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Wie kann ich besser mit Stress im Job umgehen?

"Ey Alta, dat musst Du ablaufen lassen wie Wasser an dir".


......ich ergänze: weil eh alles nicht echt wichtig ist...

Liebe TE, liebe Lena, du wirst automatisch gelassener, wenn du aufhörst, das alles echt ernst zu nehmen. Genau genommen tut jeder recht wichtig, durchschau das und brems sie halt ein- alle, auch die angeblich zufriedenzustellenden "hohen" Kunden. Jeder kann langsamer werden, wenn ihm nichts anderes übrig bleibt.
 
Das ist eine Einstellungssache und das kannst du lernen.

Genau, also kann man praktisch diesen Job jetzt betrachten als Trainingsfeld, um sich in Gelassenheit zu üben.

""ich geh morgen hin und guck mal, wer stärker ist...meine innere Ruhe, oder der, der mich versucht aus dieser Ruhe und dieser Friedlichkeit, meiner stoischen, inneren Heiterkeit und Gelassenheit zu vertreiben.... ""

Sieh das wie Sport, es ist ja eigentlich ein mentaler Sport, eine Herausforderung, die Spaß machen kann- TROTZ allem sich nicht in Hektik bringen zu lassen.

Dann noch etwas: NIEMAND darf dich treiben, dieses Recht hat keiner.

Übrigens, denk auch darüber nach, man darf auch niemanden überfordern, nur um selbst beqemer zu haben- unterbinde solche Sitten.
 
Wenn ein Personal das nicht ohne Stress schafft, dann muss der Chef noch wen einstellen.
Das wird er niemals machen, wenn sich der eine doppelt belasten lässt und das auch zuwege bringt.
Macht jener aber wegen Überlastung viele Fehler, gibts wegen dieser Stressigkeit öfters Einbußen, dann wird der Chef handeln.
Sei ja nicht zu eitel, gib zu, dass das unfair ist, indem du dieses und jenes eben NICHT fertig kriegst. Hab Mut zur Hässlichkeit, also schäm dich nicht, wenn du diese Doppelarbeit nicht hinkriegst. Finde das als Normalste Sache der Welt, dass du auch nur zwei Hände hast. Mehr geht nicht...
Schaffst du es, dann bist du eigentlich halb bezahlt für zweifach Leistung bringen. Der Chef wird dich loben und dich achten und gut finden, du aber wirst krank.
 
Ich kenne das von meiner Arbeit auch.
Da klingelt ein/e Pat., hier möchte irgendeine Ärztin was von dir, 2 Telefone gleichzeitig klingeln, ein/e Angehörige/r möchte ,,nur kurz" das Entlassdatum wissen und das Casemanagement möchte nur ,,ganz kurz" den Pflegeüberleitbogen für ein/e Pat. ausgefüllt haben, ein Transport muss noch bestellt werden, etc. Hintendran stehen dann noch Visite ausarbeiten, die Neuanreisen aufnehmen und Med. stellen. Und natürlich die ganz normale Stationsarbeit🤪.

An manchen Tagen würde ich ohne Priorisierungsliste im Kopf komplett untergehen... Seitdem ich mir immer kurz nach der Übergabe (so viel Zeit MUSS einfach sein) einen komplett Überblick verschaffe, fällt es mir leichter, mit dem ,,zu viel" an To Dos umzugehen.
Genaue Absprachen mit den meisten Kolleg/innen sind nötig und einfach sich selbst immer wieder sagen: Ich kann auch nur arbeiten und wenn etwas nicht Lebenswichtiges liegen bleibt, liegt es auch für den nächsten Dienst, bzw. den nächsten Tag noch da.

Fühle jedenfalls mit dir mit und wünsche dir, dass Du deine Belastung vielleicht ein bisschen besser verteilt bekommst😊.
 
mir geht es da sehr ähnlich. Ich bin im allgemeinen schneller überfordert, wenn viel parallel zu machen ist. Ein gutes Stressmanagement ist immer gut zu lernen. Da bin ich auch immer viel bei.
Es gibt jedoch nicht das eine, was gegen den Stress hilft. Es ist eher eine Lebensanpassung gefragt. Ernährung spielt hier auch eine wichtige Rolle. chronischer Stress geht nicht sofort weg durch ein paar Übungen sondern durch eine Regelmäßigkeit, die Lebensanpassung und ein positives Mindset. Nichts davon geht mal eben schnell. leider. Auch wichtig ist sich zu vergegenwertigen, dass du Menschen um dich herum nicht ändern kannst, sondern nur dich selbst bzw. deine Einstellung und den Umgang damit.

Machst du Sport? regelmäßiger Sport fördert Stressabbau

Schläfst du genug? 8 Std. Schlaf am Tag sind essenziell für die Gesundheit und auch für den Abbau von Stress. Hier ist eine gute Schlafhygiene gefragt (halbe std. vor dem Schlafen nicht mehr aus Handy guckenoder TV, rechtzeitig ins Bett gehen, am besten feste Zeiten, kein Koffein vor dem Schlafen gehen etc.)

Wichtig ist es den Parasympathikus zu aktivieren. Da gibt es zich Übungen für.
z.B.
- Langes, ruhiges Ausatmen von 5-8 Sekunden
- Yoga
- moderates Ausduertraining
- Spaziergänge
- Meditation
- Progressive Muskelentspannung PME(hilft mir sehr gut)
- Summen
- Sauna

Mir persönlich hilft Sport und PME sehr viel.

Ansonsten ist ein gutes Zeitmanagement wichtig und hilft Stress vorzubeugen

Und ganz wichtig sind regelmäßige Pausen zwischen durch.

Wie du siehst, spielt da wirklich viel eine Rolle. Gehe ruhig mal in dich hinein und schaue, an welchen Punkten es evtl. hapert.

Ansonsten helfen mir To Do-Listen (so klischeehaft wie das auch klingen mag) einen Überblick zu behalten und jeder Punkt, den ich abhake, zeigt mir auch gleichzeitig, wie viel ich schon geschafft habe, denn mein Hirn versucht mir häufig genug zu sagen, dass ich nicht genug mache.

Wenn nichts dacon hilft und du bei deinem Arbeitgeber im Allgemeinen unzufrieden bist, ja dann wird es wohl Zeit für einen Jobwechsel.

LG
Nyu
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Lena210,
ich habe den gleichen Job und die gleichen Probleme wie du. Es ist darin gegipfelt, dass ich vir 10 Jahren zusammen geklappt bin zur vor Jahreswechsel. Was das heißt, muss dir wahrscheinlich nicht erklären.
Aufgrund dieser Ausnahmesituation musste die Chefin selbst ran und hat gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann. Es wurden 2 neue Kolleginnen eingestellt. Heute ist es immer noch stressig, es gibt Zeiten da überschlägt sich alles und ruhige Zeiten in dem man mal aufräumen kann.
Leider hat der Zusammenbruch Spuren hinterlassen. Ich muss Herzmedikamente nehmen und bin lange nicht mehr so belastbar.
Pass gut auf dich auf.
 

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