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Wie kann ich helfen?

  • Starter*in Starter*in Isabell
  • Datum Start Datum Start
@ Nora

Ich habe mir und meinem Kind aus der Situation geholfen indem ich mich dieser Situation nicht weiter aussetzte.

Das Problem war für mich einfach das es nicht nur er alleine war, sondern noch viele andere Leute mit drin hingen, sprich seine Familie und die ist nicht klein, dann seine "Freunde" die in einem gewissen Abschnitt (Straße) der Stadt zuhause waren. Die meisten mit Knasterfahrung, und viele denen eben alles egal ist. Da käm es auf ein Opfer mehr oder weniger nicht an.

Dort weg zu gehen war nicht leicht aber für mich leichter und vor allem besser als dort zu bleiben, und alles zu versuchen und am Ende doch nichts zu erreichen. Und wie gesagt nie mehr das Haus verlassen zu können.

Mal angenommen er wäre weggesperrt worden, dann hätte ich immer noch ich weiß nicht wie viele Leute am Hals die hinter mir her wären bzw. versuchen würden mein Kind zu holen. Und glaub mir diese Leute geben nicht auf, ich hätte den Kleinen nie wieder gesehen so schnell wär der im Ausland gewesen.

Ach ja noch mal was zu dem ansprechen der Leute auf der Straße , mir sind da schon Dinge passiert : Der hat mich auf offener Straße vermöbelt da kam keiner weil : Uhhhh gefährlich, Ausländer ,nee nee da helf ich nicht, der zieht ein Messer und ich habs im Kreuz.

Diese Leute sind natürlich Stadtbekannt da traut sich keiner zu helfen......

Natürlich bin ich wütend das er mir mein Leben zerstört hat , und glaubt mir ich war nie die "schwache" die sich verprügeln ließ, ich hab mich gewehrt und zurückgeschlagen .......Aber ich hatte keine Chance gegen ihn, und genau das war auch sein Problem , ich war zu stark für ihn zu selbstbewußt hab ihm trotz Verbote widersprochen und das gemacht was ich wollte. Genau deshalb ist er ausgeflippt. Ich wollte mich nicht anpassen und ruhig sein, nur zu Hause sitzen.......

Ich bin der Meinung; egal was ihr schreibt; was ich auch zum Teil verstehen kann und auch echt gut finde; das ich ihn und alle die mit ihm sind sehr gut kenne und weiß das dies keine Leute sind die drohen sondern auch Leute die schon Leben auf dem Gewissen haben, und davor bin ich geflohen.......

Da hilft keine Polizei, irgendwelche Verfügung oder Knast, keine Kampfsportart oder sonstiges, aber wie gesagt ich rede von mir ansonsten bin ich natürlich Eurer Meinung.

Und das Verbrecher es in Deutschland gut haben, und viel zu milde bis gar nicht bestraft werden, oder frühzeitig raus kommen muß ich ja hier nicht erwähnen....

Alles Liebe Shalimar

Ich hoffe Dir gehts besser und Du bist den Typen los!?!?!?
 
A

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Re: Wie kann ich helfen?
Ich denke auch, dass man nicht alles über einen Kamm scheren kann.
Es gibt unterschiedliche Situationen und unterschiedliche Typen von Gewalttätern.

Auch ich habe damals gemeinsame Orte, Freunde oder Bekannte gemieden, habe meine Arbeiststellen gewechselt, typische Gewohnheiten aufgegeben,....
Für eine Weile hatte ich (vermeintlich) Ruhe.

Später tauchte er dann aber wieder auf und ich erhielt die Information, dass er sogar während der gesamten "Ruhephase", häufiger vor meiner Wohnung "herumlungerte" und so etwas ähnliches wie ein Tagebuch über mich und meine Aktivitäten geführt hatte.

Ein Gespräch mit einer Psychologin bestätigte mir den Verdacht, dass ER vermutlich NIE selbst Ruhe geben wird - es gar nicht KANN.
Also was tun?
Jedesmal das Lokal wechseln, wenn er den Raum betritt?
Jedesmal Freunde, Bekannte, Beruf ..... das eigene Leben aufgeben?
Nein, das macht keinen Sinn, dann ist man immer noch auf der Flucht und lässt sein Leben weiterhin bestimmen und kontrollieren.

Die einzige Lösung ist da, Konflikten aus dem Weg zu gehen, das Leben so weit es geht normal weiterführen und sobald er eine Grenze überschreitet, Konsequenzen spüren lassen.



@Shalimar

ganz los, wird man so jemanden nicht....
 
