hmmmm...
leider kann man keines kaufen. 😉 wär sicher ein verkaufsschlager!
1. selbstvertrauen
2. selbstannahme (man ist sich seiner bewusst, schaut alles an, ohne scham, ohne urteil. man kennt seine ticks, seine macken, unschönes, das man gemacht hat und schönes, das man gemacht hat. man nimmt sich einfach an. genau so wie man ist. man versteckt sich nicht. steht zu sich. ohne wenn und aber. ohne, man sollte eigentlich so und so sein. nein. man nimmt sich genau wahr, wie man ist.)
es gibt menschen, die kränken ohne es zu wissen. und dann solche, die machen das bewusst. dann gibts kränkungen, gegen die kann man nichts tun. alt werden zum beispiel. dass man alt und gebrechlich wird. die autonomie verliert, pflegebedürftig wird. nachdem man voll im leben gestanden ist. oder die werbung: retouchierte supermodels.. dann hat eine nen pickel oder mehr fett oder weniger auf den hüften, und sie fühlt sich gekränkt. und nochmehr wenn ein mann dann diese bilder noch auf sie anwendet. ganz unglücklich. eigenlicht voll dumm, aber eben. es wirkt. und alle fühlen sich mies und gekränkt, weil sie den verfälschten superidealen nicht gerecht werden können. das leben ist dann vermiest. aber wie. da gibt es nur einen weg. (schönheitsops sind nichts für mich). sich annehmen. sich genau so lieben wie man ist.
menschen, die mich kränken, ohne es zu wissen, mit denen red ich. wenn es nahe beziehungen sind. sie können es ja nicht wissen. also red ich drüber. was wie wo. kann ja auch passieren, dass ich jemanden kränke, ohne es zu wissen. da bin ich drauf angewiesen, dass man mit mir spricht. in einer guten freundschaft in einer guten beziehung macht man das. so denke ich jedenfalls. und manchmal ist es ja auch bloss so ein komisches gefühl. eigentlich müsste man gar nicht gekränkt reagieren. aber es passiert. das sind dann so alte geschichten, die nachwirken.
menschen, die absichtlich kränken, sind selber krank. wurden selber gekränkt. haben selber viel angst. auch wenn sie es unabsichtlich tun.
bleibt die frage, wie du dein selbstvertrauen und deine selbstannahme steigern kannst. 😉
prüfungsängste sind normal. je mehr davon abhängt, umso wichtiger wird etwas für uns. solange die angst macht, dass du aufstehst und einfach dein bestes gibst, ist das ok. wenn die angst dich nur noch lähmt, ist es wichtig, dass du nen ausgleich findest, die dich befreit, dir ein gutes gefühl gibt, dich entspannt. wenn die angst chronisch übermässig geworden ist, würd ich zu einem fähigen psychologen gehen. drüber reden. oder eine gute freundin. manchmal hat man die nicht zur hand. manchmal kann man sich beim reden schon entängstigen. oder man lernt gewisse ängste verstehen und dagegen angehen. wenn es dich körperlich so belastet, ist autogenes training, sport im allgemeinen sehr gut, also wohltuend, entspannend. und alles, seien es noch die kleinsten dinge, wie einen kuchen backen, die dir ein wenig freude bereiten, solltest du ausleben. bereit haben. das wissen darum, was dich glücklich macht, was dich erfüllt, was dich stärkt. oder das man lernt, abzustellen. negative gedankenläufe zum beispiel. stoppen können.
ganz umgehen kann man weder angst noch kränkungen. darum geht es auch nicht. dass man das völlig ausmerzt. aber das man lernt damit umzugehen. was draus lernt. ich denke, das ist ein lebenslanger prozess. wie das surfen mit dem brett auf den wellen. dass man lernt, was abgeht. das man lernt, ob man was tun kann, aktiv, oder ob man sich damit einfach irgendwie als mensch auseinandersetzen muss (der tod zum beispiel, dass wir älter werden, dass wir krank werden können, dass wir sterben können).
kann es sein, dass du diese scham, ablehnung, kränkung aus deinem häuslichen, familiären umfeld kennengelernt hast? scham weswegen? ablehnung.. ja, das kennen auch viele, sich abgelehnt fühlen, unverstanden. und es hat ja auch was, wenn man nicht ernst genommen wird. die frage bleibt: wie wichtig ist das einem. mich juckt das auch schon bei oberflächlichen bekanntschaften. noch mehr bei näheren freundschaften. wenn man meine gefühle abtut, wenn man meine meinung nicht mitaufnimmt, wenn man mich überfährt, etc. sich lustig macht. da bin ich dann halt einfach bei den falschen leuten. und da tut es mir gut, einfach aufzustehen und weiterzugehen.
