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Wie kann ich den Tod meiner Mutter verkraften??

  • Starter*in Starter*in FireAngel2103
  • Datum Start Datum Start
also ich habe den tod meiner mutter bis heute nicht verkraftet und auch nicht verarbeitet und glaub mir das wirst du meiner meinung nach auch nie schaffen, der schnerz wird weniger aber er bleibt trotzdem da. ich werde jetzt 28 und meine mutter starb in dem jahr als ich 6 jahre alt wurde es tut immer noch so weh in vielen situationen vermisse ich sie echt total doch ich weiß sie ist immer bei mir und beschützt mich und ich weiß das gott sie bechützt und auf sie aufpasst und eines tages werde ich sie auch wiedersehen

Ich weiß hier schreiben viele sowas, aber kann mir einer einen tipp geben wie ich den Tod meiner Mutter verkraften kann? Sie verstarb ganz plötzlich am 7.6.2009 an einem Herzinfarkt und meiner Meinung nach viel zu früh!
Es tut immernoch so weh wie am Tag als die Nachricht kam. Und es tröstet mich auch keineswegs, wenn ich daran denke, dass ich sie einen Tag vorher nochmal gesehen habe. Das kommt mir irgendwie alles so verlogen vor. Ich hatte schon so ein Gefühl da sie einige Tage vorher schon Atemnot hatte. Ich sagte zu ihr "ich will dich nochmal sehen bevor was schlimmes passiert" Damit wollte ich keineswegs Recht haben!
Wie lange habt ihr gebraucht, bis ihr über den Tod eines geliebten Menschen hinweg ward?? Kann es bei mir sogar Jahre dauern??

Ich habe auch bisher mit kaum jemandem darüber gesprochen, da ich denke das interessiert eh keinen...

Mama... Rest In Peace!!!![/QUOTE]
 
Hallo.

Den tot der Mutter zu verkraften ist super schwer ich weiß nur zu gut von was ihr sprecht ich habe meine Mutter am 18.4.12nach zwei monatigen leidensweg verloren wir haben alles durch machen müssen von künstlichen Koma bis hin zu 5 Operationen und alles war umsonst ich
weiß das es meine Mutter jetzt besser als vorher aber es tut so sehr weh denn die Mutter ist immer etwas besonders.mir fällt es besonders schwer da mein Vater sich nach einem guten halben Jahr eine Neue Frau gesucht hat obwohl ich ihn gebraucht hätte!als wie gesagt den tot der Mutter zu verkraften geht glaube ich nie völlig das einzige glaube ich ist man akzeptiert es und findet sich halbwegs damit ab.irgendwann führt uns der tot wieder zusammen!


LG Steffi
 
Meine Mama ist auch vor 2 Jahren an einen Herzinfarkt gestorben,ich komme bis heute noch nicht mal drüber hinweg,gerade in der herbst und Winterzeit kriege ich Depressionen hab das Gefühl als hätte ich Heimweh.....ihr lachen ,ich kann sie einfach nie mehr sehen,jemand der das nicht erlebt hat ,hat keine Ahnung wie sich so etwas anfühlt.....bei mir geht es hin bis über Panik Attacken,Alpträume, manchmal hab ich das Gefühl als würde sie neben mir sitzen oder mich beobachten.....aber ich kann sie leider nie wieder sehen,ich erinner mich noch genau an die woche wo ich bemerkte das etwas nicht mit ihr stimmt,aber sie wollte sich nicht helfen lassen und gesagt sie hätte einfach nur ein Magen-Darm Infektion...Dann war Freitag der 27.1.2012
Ich musste morgens los zur arbeit hab noch gesagt sie soll meine Wäsche waschen,und knappe 2 stunden später wurde mir gesagt sie sei gestorben,ich hab meine damals 16 jährige schwester bei mir aufgenommen,meine mutter hat in Scheidung gelebt,ja und ich hab das gefühl um so mehr zeit vergeht desto schlimmer wird es 🙁
 
Hallo,

es tut mir leid das Du auch Deine Mama verloren hast. Meine ging auch vor zweieinhalb Jahren für immer von mir :wein: Ganz plötzlich.

Ich glaube, verkraften werde ich das nie. Es vergeht kein Tag wo ich nicht an sie denke und ich bin immer noch wie gelähmt vor Schmerz... Ich kann es nicht verstehen das sie nicht mehr ist und werde das wahrscheinlich auch nie... Irgendwie habe ich gelernt damit zu leben... Weil ich muss... Aber es ist nicht leicht... Im Gegenteil...

Verstehen kann mich auch fast keiner....

Es kommt, dass Leben geht weiter und so eine sch... Ich muss loslassen.. Ich muss dies und das...

Doch für mich ist ein Teil von mir gegangen.. Für immer...

Ich wünsche Dir alles Kraft der Welt...Fühle Dich verstanden und umarmt....
 
Zurückblickend auf ein schonungslos gelebtes Leben mit einem guten Dutzend Situationen in denen ich wirklich nur um Haaresbreite dem Tod entgangen bin, hat sich in mir folgende Ansicht gefestigt:

Das Leben eines Menschen dauert genau so lange, wie es für diesen Menschen nötig ist.

Für Deine Mutter ist Alles im Lot und ganz genau so, wie es sein soll.

Lass sie los und sein dankbar für die Zeit die Dir mit ihr gegeben war.
 
Na sag mal... Klar bin ich auch dankbar.. Das ist man wahrscheinlich immer... doch wenn man einen geliebten Menschen so plötzlich verliert ist eben nicht alles heile welt...
 
mittlerweile sind es schon 4 Jahre her und es fällt mir immernoch schwer.... viele können das nicht nachvollziehen wie schwer sowas ist und geben dann ratschläge wie zum beispiel man soll sie loslassen usw.... es geht einfach nicht! mittlerweile hab ich auch meinen bruder "verloren" nein, er ist nicht gestorben sondern hat eine dame kennen gelernt durch die er nichts mehr von seiner familie wissen will.... nein ich kann auch ihn nicht loslassen im gegenteil das zieht mich nur weiter runter... aber naja irgendwann hat alles ein ende...

P.S: Ich bin FireAngel2103 und kann mich leider nicht mehr anmelden hab probleme pw neu anzufordern
 
Hallo zusammen

Meine Mutter ist zwar noch nicht verstorben aber es liegt in naher Zukunft!
Sie ist schwer krebskrank und mittlerweile bettlegerig, ich, die jüngste von vier Kinder, pflege sie zusammen mit meinem Vater und wir versuchen ihr so weit es uns möglich ist ihr jeden wunsch zu erfüllen.
Nun habe ich mit ihrer onkologin gesprochen und die hat mit die schreckensnachricht mitgeteilt, da man nicht weiß wann es passiert wollte ich im rat fragen wie ich am besten mit der bevorstehenden Situation umgehen kann um mein eigenes leben weiterzuleben.
Ich muss dazu sagen, dass ich schon immer ein totales Mutterkind war und ich mir bis jetzt nie vorstellen konnte "ohne mama" zu sein.
Es ist schwer für mich darüber nachzudenken und bringt mir auch die ein oder andere schlaflose nacht, sowie heute!
Ich sehe ihr jeden tag, den ich mich um sie kümmer, an das sie angst hat und diese angst kann ich ihr auch nicht nehmen aber wie kann ich selber mit meiner angst umgehen, damit sie auch keine mehr haben muss?!

Liebe Grüße
Toryx
 

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