Hi Shalimar

du hast vollkommen Recht, dass es auch andere Typen gibt...ist ja irgendwo auch kulturbedingt und es gibt Kulturen in denen sich Männer mächtiger fühlen mehr im Recht Frauen zu dominieren etc..und die bestehen auch nachhaltiger auf ihrer Dominanz...um mit so was fertig zu werden hilft nur: möglichst weit weg und untertauchen und wenn der nachkommt und einen erwischt schneller sein beim Pistole ziehen....Ne Scheiss-Realität ich weiss, aber irgendwo muss man ja damit klar kommen. Ich finde es genau richtig, wie du es gemacht hast...

Allerdings beim Standard-Deutschen Frauenschläger kannste schon was mit Polizei und Gericht und so machen...generell sind die mit sowas zu räsonieren...Von 100 % gewaltbereiter Männer fallen schonmal so ca. 60-70 % weg, wenn die einem Alpha-Weibchen begegnen, also einer selbstbewussten Frau die ihren Selbstwert kennt und verteidigt, die sich wehren wird, nicht alles gefallen lässt und dann nochmal 25-30 % wenn die merken es droht staatliche Bestrafung...Der Rest ist natürlich ein Sonderfall...

Auch in Hinsicht auf die viel zu milde Bestrafung von Gewalttätern gebe ich dir vollkommen Recht...an sich werden Diebstahldelikte schärfer bestraft als ne Frau zu verletzen oder zu vergewaltigen...auch diese Realität ist total doof...Was mich wiederum dazu bringt immer wieder zu betonen, dass Frauen auf Selbstschutz angewiesen sind...die müssen grundsätzlich lernen mal mehr "Alpha" zu sein...Macht auszuüben, Selbstbestimmung und Abgrenzung, müssen erkennen, dass dieses Klischee von der schwachen Frau halt nur ein Klischee ist...allerdings wie die Frauenforschung urteilt ein lebensgefährliches Klischee...Allerdings ist der Glaube an so ein Klischee mächtig und wehe dem, bzw. derjenigen der/die diesem Irrglauben verfallen ist und sich schwach und wertlos fühlt, der/die ist enorm gefährdet...Natürlich ist auch diejenige gefährdet, die sich überschätzt und mit Leuten anlegt, die ziemlich heftig drauf sind mit ihrer Männermacht und auch vor rauen-Mord nicht zurückschrecken...Man muss halt gucken und die Lage jeweils einschätzen...grundsätzlich aber nicht aus Angst falsche Kompromisse eingehen und Männerüberdominanz und Gewalt erdulden...handeln sollte man auf jeden Fall und je nach individueller Lage...

Gruss
Tyra
 
@ tyra

Du schreibst mir aus der Seele!!!

Ich hab ja gesagt es gibt eben viele Fälle, wo es vielleicht was nützt. Aber ich weiß, in meinem Fall hätte nichts, aber auch gar nichts geholfen . Ich MUßTE dort weg.

Normal weiterleben so weit wie es geht das wär ein Alptraum geworden. Denn er hätte mir nicht nur aufgelauert,oder mich verfolgt oder psychisch fertig gemacht. Dieser Mann wollte mich tot sehen, und mein Kind (ein Junge!!!) bei sich haben, und nicht bei mir lassen, falls ich ihn verlassen sollte.

Aber ich denke auch nicht, das ich ein Einzelfall bin......gerade was Beziehungen zwischen verschiedenen Kulturen angehen..... es gibt ja genug Berichte über entführte Kinder in Mischehen die in Trennung oder Scheidung leben.

1 Jahr läuft alles gut Vater holt das Kind regelmäßig ab, und bringt es pünktlich wieder.... doch eines Tages kommt es nicht heim der Vater und das Kind wie vom Erdboden verschluckt....

Ich denke ich habe das Richtige getan und meinen Sohn und mich gerettet....

Liebe Grüße Shalimar
 
Ich kann nur hoffen, daß er mich niemals findet, ich lebe jetzt seit 8 Jahren fast 500 km enfernt, habe einen neuen Pass bekommen mit neuem Vor- und Nachnamen. Und mein Sohn genauso.

Ich weiß, das er ne Neue hat, die er jetzt genauso "gefangen" hält und so behandelt wie mich damals. Außerdem soll er Drogenabhängig geworden sein.

Er hat zwar aufgehört zu suchen , aber nicht aufgehört mich zu hassen und mein Sohn haben zu wollen, doch je Älter der wird umso besser. Er wird dieses Jahr 13j. alt.
 
Sorry ,aber daran glaube ich nicht, da er meinen Namen nicht kennt, wird dies auch nicht möglich sein. Und wie soll er dann vor meiner Tür stehen???

Wie gesagt, er hat die Suche aufgegeben, weil er zu beschäftigt damit ist, wo er die nächsten Drogen herbekommt, und wie er seine neue Freundin fertig machen kann.

Anfangs hatte ich da noch sehr große Angst , aber die wird von Jahr zu Jahr weniger, weil ich auch ne Therapie gemacht hab und gelernt hab mit meiner Angst fertig zu werden, bzw. umzugehen.
 

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