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Wie groß sind die Unterschiede bei euren Kinder?

Eltern behaupten ja üblicherweise, dass sie alle ihre Kinder gleich lieben. Meiner Meinung nach ist das gar nicht möglich. Und oft werden grade die Ähnlichkeiten abgelehnt, mit denen man bei sich selbst Probleme hat.

Du magst die Kleine lieber, oder?
Das ist jetzt zwar eine sehr persönliche Frage, aber du musst sie natürlich nicht beantworten.

Aber meine große Tochter ist eben introvertiert und ruhig und mehr nachdenklich

Ist doch gut, wenn sie selbst grundsätzlich kein Problem damit hat.

Die Pubertätsprobleme, die sie gerade hat, sind ja unabhängig davon.
 
Eltern behaupten ja üblicherweise, dass sie alle ihre Kinder gleich lieben. Meiner Meinung nach ist das gar nicht möglich.
Das ist sicher nicht möglich!
Ich fühle dass die Große viel mehr von meiner Liebe und Zuwendung braucht!
Bei der Kleinen geht Alles easy.
Du magst die Kleine lieber, oder?
Das ist jetzt zwar eine sehr persönliche Frage, aber du musst sie natürlich nicht beantworten.
Nein das ist definitiv nicht so.
Ich liebe sie beide über alles aber eben auf eine total andere Weise.
Ich denke sogar ich habe zur Großen eine tiefere Beziehung weil sie total ähnlich ist wie ich selber war!!
 
Man darf nicht eins lieber haben, als das andere.

Ich habe das so mitgekriegt als Kind- meine Zwillingsschwester wurde voller Stolz beachtet, ich gefühlt ver-achtet. Das tut irrsinnig weh.
Bei meinen Kindern dürfte es ebensolchen Schmerz gegeben haben- man kann niemanden etwas vormachen, ich glaub, jedes Kind achtet genau auf die Reaktion der Eltern. Bei meinem Ältesten und mir gabs alleine schon vom Blickkontakt her ein innigstes Austauschen, eh klar. Mein Mädchen eiferte, sie fühlte sich sicher schlecht- wie kann man das verhindern? Ich konnte ihr nicht ersparen, dass sie zusehen musste, wie ich den Kleinen stillte, ihn betutelte, ihn trug- sie war da zwei Jahre alt und war wie ausgewechselt. Ich bemühte mich, sie verstand das nicht. Dann fing sie an komplizierter zu werden, ich war schuld, weil ich ihr einen Konkurrenten vorgesetzt habe.
Ich weiß, da gäbe es geschickte Tricks um das zu verhindern, zb vom schwanger sein an schon vorbereiten und Neid verhindern. Ist mir nicht wirklich gut gelungen, später erst, aber das prägte sie sicher sehr. Beim Dritten war sie bereits acht, die Freundinnen hatten ihre Puppen im Wagerl, meine Tochter ihren kleinen Bruder, den liebte sie inniglich und dem gegenüber war sie von Tag eins an schon wie wenn es ihr Baby wäre. Das ist heute noch so- die zwei haben eine ganz enge Beziehung.
 
Ich denke sie hat sogar recht große Probleme mit sich selber!!
Das muss sie und wird sie überstehen. Man kann das nicht ersparen denke ich.

Man wird gehänselt, überprüft, wird allem ausgesetzt, Freundschaften klappen nicht, die Verliebtheit klappt nicht, Selbstzweifel tauchen auf- das mussten wir doch alle durchstehen, denke ich, oder ist jemand hier, der eine hürdenfreie Lebenslinie vorgefunden hat?
Mein Jüngster hatte zb starke Akne, ich konnte nicht nachfühlen, wie sehr er darunter litt. Hatte ich auch- Akne war mir eher egal, viel schlimmer fand ich meinen großen Zeh, der mir viel zu lang erschien, so etwa. Man steigert sich in etwas hinein und irgendwann hat man andere Sorgen, andere Prioritäten.

Liebe Mel, dein Kind ist auf dem gleichen Zug wie alle Kinder- erinnere dich an deine Zeit damals.
 
Habt ihr gewusst, dass keine einzige Schneeflocke einer anderen genau gleicht, ebenso auch kein Gesicht, kein Mensch, kein Baum, kein Tier? Mich wundert das sehr. Wenn man in Menschenmengen schaut und sieht, wie gibts das, alle sind anders..

Ich finde das sehr spannend, was aus jedem wird, wie sich jeder individuell entwickelt. Für ein Kind müsste gelten: wer weiß, was alles in dir steckt...wer bist du...?? wer wirst du einmal sein..?? Was unterscheidet dich von den anderen..? Es gibt dich nur einmal auf der Welt, was du bist, ist einzig.

Das gilt auch für uns- jeder hier ist ein Unikat.
 
Der Thread ist für mich als Einzelkind und junger Volljähriger bislang sehr interessant zu lesen. Unterschiedliche Perspektiven (wie liebt man sein Kind, was nimmt das Kind selbst mit) regen meine Neugier an.
Meine Mutter wollte deshalb schon kein zweites Kind, weil sie fürchtete, dass es eine Tochter wird…
 

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