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Mr. Pinguin
Gast
Ausrasten und zurückmotzen ist zwar absolut verständlich (sie greifen dich ja auf emotional-seelischer Ebene an), aber wird zu keinem Erfolg führen. Eher im Gegenteil, da du ihnen nach deren Verständnisebene "Futter" lieferst und damit selber schuld bist.Ich würde gerne mal wissen, wie man sich am besten verhält, wenn man vor anderen angemeckert wird oder sich über einen lustig gemacht wird von einer Person / zwei Personen, weil man z.B. einen Fehler auf der Arbeit gemacht hat oder zu langsam ist etc. also etwas belangloses. Ich bin jemand, ich lasse mir das einige Male gefallen und behalte meine Wut für mich, passiert dies jedoch mehrfach dann raste ich regelrecht aus und motze lautstark zurück. Das hat mir leider auch nicht viel gebracht, aber ich kann es einfach nicht akzeptieren, wenn mich jemand so herablassend behandelt. Besonders in Stresssituationen kann ich keinen klaren Kopf behalten. Nur wenn ich sehe, dass es jemand anderem genauso geht, kann ich mich zusammenreißen und die "Starke" sein. Das ist schon komisch...
Naja, aber um auf das Thema zurück zu kommen, habt ihr Tipps für mich?
Ignorieren geht auch kaum, da man die Verletzungen nun mal direkt spürt und sich das irgendwann in gesundheitlichen Beschwerden bermerkbar macht (Schlafstörungen, Herzbeschwerden, Tinitus...).
Wenn du einen verständnisvollen Vorgesetzten hast, kannst du mit ihm darüber sprechen und man kann das dann mit den entsprechenden Mitarbeitern klären, dass so ein Verhalten gar nicht geht.
Ansonsten denke ich, dass man sie direkt darauf ansprechen sollte. Genauso wie du hier schreibst, dass du dich herablassend behandelt fühlst und dass du das respektlos findest und dass dich das verletzt. Vielleicht am besten, wenn sie gerade wieder eine Herablassung von sich gegeben haben und im Beisein von anderen, die das mitbekommen haben. Wenn du Glück hast, wird bei denen was klingeln und die Akteure werden sich bremsen.
Wenn du siehst, dass es jemand anderem auch so ergeht, solltet du für diesen bei Begebenheit Partei ergreifen. Die Unterstützung als Dritter für das (momentane) Opfer wird die Position von euch beiden stärken.
Wenn sie aber von ihrer "Böse-Schiene" absolut nicht lassen können, solltst du anfangen die Vorfälle zu dokumentieren und eventuelle gesundheitliche Probleme durch ärztliche Atteste (oder so) festhalten und damit evtl. als letzte Konsequenz vor ein Arbeitsgericht wegen Mobbing gehen...
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