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Wie kann ich das wieder gut tun

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Gast

Gast
Ich bin Mutter inzwischen von zwei Erwachsene Kinder,ich war eine sehr schlechte Mutter,haupsächlich zu meiner Tochter,ich wollte sie immer vor ihrem Vater beschützen,aber das gelang mir nicht,ich wurde zur Alkoholikerin,und in meiner Sucht,hab ich meine Tochter dafür verantwortlich gemacht,das was ihr Vater mit ihr tat,ich fing an eifersüchtig zu werden,ich sperrte sie in den Keller und verprügelte sie,mein hass gegend sie wurde immer grösser.
Inzwischen ist sie Erwachsen,ist nicht mehr bei uns zu hAuse,ein Arzt hatte mir gesagt das es ihr sehr schlecht geht und dass sie sich das Leben nehmen wollte.

Bitte vsag mir wie ich das alles wieder gut machen kann.
 
Hallo ...

Es ist eine sehr schwere und traurige Situation in der Du bist !!!

Ich kann Dir aber sagen das es gut ist das Du erkannt hast das Du sehr viel Falsch gemacht hast !!!
Hast Du denn eine Therapie hinter Dir oder bist Du noch abhängig ?

Ich denke was Du getan hast ist passiert , das läßt sich nicht rückgängig machen , und auch nicht wieder gut machen .
Aber Du kannst versuchen , Deiner Tochter jetzt zu helfen und für sie da zu sein . Das wird nicht leicht und wird Dich viel Kraft kosten , denn ich kann mir vorstellen das sie Dich erst mal ablehnen wird.

Aber wenn Du ihr wirklich helfen willst gib nicht auf , versuch mit ihr zu reden und akzeptier es auch wenn sie nein sagt .

Doch am wichtigsten ist , bevor Du ihr hilfst helf Dir selber ...Denn Du kannst nur Deine Tochter überzeugen , wenn DU Dein Leben im Griff hast , und sie sieht und merkt da ist eine starke Faru auf die ich mich stützen kann die für mich da ist und die KLAR ist .

Vielleicht kann Dich da auch ein Therapeut beraten was bzw. wie Du ihr helfen kannst .

Viel Kraft und alles Gute !!!

Shalimar
 
Hallo Gast

Was Du geschrieben hast, erinnert mich an die 12 Schritte der anonymen Alkoholiker. Darin kommen die Schritte vor, dass man eine Inventur aller Fehler machen solle, die man gemacht hat und dass man Wiedergutmachung für alle Schäden leisten solle, die man anderen Menschen durch den Alkohol zugefügt hat.

Dass Du erkannt hast, dass Du Deiner Tochter großes Unrecht zugefügt hast, finde ich schon einmal sehr gut. Aber das mit der Wiedergutmachung wird nicht so einfach sein. Ich glaube, emotionale Verletzungen lassen sich ab einem gewissen Grad nicht mehr wieder gut machen. Damit wirst Du zuerst einmal leben müssen.

Ich glaube, Du kannst allenfalls einen Schnitt machen, und ab heute für Deine Tochter da sein - sofern sie es noch zuläßt. Ich glaube, es kann für Deine Tochter eine Hilfe sein, wenn Du ihr die Gelegenheit gibst, über die Vergangenheit zu sprechen. Das wird nicht einfach sein. Ich kann mir vorstellen, dass da viel Haß in Deiner Tochter ist. Da ist es nicht mit wenigen Gesprächen getan. Schließlich hast Du sie über einen langen Zeitraum ungerecht behandelt. Und Du solltest aufpassen, dass Du es ihr zuliebe machst und nicht nur, weil Du heute ein schlechtes Gewissen hast.

Mir stellt sich die gleiche Frage, wie Shalimar. Hast Du mit dem Alkohol ganz aufgehört? Führst Du inzwischen ein normales Leben?

