Fragensachen
Neues Mitglied
Ich bin von Beruf Logopäde, 29 Jahre alt und bis ich Vollzeit arbeiten durfte war es in der Ausbildung ein schwerer Weg für mich. Ich musste die Staatsexamen wiederholen, weil ich vermutlich einen Rekord für die schlechtesten Noten in der Akademie aufgestellt habe. Beim zweiten Anlauf habe ich es dann gerade so geschafft. Das hat mich so demotiviert, dass ich erst einmal Praktika gemacht habe, um etwas Neues zu finden. Letztendlich bin ich aber zur Logopädie zurück, weil ich nicht erneut die furchtbare Zeit eines Auszubildenden erleben wollte.
Zunächst habe ich Teilzeit gearbeitet, dann wurde ich zu Vollzeit überredet und inzwischen hab ich nach einer weiteren parallelen psychotherapeutischen Behandlung verstanden, dass ich mir selbst zu viel zumute. Ich werde oft krank, habe Schlafstörungen und bin generell unzufrieden. Ich merke auch, dass ich mich nicht so viel mit dem Beruf befasse wie es ein Experte tun sollte. Ich lese kaum Fachzeitschriften und am Sonntagabend habe ich schon ein mulmiges Gefühl im Bauch, weil ich am nächsten Tag arbeiten muss. Ich freue mich, wenn Patienten absagen, weil ich dann früher gehen kann und später anfangen kann. Und ich komme mir oft inkompetent vor.
Meine Kollegen und die meisten meiner Patienten halten mich jedoch für kompetent und ich habe auch schon viele Patienten erfolgreich behandelt.
Zusätzlich kommt noch, dass ich inzwischen meine dritte Psychotherapie hinter mir habe. Ich habe chronische Depressionen und oft Probleme mit sozialen Interaktionen. Zu Hause isolieren ich mich viel und bin eher für mich. Meine Patienten bekommen nichts davon mit. Oder nicht viel. Ich bin ein Profi darin eine Maske aufzusetzen und den Leuten ein soziales Wesen vorzuspielen.
Kurz gesagt. Ich muss was ändern. Aber was?
Als Jugendlicher hab ich immer davon geträumt mein eigenes Videospiel zu entwickeln. Ich hab sogar mal ein Studium zur Informatik begonnen aber es abgebrochen weil üble und traumatische Dinge in der Familie passiert sind und ich nicht mehr fähig war zu studieren.
Vermutlich wäre es der richtige Weg noch einmal eine neue Ausbildung zu machen. Vielleicht zum Informatiker für Anwendungsentwicklung. Ich könnte nebenbei Teilzeit, als Logopäde arbeiten, um meine Wohnung zu finanzieren.
Aber ich traue mich nicht. Wie finde ich den Mut dazu? Und ist das überhaupt eine gute Idee?
Zunächst habe ich Teilzeit gearbeitet, dann wurde ich zu Vollzeit überredet und inzwischen hab ich nach einer weiteren parallelen psychotherapeutischen Behandlung verstanden, dass ich mir selbst zu viel zumute. Ich werde oft krank, habe Schlafstörungen und bin generell unzufrieden. Ich merke auch, dass ich mich nicht so viel mit dem Beruf befasse wie es ein Experte tun sollte. Ich lese kaum Fachzeitschriften und am Sonntagabend habe ich schon ein mulmiges Gefühl im Bauch, weil ich am nächsten Tag arbeiten muss. Ich freue mich, wenn Patienten absagen, weil ich dann früher gehen kann und später anfangen kann. Und ich komme mir oft inkompetent vor.
Meine Kollegen und die meisten meiner Patienten halten mich jedoch für kompetent und ich habe auch schon viele Patienten erfolgreich behandelt.
Zusätzlich kommt noch, dass ich inzwischen meine dritte Psychotherapie hinter mir habe. Ich habe chronische Depressionen und oft Probleme mit sozialen Interaktionen. Zu Hause isolieren ich mich viel und bin eher für mich. Meine Patienten bekommen nichts davon mit. Oder nicht viel. Ich bin ein Profi darin eine Maske aufzusetzen und den Leuten ein soziales Wesen vorzuspielen.
Kurz gesagt. Ich muss was ändern. Aber was?
Als Jugendlicher hab ich immer davon geträumt mein eigenes Videospiel zu entwickeln. Ich hab sogar mal ein Studium zur Informatik begonnen aber es abgebrochen weil üble und traumatische Dinge in der Familie passiert sind und ich nicht mehr fähig war zu studieren.
Vermutlich wäre es der richtige Weg noch einmal eine neue Ausbildung zu machen. Vielleicht zum Informatiker für Anwendungsentwicklung. Ich könnte nebenbei Teilzeit, als Logopäde arbeiten, um meine Wohnung zu finanzieren.
Aber ich traue mich nicht. Wie finde ich den Mut dazu? Und ist das überhaupt eine gute Idee?