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Wie geht es weiter? (Depressionen, Schule/Abitur)

Sonnenblume

Neues Mitglied
Hallo liebe Community!
Ich bin gerade in einer Krisensituation und weiß einfach nicht, wie es weitergehen soll. Wegen Depressionen und Angststörungen (Schulangst) habe ich sehr viele Fehltage in der Schule und schaffe nicht einmal mein Fachabitur an diesem beruflichen Gymnasium zu machen. Neulich habe ich mich mit meinem Rektor unterhalten und er meint, dass ich mich erholen muss bevor ich einen neuen Versuch starte. Er bot mir an die Eingangsklasse zu wiederholen, nachdem ich die 12-te Klasse im Halbjahr abbreche.

Ich bin 18 und lebe noch unter dem Dach meiner Eltern. Ich möchte ungern in stationäre Behandlung gehen und habe schreckliche Angst davor. Die Kliniken bei mir in der Nähe erinnern mich an ein Gefängnis. Kein Internet, keine Privatsphäre, keine Hygiene. Man darf ja nicht mal einen Rasierer mitnehmen, weil sich ja einer damit selbst verletzen könnte! (Ich lege sehr viel wert auf Körperpflege). Für mich klingt die Vorstellung dort in Behandlung zu gehen schrecklich. Ich habe unheimlich Angst vor einer Klinik. Ich gehe jede Woche in ambulante Behandlung und möchte auch autogenes Training beginnen. Das reicht mir!

Zu mir: Mir geht es Zuhause wunderbar. Am Wochenende blühe ich auf, ich bin gerne mit meiner Familie zusammen und habe auch richtig Lust und Freude daran, etwas zu machen! Kaum bin ich wieder in der Schule, bin ich ein ganz anderer Mensch. Müde, traurig und ängstlich. Ich komme dem Schulstoff nicht mehr hinterher, ich werde gemobbt und falle ständig auf, weil ich fehle. Ich weiß nicht mehr, wie ich mit Krisensituation umgehen soll und sobald mir etwas unangenehm ist, mache ich blau. Das soll ich in der Klinik ''lernen''.

Nur was, wenn ich nicht in die Klinik möchte? Die 12-te Klasse muss ich sowieso nun abbrechen, da ich zu viele Arbeiten verpasst habe und mit dem Stoff überhaupt nicht mehr nachkomme.
Was soll ich tun? Was kann ich in der Zeit überhaupt machen? Ich würde liebend gerne dieses halbe Schuljahr arbeiten und die ambulante Therapie durchziehen und eventuell Sport machen. Gibt es nicht einen besseren Weg als die Kinderklinik???

Gibt es andere Möglichkeiten wie eine Klinik? Ohne Schule? Nicht zu vergessen, dass ich volljährig bin. Ich habe so Angst vor der Klinik und möchte nicht von meinem normalen Alltag getrennt werden! Und da ich die 11-te Klasse nochmal im neuen Schuljahr wiederholen darf, will ich keine Lehre anfangen.

Ich brauche unbedingt guten Rat, möglicherweise von Menschen, die vor derselben Entscheidung standen. Es wäre schön, wenn sich einer melden würde.
 

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Burbacher

Aktives Mitglied
Hallo Sonnenblume,

es tut mir leid, das es Dir so schlecht geht, aber mit 18 gehörst sicher auf keinen Fall in eine Kinderklinik.
Gibt es da keine Alternative, selbst wenn Du dafür etwas weiter von zu Hause weg wärst?

Burbacher
 

Yannick

Sehr aktives Mitglied
Hallo Sonnenblume,

laut Deinem Profil bist Du erst 17. Vielleicht war das ausschlaggebend für die Empfehlung in eine Kinderklink zu gehen. Ich denke, Du wirst in Kürze 18 und solltest mit Deinem Arzt oder Therapeuten mal über die Möglichkeit eines Aufenthaltes in einer Tagesklinik reden. Dann bist Du abends und nachts zu Hause.

LG
 

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