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Wie entgehe ich der dreimonatigen Sperre vom Arbeitsamt?

Ich frage mich wieso man nicht schon vorher nach einem neuen Job gesucht hat.
Man war 16 Jahre in der Firma,die Probleme werden schon länger bestehen ,sind nicht plötzlich aufgetaucht.
 
Ja das ist eine gute Frage. Habe immer gedacht, das ich irgendwie da durch muß. Es ist ja auch ein schleppender Prozess. Von heute auf morgen wird es ja nicht schlecht. Mit den Jahren habe ich die allgemeine Situation immer schlimmer empfunden, jetzt ist es so schlimm, das ich am liebsten nicht mehr hin will und teilweise schon mit Magenschmerzen hin gehe. Die Angst vor einem neuen Job war noch viel grösser, so das ich mir nie die Mühe gemacht habe, nach was Neuem zu suchen. Es könnte ja noch unerträglicher werden.
 
Wie stellst du dir deine Zukunft vor ? Ein Leben mit minimalstem Einkommen ?

Meinst du,du kannst wegen der Angst vor einer anderen Arbeit in Rente gehen ?
Den Weg stelle ich mir schwieriger vor, als den Beginn einer anderen Arbeitsstelle.

Auf jeden Fall solltest du erst einmal einen Arzt aufsuchen und dich arbeitsunfähig schreiben lassen,
damit du zur Ruhe kommst.

In dieser Zeit überdenken,was du meinst,was in Zukunft das Beste für dich ist.
 
Was vergessen :

Kein Arzt kann dir ein Attest ausstellen,dass du sofort kündigen kannst.
Das geht so nicht.
Wenn es so wäre,würdest du kein Arbeitslosengeld bekommen weil du wegen Krankheit nicht vermittelbar bist.

Das kann eine echte Zwickmühle werden.

Was bist du von Beruf ?
Vielleicht fällt einem User hier was ein,wenn man weiß was du machst.Eventuell die Sparte wechseln oder so.
 
Das geht ja nicht so einfach. Es gäbe keinen Grund, das sie mich kündigen. Die Situation ist folgende. Am 31.08. entscheidet sich, wie es mit der Firma weiterläuft. Die Firma ist nämlich Insolvenz und an diesem Tag entscheidet sich, ob es weitergeht oder nicht. Meine Befürchtung ist, das es vielleicht so eintrifft und ich will es nicht mehr. Meine Chefin meinte vor zwei Wochen, das es Interessenten geben würde und einer zu 100 % kaufen würde. Heißt natürlich nichts. Der Käufer muß uns ja auch nicht zwangsläufig übernehmen oder? Habt Ihr damit Erfahrung. Meine Hoffnung ist, das ich am Freitag meine Kündigung erhalte und ich dann endlich befreit bin von dieser Firma. Bin nur noch am grübeln, habe richtig Angst, das ich weiterhin dort arbeiten muß. Ich weiß nicht was ich tun soll.
 
Die paar Tagte wirst du noch schaffen. Wenn es tatsächlich in die Insolvenz geht bist du erstmal befreit.
Käufer werden immer gern versprochen,weil die,welche weiterarbeiten wollen,aufmucken,schnell die Lust verlieren,
sobald nur von Insolvenz gesprochen wird.Das bringt noch mehr Verluste.
 
Kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, das ein Käufer eine Firma kauft, die Insolvenz ist und noch Schulden hat. Die Frage ist ja auch, ob überhaupt genug verkauft worden ist, das die Firma vielleicht noch gerettet werden kann. Ich glaube das nicht so ganz, denn seit Jahren schleppen wir uns schon rum, Leute sind gekündigt worden, Geldkürzungen, Verzicht auf Urlaubs,- und Weihnachtsgeld und dann noch gute zwei Jahre Kurzarbeit. Das alles hat nichts genützt, wir mussten trotz aller Sparmaßnahmen in die Insolvenz gehen. Verstehe nur nicht, warum Käufer versprochen werden. Diese werden doch auch über die Finanzen informiert oder nicht? Wer geht denn so ein Risiko ein?
 
LIEBE LEUTE!

Mein Problem hat sich von alleine gelöst. Habe gestern meine Kündigung mit sofortiger Freistellung erhalten. Jetzt bin ich erlöst und eine andere Tür wird sich für mich öffnen.

LG
 

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