Günter
 
Hallo.....,
Sei mir nicht böse , aber das hört sich nicht nett an, was da so passiert ist.Ich glaube ganz ehrlich , die Mutter /Kind Beziehung ist hin.Das Ur-Vertrauen zerstört.Wie alt ist Deine Tochter jetzt? Und bist Du geheilt?
Wenn Du es wirklich von Herzen möchtest ( wie Günter schrieb),versuche Kontakt herzustellen.Natürlich kann es sein , das sie Dir übele Vorwürfe macht,nicht ohne Recht , wie Du ja weißt.Laß sie sich austoben und hör ihr zu,denn es geht um sie.Wenn ihr darüber redet(weil ohne gehts gar nicht), sie sich öffnet und Du ihr beweist , das sie Dir mit der Zeit Vertrauen kann ,habt ihr vielleicht eine Chance ein normales Verhältnis miteinander zu haben.Wenn Du sie wieder enttäuscht , wird sie mit Sicherheit ganz dicht machen.
Wenn sie Dir verzeihen möchte , das Du sie so verletzt hast vorausgesetzt.
Die Schläge und Kellerszenen wird sie nicht vergessen.Das sitzt.
Ich weiß wovon ich schreibe.
Hab seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr , Mutter Alkoholikerin.
Beschimpft , geschlagen,immer mit meinen beiden jüngeren Brüdern alleine gelassen( ganze Wochenenden) .Sie hat mich zu dem gemacht was ich heute bin.Ein Mensch der nach außen stark ist, aber zig Ängste hat.
Sie hätte zig Chancen gehabt es wieder gutzumachen , zu zeigen das es ihr leid tut. Nichts , ich weiß das sie sich selbst heute( wo sie alle 3 Kinder verloren hat)noch als´´Opfer´´sieht.Ich schäme mich für diese Frau.
Wenn Dir Deine Tochter am Herzen liegt, dann kämpf um sie.
Viel Glück.
Gruß Danni
 
Ich bin Mutter inzwischen von zwei Erwachsene Kinder,ich war eine sehr schlechte Mutter,haupsächlich zu meiner Tochter,ich wollte sie immer vor ihrem Vater beschützen,aber das gelang mir nicht,ich wurde zur Alkoholikerin,und in meiner Sucht,hab ich meine Tochter dafür verantwortlich gemacht,das was ihr Vater mit ihr tat,ich fing an eifersüchtig zu werden,ich sperrte sie in den Keller und verprügelte sie,mein hass gegend sie wurde immer grösser.
Inzwischen ist sie Erwachsen,ist nicht mehr bei uns zu hAuse,ein Arzt hatte mir gesagt das es ihr sehr schlecht geht und dass sie sich das Leben nehmen wollte.

Bitte vsag mir wie ich das alles wieder gut machen kann.

Tut mir leid,aber bei mir dreht sich gerade der Magen um,wenn ich das hier lese.Meine Frage,warum willst Du ihr jetzt helfen,ist aus einem hasserfühlte mensch,auf eimal ein schlechtes Gewissen entstanden.
Was siehst Du Heute,wenn Du deine Tochter siehst,welche Gefühle hast Du hast Du für sie.
Warum will sie sich das Leben nehmen,aus Angst-Alpträume,das Gefühl wertlos zu sein.
In deinem Satz sagt Du,Du wolltest sie vor ihrem Vater beschützen und sagt Du auch das Du eifersüchtig warst.
Geh mal selbst zu einem Psychologen,lass dir helfen,bevor du meinst jetzt ein schlechtes Gewissen zu haben,nur dann kannst du deiner Tochter helfen,in der Du ihr zeigst,dass sie keine Angst mehr von dir zu haben,und sei dann ihre Mutter,nicht eine Eifersüchtige Ehefrau.

Ich hab all diese miterlebt,verprügelt,eingesperrt u.s.w.
und hatte mehrere Suizid versuchen hinter mir,bis ich alles verarbeiten konnte,und noch heute hab ich schwierigkeiten damit.
 
Bitte verstehen Sie mich,ich hab ein Alkoholproblem,da kann man nicht mehr,zwischen gut und schlecht entscheiden.Ich war noch nicht im Entzug,weil ich einfach denke,ich schaffe das selber.
Es ist mein Mann der Schuld hat und sie hat sich nicht mehr gewärt,dadurch wurde ich eifersüchtig,weil er sie mehr liebte als mich.
Ich bin jetzt weg von meinem Mann,sie kann ja jetzt bei mich kommen,er ist ja nicht mehr da.
Ich werde mich auch bei ihr entschuldugen,was ich ihr angetan habe.
Bitte versteht mich!
 
Also in meinen Augen gibt es keine Entschuldigung,wenn man ein Kind schlägt,sie sind hilflos und verstehen,tun sie das schon gar nicht.
Ich weiss nicht wie lange Du jetzt schon Abhängig bist,aber wenn Du den Weg zeigst,hilfe in anspruch zu nehmen,ist es für mich persönlich ein Zeichen,dass Du dich wirklich ändern willst.

Was hat dein Mann,oder jetzt Ex-Mann gemacht,das Du sie vor ihm beschützen wolltest.dann ist die Frage,wer beschützt deine Tochter von dir.

Schuld abzugeben,einem anderem die Schuld zu geben,für das was man getan hat,hat mir feigheit zu tun,und das einsehen der Schuld,ist bei dir noch nicht angekommen
 
Hallo nochmal!