ich kenne genug leute, die meinen, es gehe immer nur um sie. ich kenne genug leute, die nur vordergründig lächeln, aber mich - oder andere - abwerten. ich lass das nicht zu. und wenn die leute meinen, ich sei ja zartbeseitet, teste ich dann mal ihre seiten, um zu sehen, wie "stark" sie sind. meine erfahrungen bisher: meistens sind sie noch zartbesaiteter 😉
bei den prüfungen... ich kenne leute, die überlegen sich, was sie machen würden, wenn sie die prüfungen nicht bestehen würden. die legen sich alternativen zurecht. das hilft, weil man dann einen plan b und c und d hat. sozusagen nicht alles auf eine karte setzt. oder das man sagt, viele wege führen nach rom. wenn nicht dieser dann ein anderer. oder sie merken, wie wichtig es ihnen ist und organisieren lerngruppen.
wichtig ist, gedanklich aktiv zu bleiben, also zu denken. nicht in negativen gedankenkreisläufen hängen zu bleiben. da bauscht man die angst so auf, dass es zum monster wird, das einen platt macht. aber auch körperlich sich versteht, die zeichen deuten und lesen kann. damit man aktiv was machen kann, anstatt sich dem "einfach zu ergeben".
auch hier.. übung macht den meister.
wenn ich daran denke, was ich alles für ängste hatte. aber ich bin auch so erzogen worden. mit angstmacherei. das war in der schule nicht anders. wir hatten zum glück auch andere lehrer, fähige, coole, engagierte lehrer. aber besonders zu hause war ständig ein klima der angst. voll ätzend. das prägt!
ich habe mal ganz krass reagiert. ohne es zu wollen. meine emotionen sind übergeschwappt! es war was ganz banales. bei der arbeit. meine arbeitskollegen waren entweder abgestumpft oder einfach clever genug, das zeugs nicht so ernst zu nehmen, es einfach zu ignorieren. ich konnte das nicht. da kam der chef rein und fragte mich was. ich antwortete. dann sagte er mir, dass ich eh keine ahnung hätte und ist davonmarschiert. ehrlich, es war krass, ich bin von null auf hundert. ich habe innerlich gekocht. ein dampfkessel. kurz vorm explodieren. meine mitarbeiterin sah mich ängstlich an. ich habe tief ein- und ausgeatmet und bis auf zehn gezählt. dann bin ich aufgestanden und bin zum chef. und hab ihm gesagt, dass er das nie mehr wieder machen soll. dass er mich angestellt hätte, dass ich ihm keine scheisse erzähle, und dass wenn er eh nicht an meiner antwort interessiert sei oder glaube, dass ich eh mist erzähle, er mich nicht fragen kommen soll, mich stören soll bei meiner arbeit. dass ich hier arbeite. das heisst, dass ich versuche, wenn er mich was fragt, nach bestem wissen und gewissen auskunft zu geben. er war baff. und ich war vorallem über mich baff. meine emotionale reaktion. ich konnte es einigermassen im ruhigen ton vortragen. musste vorher aber kurz den vulkanausbruch vorüber ziehen lassen.
später im tag dann, fragte ich mich, wieso ich so krass reagiert habe.besonders, weil die anderen im büro einfach locker waren. einfach wegsahen. es ihnen null und nichts ausmachte. wieso konnte ich es nicht einfach ignorieren, ihn labern lassen und gut ist. ne, ging nicht. es traf mich im innersten. die reaktion war so krass, weil früher mein vater mich auch nicht ernst nahm. mich abstempelte. mir nichts zutraute. oder mein bruder, der meinte, ich erzähle nur mist. ich versuche angemessen zu reagieren. das heisst auf die situation bezogen. manchmal brauch ich da einfach zeit, um zu verstehen, was jetzt situationsbezogen ist, und was tiefer in mir drin ist, von früher stammt.
vielleicht findest du hier im forum noch mehr zuspruch, unterstützung, oder austausch, was deine themen betrifft. ich hoffe sehr.
ich will damit sagen, wenn menschen überreagieren, emotional, dann liegen da geschichten dahinter.