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Gelöscht 128635
Gast
Entziehe ihm die Kontrolle über dich, dann geht er von alleine, weil dann "passt" es nicht mehr.
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So, jetzt habe ich Angst. Habe gerade alles auf die Schnelle durchgelesen und eure Erfahrungen erschüttern mich. Ich muss zugeben, dass ich immer nur BIS zur Trennung gedacht habe, aber nie darüber hinaus. Folgendes Problem: Mein Beruf. Ich stehe in gewisser Weise in der Öffentlichkeit, mit Vorbildfunktion und notwendigerweise gehört dazu ein guter Ruf. Wie ich schon glaub ich mehrfach erwähnt habe, ist die Stadt klein. Klatsch und Tratsch verbreiten sich schnell und da ich mit Kindern arbeite könnte das kritisch werden. Was kann ich tun, wie kann ich vorbeugen? Es allen erzählen halte ich nicht für das alleinige Allheilmittel, er ist ortsansässig, ich die von "Außerhalb". Ich habe wirklich Bauchschmerzen. Läuft es besser, wenn man den (Ex-)Partner dazu bringt, Schluss zu machen? Ihr schreibt zwar, dass auch die mit neuer Partnerin danach noch präsent sind, aber vielleicht mit insgesamt milderem Verlauf?
Hoffentlich schaut die TE nochmal vorbei, sie war ja seit Dienstag nicht mehr hier. Es wäre schade um die vielen guten Tipps und auch die Mühe, die sich so viele hier im Forum gemacht haben. Ich hoffe, es geht ihr gut. 😕
Es könnte auch sein, dass der Thread sie erschlagen hat. Erschrocken war sie ja schon. Mir würde es zumindest so gehen.Hoffentlich schaut die TE nochmal vorbei, sie war ja seit Dienstag nicht mehr hier. Es wäre schade um die vielen guten Tipps und auch die Mühe, die sich so viele hier im Forum gemacht haben. Ich hoffe, es geht ihr gut. 😕
Er möchte, dass ich gut drauf bin, allerdings nicht unbedingt weil er will, dass es mir gut geht, sondern weil er sich nicht mit Problemen auseinandersetzen möchte. Jeder Versuch, ein "Problem" zu besprechen folgt folgendem Prinzip: Ich spreche es an -> er wird wütend und teilt mir mit, dass das kein Problem sei und ich mir ohnehin alles nur einbilde -> ich erkläre, dass es für mich aber schon ein Problem ist -> er "rastet aus" (verbal, also á la "Deinen Sch*#@ muss ich mir nicht anhören!") und geht
Liebe @sg73X#@Soul-Sister Ich habe tatsächlich bereits versucht, mit ihm darüber zu sprechen. Wenn ich erwähne, dass es mir nicht gut geht, geht das nach hinten los. Ebenso geht es nach hinten los, wenn er MERKT, dass es mir nicht gut geht, ich musste mir dazu bereits anhören, dass er es unerträglich findet in meiner Gegenwart wenn ich so schlecht drauf bin, ich möge mich doch zusammenreißen, das halte man ja nicht aus. Und sowieso wäre bei mir ständig irgendwas, was denn überhaupt mein Problem sei, es gehe mir doch gut, ich hätte doch alles, was ich brauche. Das betrifft allerdings nicht nur sein eigenes Verhalten, ich hatte mal beruflich eine stressige Phase und war sehr platt davon, das hielt er auch nicht aus. Er möchte, dass ich gut drauf bin, allerdings nicht unbedingt weil er will, dass es mir gut geht, sondern weil er sich nicht mit Problemen auseinandersetzen möchte. Jeder Versuch, ein "Problem" zu besprechen folgt folgendem Prinzip: Ich spreche es an -> er wird wütend und teilt mir mit, dass das kein Problem sei und ich mir ohnehin alles nur einbilde -> ich erkläre, dass es für mich aber schon ein Problem ist -> er "rastet aus" (verbal, also á la "Deinen Sch*#@ muss ich mir nicht anhören!") und geht. Dann wird für Tage geschwiegen, eben so lange bis er mal gut genug gelaunt ist, eine Entschuldigung von mir in Empfang zu nehmen für mein Verhalten. Es gab in allen den Jahren wirklich noch kein einziges Gespräch, das zu etwas geführt hätte. Ich bin mir übrigens tatsächlich recht sicher, dass er unter sich selbst leidet, unter seinem ohnehin recht geringen Selbstwertgefühl, dem zeitweisen Gefühl der Ohnmacht, dem Gefühl, sich nicht verständlich machen zu können, manchmal gibt er gegenüber den Kindern auch zum Besten, dass "ein Mann" keinen gefühlsduseligen Quatsch rede - auch das stelle ich mir ausgesprochen belastend für ihn selbst vor, so er denn dies so sehr verinnerlicht hat, wie ich befürchte. Denn er ist überhaupt DER MANN, ganz und gar der Macher, der am liebsten wie in den 50ern ein Hausweibchen hätte und keine gleichwertige Parnerin. Sein Nachteil: In Puncto Intelligenz, Kommunikations- und Sozialkompetenz bin ich ihm überlegen und das dürfte sehr schwer für ihn sein. Ganz zu Anfang hat er sowas auch mal durchblicken lassen aber dann kam die Härte, insofern bin ich möglicherweise auch einfach sein Trigger. Ich bin nur traurig, dass er unser beider Stärken vereint nicht als Vorteil sieht, uns als unschlagbares Team betrachtet, sondern dass er denkt, der Weg sei, mich klein zu machen und sich über mich zu stellen. Ich habe schon so viele Tage des ignoriert-werdens dafür eingefahren, das angesprochen zu haben, dass ich es inzwischen aufgegeben habe. Aber das ist eben ein Dreh- und Angelpunkt: Ich bin davon überzeugt, dass er ein Opfer seiner selbst ist und nicht einfach nur schrecklich. Und ich war ganz lange arrogant genug, zu denken, ich könnte ihn heilen/reparieren. Ich reflektiere ihn seit Jahren mehr als mich selbst aber er will davon nichts wissen. Er hat keine Probleme. Er ist der Mann im Haus.
Es gibt einfach auch mal einen Punkt, an dem man genug gegeben hat.Ihr müsst euch nur auf der geeigneten Ebene finden. 🍀
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