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Wie empfindet ihr es als Kunden, wenn Berater in den Feierabend/Pause geht?

Klyptaimestra

Aktives Mitglied
Ich bin Verkaufsberaterin und war schon einige Male in der Situation, dass mich Kunden im Feierabend angesprochen haben. Wir haben keine Uniform im klassischen Sinne, sondern nur eine Weste und ein Namensschild. In der Pause und anch Arbeitsende ziehe ich die aus. Da wir Mitarbeitenden in der regel auch durch den Kundenraum durch müssen um raus zu gehen, passiert es mir immer wieder, dass Kunden meinen, ich sei am arbeiten und mich ansprechen.

Wenn es nur darum geht, schnell zu zeigen, wo man etwas findet oder an wen man sich wenden muss beantworte ich die Frage trotzdem. Aber eine richtige kaufberatung mache ich natürlich in der Pause oder im Feierabend nicht mehr. Ich sage den kundinnen und Kunden dann höflich, dass sie sich mit ihrem Anliegen gerne an eine Kollegin oder einen Kollegen mit blauer Weste und Namensschild wenden dürfen. Die meisten verstehen den Wink dass ich nicht mehr auf Arbeitszeit bin. Aber ich hatte schon einige Male den Fall, dass die Leute mich dann gefragt haben, warum ich ihnen nicht helfen kann. Oder den Wink ignoriert und mit ihrem Anliegen losgelegt haben. Ich sage dann jeweils freundlich, wie es ist: ich bin schon im Feierabend/in der Pause, eine Kollegin oder ein Kollege nimmt sich gerne ihres Anliegens an.

Nun gab es aber beschwerden. Eine Kundin fand es unhöflich, dass ich erwähnt habe, dass ich schon im feierabend bin. Eine andere fand, dass ich dort arbeite und auch in der Pause die Kundinnen und Kunden Vortritt haben müssten.

Findet ihr das unhöflich, wenn eine Mitarbeiterin euch sagst, dass sie euch nicht ebraten kann weil sie in der Pause ist?

(Die Wartezeit für eine einfach Beratung bei uns im Geschäft beträgt im Schnitt 3-4 Minuten, für komplexere Fragen machen wir sowieso einen Termin)
 
Ich bin Verkaufsberaterin und war schon einige Male in der Situation, dass mich Kunden im Feierabend angesprochen haben. Wir haben keine Uniform im klassischen Sinne, sondern nur eine Weste und ein Namensschild. In der Pause und anch Arbeitsende ziehe ich die aus. Da wir Mitarbeitenden in der regel auch durch den Kundenraum durch müssen um raus zu gehen, passiert es mir immer wieder, dass Kunden meinen, ich sei am arbeiten und mich ansprechen.

Wenn es nur darum geht, schnell zu zeigen, wo man etwas findet oder an wen man sich wenden muss beantworte ich die Frage trotzdem. Aber eine richtige kaufberatung mache ich natürlich in der Pause oder im Feierabend nicht mehr. Ich sage den kundinnen und Kunden dann höflich, dass sie sich mit ihrem Anliegen gerne an eine Kollegin oder einen Kollegen mit blauer Weste und Namensschild wenden dürfen. Die meisten verstehen den Wink dass ich nicht mehr auf Arbeitszeit bin. Aber ich hatte schon einige Male den Fall, dass die Leute mich dann gefragt haben, warum ich ihnen nicht helfen kann. Oder den Wink ignoriert und mit ihrem Anliegen losgelegt haben. Ich sage dann jeweils freundlich, wie es ist: ich bin schon im Feierabend/in der Pause, eine Kollegin oder ein Kollege nimmt sich gerne ihres Anliegens an.

Nun gab es aber beschwerden. Eine Kundin fand es unhöflich, dass ich erwähnt habe, dass ich schon im feierabend bin. Eine andere fand, dass ich dort arbeite und auch in der Pause die Kundinnen und Kunden Vortritt haben müssten.

Findet ihr das unhöflich, wenn eine Mitarbeiterin euch sagst, dass sie euch nicht ebraten kann weil sie in der Pause ist?

(Die Wartezeit für eine einfach Beratung bei uns im Geschäft beträgt im Schnitt 3-4 Minuten, für komplexere Fragen machen wir sowieso einen Termin)

Ich finde das völlig normal, dass die Mitarbeiter auch mal Feierabend haben. Normal ist aber auch, dass der Kunde auch Fragen hat und wenn man eben weiß, dass du da arbeitest, wirst du eben auch zur Unzeit was gefragt. Bei Pausen ist es auch o.k. wenn man dann auf eine andere Kollegin verweisen kann.

Dass es auch Kunden gibt, die sich dann beschweren, dürfte auch vollkommen normal sein. Du kannst das ja begründen, warum du so gehandelt hast.

Ausserdem: der Ton macht die Musik. Es kommt auch immer darauf an, wie man etwas sagt. Da habe ich als Kundin schon viel mitbekommen, was eigentlich gar nicht geht.
 
Findet ihr das unhöflich, wenn eine Mitarbeiterin euch sagst, dass sie euch nicht ebraten kann weil sie in der Pause ist?
Nein, überhaupt nicht.

Ich kann verstehen, dass Leute dich trotzdem ansprechen, weil sie dich als Verkaufsberaterin kennen und nicht auf Namensschild oder Weste achten. Aber dann ist es völlig legitim zu sagen, dass du in der Pause oder im Feierabend bist und sie an Kollegen verweist.

Es wird leider immer wieder jemanden geben, der sich beschwert. Das kommt überall vor.
Darf ich fragen, wie auf die Beschwerden reagiert wurde?
 
Findet ihr das unhöflich, wenn eine Mitarbeiterin euch sagst, dass sie euch nicht ebraten kann weil sie in der Pause ist?
Nein.

Auch ein Mitarbeiter ist nunmal ein Mensch !

Allerdings liegt es hier am Arbeitgeber die Räumlichkeiten so zu gestalten,
daß der Mitarbeiter in seiner PAUSE pause hat.


Deswegen habe ich mich in meinen Pausen zurückgezogen (musste mich teilweise vestecken), bin außer Haus.

Weitehin denke ich, daß das mit dem Anspruchsdenken
"des jeder Service ist dauernd 24/7 verfügbar"
der Kunden,
das ihnen von den Anbietern aufoktruiert wurde,
zusammenhängt.

Tja...
jede Medaille hat halt zwei Seiten.

Deswegen muß man sie ab und an "auf Kante" stellen 🙂👍

Gruß Hajooo

PS:
Was ist das denn für eine Beratung ?
 
Leider ist das oft in Deutschland Gang und Gebe - der Kunde denkt eben, er sei jederzeit König.

Wir haben Betriebsstellen und diese sind freilich in der Mittagspause nicht besetzt. Zumindest nicht so, wie eben zu den Geschäftszeiten (die auch groß an der Tür stehen). Statt sich also kurz zu gedulden bis die Kollegin zurück ist, wird teilweise sogar an die Tür gehämmert, bis jemand kommt....
Dass der aber dann ggf. nicht helfen kann und nur den Empfang macht, ist den Kunden egal. Denn für den Kunden muss man ja 24h am Tag Zeit haben....

Ich würde das ebenfalls ignorieren. Man kann es so oder so, nicht allen Menschen Recht machen.
 
Ich würde direkt auf die Pause/den Feierabend hinweisen und bitten, sich an Kollegen zu wenden.
Beschwerden dazu kannst du an dir abperlen lassen und wenn der Arbeitgeber meint, dich da ansprechen zu müssen, sei selbstbewusst. Du bist Arbeitnehmer, nicht Sklave.
 

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