Erst wenn Du geheilt bist und Du Hilfe angenommen , wieder klar denken kannst, ist der Weg zu deiner Tochter offen.
Du hast selber starke Probleme und wirst ihr so lange nicht gut tun.
Mein drogensüchtiger Bruder( wird morgen 26)und meine alkoholabhängige Mutter haben auch gesagt sie brauchen keine Hilfe , sie schaffen das , na Logo.....😎 :mad: !
Es gibt nur einen vernünftigen Weg!
1. Großer Brief an die Tochter , mit allen Gefühlen , Entschuldigungen, Trost.Und Wichtig: Das Du was gegen Dein Alkoholproblem tun wirst.
2.Klinik , völlige Abstinenz
3.Therapie
4.Eigenes neues Leben regeln.
5.Kontaktaufnahme mit der Tochter , falls möglich.

Im Moment schadest Du ihr wahrscheinlich mehr , als das es positiv laufen würde. ´´Sie ´´ steht im Vordergrund.Du hast ein Problem.
LG Danni
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber ich bin auch nur ein Mensch,sie selbst ist an vieles Schuld,ich will zu ihr stehen,aber auch sie soll ihre Schuld zugeben,man kann sich immer wehren,weglaufen.
Sie sagte doch einmal zu mir,"mein Papa hat mich wenigstens lieb".
Mein Mann und ich haben uns ja wegend ihr getrennt,weil ich ihm nicht mehr gut genug war,warum hat sie mir das weggenohmen.
Ich will bestimmt nicht dass sie Stirbt,aber ich will,das auch sie ihre seite der Schuld zugibt.

Versteht mich denn keinner hier
 
Hallo Gast

Ich glaube, ich kann Dich verstehen und ich kann auch Deine Verzweiflung verstehen. Ich bin selbst Alkoholiker und habe eine ziemlich ätzende Beziehung hinter mir. Es hätte nicht viel gefehlt, und ich hätte Menschen aufgrund meines Verhaltens verloren.

Gast Mutter meinte:
Bitte verstehen Sie mich,ich hab ein Alkoholproblem,da kann man nicht mehr,zwischen gut und schlecht entscheiden.
Es ist nicht der Alkohol, der Dich nicht mehr zwischen gut und schlecht unterscheiden ließ. Ich glaube, so, wie Ihr gelebt habt, gab es keine Gerechtigkeit mehr. Der Alkohol hat die Situation erträglicher für Dich gemacht.

Gast Mutter meinte:
Ich war noch nicht im Entzug,weil ich einfach denke,ich schaffe das selber.
Das halte ich für die absolute Voraussetzung dafür, dass Du auf Deine Tochter zugehst. Egal, ob Du es alleine schaffst, oder mit Hilfe anderer Menschen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deine Tochter irgendetwas von Dir annehmen wird, solange Du trinkst.

Gast Mutter meinte:
Es ist mein Mann der Schuld hat und sie hat sich nicht mehr gewärt,dadurch wurde ich eifersüchtig,weil er sie mehr liebte als mich.
Ich bin jetzt weg von meinem Mann,sie kann ja jetzt bei mich kommen,er ist ja nicht mehr da.
Dein Mann mag die Ursache der Situation gewesen sein, aber für Dein Verhalten ist nicht Dein Mann verantwortlich gewesen.

Gast Mutter meinte:
Ich werde mich auch bei ihr entschuldugen,was ich ihr angetan habe.
Mit einer Entschuldigung wird es da nicht getan sein. Wie Du an der Reaktion anderer Menschen sehen kannst, die in einer ähnlichen Situation waren, wie Deine Tochter, mußt Du damit rechnen, dass Deine Tochter ganz mit Dir bricht und nichts mehr mit Dir zu tun haben will. Sollte das eintreffen, mußt Du das aushalten können.

Ich glaube nicht, dass Du Deiner Tochter helfen kannst, solange Du selbst kein strukturiertes Leben führst. Sie würde von einem Chaos in ein anderes geraten. Fange bei Dir selbst an. Mit Alkohol wird da nichts Sinnvolles zustande kommen können. Habe Geduld, und hoffe darauf, dass Du irgendwann die Gelegenheit bekommst, für Deine Tochter da sein zu können.

Ich glaube, Du solltest unbedingt fremde Hilfe in Anspruch nehmen. Deine Vergangenheit scheint ein einziges Chaos von Alkohol, ertragener Gewalt und selbst ausgeübter Gewalt zu sein. Wie willst Du da alleine wieder herausfinden? Ich weiß gar nicht, wen ich Dir da empfehlen sollte.

Für den Alkohol würde ich Dir die anonymen Alkoholiker empfehlen. Die gibt es in fast jeder Stadt. Dort bist Du unter Menschen, denen es ähnlich ergangen ist, wie Dir.

Aber ich glaube, dass Du darüber hinaus therapeutische Hilfe brauchst, um mit dieser Vergangenheit zurecht zu kommen.

Ich weiß, das klingt jetzt alles hart. Aber es gibt die Fee nicht, die alles ungeschehen machen kann.

Günter
 
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