man feilen.
Und das ändert sich von alleine wieder? Fehlt mir der Glaube daran...
 
wir haben klar geregelt jeder seine Aufgaben, hätte sie mir eine meiner Aufgaben abgenommen wäre es für mich selbstverständlich gewesen, mich darüber zu freuen und ihr zumindest ein liebes "Guten Morgen" und ein Lächeln zu schenken. Es ging dabei gar nicht um ein Dankeschön, natürlich sind es auch meine Kinder... aber wenn sie mir mal was abnimmt erwartet sie ja genauso eine Anerkennung dafür...

Deine Frau ist keine Hellseherin.
Woher soll sie wissen, was Du erwartest?
Dadurch bauen sich doch auf Deiner Seite Erwartungen auf, die dann zu Frust führen, wenn sie nicht erfüllt werden.
 
Ein glücklicher Partner ist ein guter Partner. Lieber Coyo, wenn in mir solche Launen hochkommen, dann wäre mir recht, wenn mir das nicht schwer angerechnet wird. Das ist MEIN Frust, das ist meine Unlust, das ist mein eigenes, persönliches Ekeln, für das ich natürlich Gründe suche, zb. die anderen sind schuld.. die sind so unordentlich, die sabbotieren meine Wichtigkeiten, die bringen mich zur Weißglut. Stimmt nicht, ich bin über mich selbst frustriert, mag mich gerade nicht leiden und somit zugleich auch nichts, was ist...

Ab Besten wäre, ihr zu entschuldigen, dass sie auch nur ein Mensch ist.
 
Treu bleiben. Weitermachen wie bisher, ( Homoffice machen, einkaufen, die Kinder betreuen, den Haushalt schupfen etc.) zulassen, dass sie derzeit so ist und ruhig bleiben, abwarten, bis sie zu Ende gehustet hat und sich wieder einkriegt. Ich würde ihr einfach mal komplett zuhören, sie will etwas zu dir sagen, in Etwa: glücklich bin ich nicht, nur damit du es weißt, mir geht viel ab...
das meine ich mit der Aussage, an mir selbst arbeiten. Ich werde wieder bewusst darauf achten, ob ich ihr selbst alles biete was ich an ihr gerade vermisse. Werde die Kraft sammeln, Kritik zu akzeptieren und versuchen sie zu achten und ehren.... nur habe ich diese Phasen halt schon zwei bis drei mal hinter mir und immer wieder landen wir an der gleichen Stelle...
 

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