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Wie kann ich es schaffen, solche Unverschämtheit nicht an mich ranzulassen?

Ich habe nicht geschrieben, dass es sich um Mobbing handelt. Ich habe geschrieben, dass ich Angst habe, dass die ungute Stimmung gegen mich in Mobbing ausarten könnte!

Früher hieß Twix Raider.
Am Ende läuft das aufs Gleiche hinaus.

Die Pflegefachkraft behandelt das Ganze aber wie einen groben Fehler von mir und behandelt mich seitdem wie Luft. Ich denke nicht, dass es ein so großer Aufwand war, bei einer Apotheke einen Corona-Test anzufordern.

Du benutzt immer das Wort "Pflegefachkraft".
Was bist du eigentlich?
Bist du auch ne Pflegefachkraft und erwähnst es deshalb so explizit, oder bist du irgendwie ne PflegeHELFERIN?
Wäre interessant, wenn du das mal aufklären könntest.
Vielleicht hast du es aber auch schon beantwortet und ich habe es nur übersehen.

Ob es nun "großer Aufwand" ist oder nicht, das wird derjenige beurteilen müssen, dessen Aufgabe es ist, sich drum zu kümmern. Oder im Zweifel der Vorgesetzte.
Beispiel:
Wenn ich mein Auto zum Ölwechsel bringe, ist das doch für den Mechaniker auch "kein großer Aufwand"..naja, wenn er noch 10 andere Fahrzeuge auf dem Hof stehen hat, mit großen Reparaturen, dann hat er vielleicht aktuell keine Kapazität für meine "Kleinigkeit".
Gerade in der Pflege ist doch (zumindest nach dem, was man häufig hört) landunter und alles knapp auf Kante genäht.
 
@Marisol
Danke für den Hinweis.

Dann muss man natürlich schon ein Stück weit aufpassen.
KI spuckt mir hierzu folgendes aus:

Ausbildung​


  • Keine, kurze (3–12 Monate) oder 1-jährige Ausbildung
  • Weniger medizinische Inhalte

Aufgaben im Alltag​


  • Unterstützung bei der Grundpflege
    • Waschen, Anziehen, Lagern
    • Hilfe beim Essen und Trinken
    • Toilettengänge
  • Mobilisation der Pflegebedürftigen
  • Betten machen, Ordnung im Zimmer
  • Beobachtung einfacher Veränderungen und Weitergabe an Fachkräfte
  • Soziale Betreuung (Zuhören, Begleiten)

Verantwortung​


  • Arbeitet unter Anleitung einer Pflegefachkraft
  • Keine eigenständigen medizinischen Entscheidungen

Die PflegeFACHKRAFT leitet an und wichtig. Die Pflegehelferin trifft keine eigenständigen medizinischen Entscheidungen. Wobei wir beim Corona Thema wären. Ich kann da die Kollegen bzw. die Fachkraft schon verstehen, mit ihrem Ärger.
 
Ich werde versuchen, weiterhin gern zur Arbeit zu gehen, denn die älteren Menschen liegen mir wirklich sehr am Herzen.

Das finde ich super, dass die dir so am Herzen liegen.
Aber schaue auch immer auf dich und deine Gesundheit.

Das Pflege-/Gesundheitssystem ist leider oftmals nicht für Menschen ausgelegt, die sich da mit besonders viel Motivation, Einsatz und Empathie hervortun.
Alles muss schnell, schnell , schnell gehen und man läuft da seinen eigenen Ansprüchen hinterher, würde es gern anders machen, aber kann nicht, weil man dafür nicht die Mittel hat.
Und dann hat man eventuell noch Kollegen, die in der Pflege ziemlich fehlbesetzt sind, aber was sollen die Heime und Krankenhäuser machen bei dem Personalmangel? Da muss man teilweise nehmen, was einem das Arbeitsamt so hinschickt.

Von daher, passe gut auf, dass du da nicht unter die Räder kommst.
 
Hallo liebe Community,

erst einmal euch Allen ein frohes neues Jahr!

Nachdem nun die Weihnachtszeit mit ihrem Lichterglanz und den Feierlichkeiten vorbei ist, überkommt mich jetzt wieder eine Gemütslage nahe einer Depression.

Mehr und mehr hinterfrage ich, ob ich in meinem Job in einem Pflegeheim überhaupt richtig bin. Privat habe ich oft eine kurze Zündschnur, aber im Beruf gehe ich immer geduldig und einfühlsam mit den Bewohnern um. Was Mitarbeiter betrifft, so bin ich freundlich und umgänglich. Nur, als ein wirklich brutaler Pfleger mich mal angeschnauzt hat, habe ich ihm laut Contra gegeben.

Leider bemerke ich aber seit ein paar Monaten, dass meine Vorgesetzte nicht mehr gut auf mich zu sprechen ist. Ihr Tonfall mir gegenüber ist nicht direkt feindselig, aber sie verhält sich sehr distanziert. Das ist der Fall, nachdem ich mich über eine Kollegin beschwert hatte, die manche Aufgaben einfach verweigert. Meine Vorgesetzte sprach mit der Kollegin, aber als sich nichts änderte, beschwerte ich mich wieder. Das Einzige, was mir die Vorgesetzte daraufhin sagte war, dass man Rücksicht nehmen müsse. Die Kollegin habe einen Migrationshintergrund und es scheitere sicherlich oft an den fehlenden Sprachkenntnissen.

Jetzt aber zu der aktuellen Entwicklung.
Durch diverse Äußerungen und Verhaltensweisen fühle ich mich niedergemacht.

Kurz vor Weihnachten kam ich zu einer Bewohnerin, die starke Erkältungssymptome hatte. Da zu der Zeit in der Einrichtung Corona im Umlauf war, fragte ich die Bewohnerin, ob sie getestet worden sei. Sie bekam sofort einen Schreck und erzählte, dass zu Beginn der Pandemie ihr Mann an Corona verstorben sei und sie wegen der Infektion wochenlang im Krankenhaus gelegen habe. Ich wusste nichts von ihrer Vorgeschichte und versuchte sie beruhigen, dass Corona-Infektionen heute meistens einen milden Verlauf haben. Eine Stunde später kam die Pflegefachkraft auf mich zu und schnauzte mich an, dass ich der Bewohnerin gesagt habe, dass sie Corona habe. Dabei stimmte das doch überhaupt nicht, was ich ihr auch sagte. Doch das interessierte die Kollegin nicht, da die alte Dame nun auf einem Test bestand und sie den in der Apotheke bestellen musste. Seitdem spricht die Pflegefachkraft nicht mehr mit mir und behandelt mich wie Luft. Der Test war übrigens positiv ausgefallen.

Vorgestern gab es eine freche Äußerung von einem Kollegen und gestern eine Unterstellung einer Kollegin.
Ich war gerade mit der Dokumentation beschäftigt und achtete nicht auf das private Gespräch im Dienstzimmer bis ein Pfleger mich ansprach. Ich verstand ihn nicht auf Anhieb, weil er einen starken Akzent hat. Daher fragte ich nach. Seine ungehaltene Antwort war: "Sprichst du kein Deutsch, oder wie"?! Dieser Pfleger ist beliebt, weil er oft lustig und unterhaltsam ist. In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass er mich kaum noch grüßt.

Gestern traf ich eine Kollegin, eine Pflegefachkraft, im Aufzug. Sie fragte mich in stinkigem Tonfall, ob ich das gewesen sei, die die Bewohner in Aufregung versetzt habe. Ich habe angeblich behauptet, dass eine Bewohnerin tot aufgefunden worden sei. Ich war echt entsetzt, war gestern nicht einmal in dem Wohnbereich gewesen.

Diese Entwicklung macht mir Angst, vor allem, weil ich auch das Gefühl habe, dass meine Vorgesetzte nicht mehr hinter mir steht. Ich habe Angst vor Mobbing.

Wenn ihr das lest, denkt ihr bestimmt, warum ich mir nicht einfach einen anderen Arbeitsplatz suche. Doch ich habe regelrecht Panik vor einer Veränderung. Wer weiß, was mich anderswo erwartet. Außerdem muss ich mich ja weiterhin um eine andere Wohnung bemühen. Ich traue mir nicht zu, beides zu schaffen.

Könnt ihr mir einen Rat geben?
Oder habt ihr den Eindruck, ich steigere mich da in etwas hinein?

Es grüßt euch

Marika
Du nimmst sehr viel persönlich und hast insgesamt sehr wenig Selbstvertrauen.

Du kannst durchaus auch mal sagen "Ich habe dich nicht verstanden, bitte sag es noch mal" und das in einem selbstbewussten Ton, wenn man dich blöd anmacht. Oder du sagst einfach "Nein, ich war gestern nicht in dem Wohnbereich, ich habe das nicht gesagt". EInfach, klar, selbstbewusst. Warum stellst du nicht einfach klar, wie das mit dem Corona-Test war? Ganz ohne STress? Die alte Frau hatte das falsch verstanden. Dabei ging es dir nur um einen routinemäßigen Test.

Ich würde nur auf das eingehen, was wirklich passiert, nicht mich von einem Gefühl, da könnte vielleicht mal Mobbing draus werden, den Spaß an der Arbeit verderben lassen.
 
Klingt so als ob irgendjemand schlechte Laune gegen dich gemacht hat. Klingt alles sehr unprofessionell.
Dass jemand mal rumschnauzt, weil ihm was nicht passt, obwohl du recht hast passiert leider. Aber dir solche Sachen nachzutragen ist halt S****.
Naja die Vorgesetzte wird sich dadurch wahrscheinlich inkompetent gefühlt haben.

Ich hoffe du findest einen Weg!
 

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