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wessen makaberes spiel ist dies auf erden?

G

Graveyardgothic

Gast
Hi
Ich heiße Jan bin 29 und in meinem Leben läuft nix so wie es eigendlich sollte.
Hmm, fang ich nu mal ganz von vorne an. Ich wurde geboren in Hannover, wo ich eigendlich schon hätte sterben sollen, weil ich mich bei meiner "Mutter" vergiftet hatte. Dazu kommt noch, das meine Mutter damals Heroin süchtig war und auch konsumiert hat. Dazu kam Alkohol und andere Drogen.
Dann im 2. Monat hat mich meine Mutter kopfüber in den Windeleimer fallen gelassen, Schädelbasisbruch. Meiner Mutter wurde es untersagt, mich wiederzusehen, also blieb ich bei meinem Vater. Aber später durfte sie mich besuchen und dann durfte ich bei ihr auch übernachten. Dann fingen sie sexuellen Übergriffe statt. Hoppehoppe Reiter spiele und so weiter.
Aufgrund ihrer drogenabhängigkeit hat sie später (als der sexuelle Mißbrauch publik wurde) gänzlich darauf verzichtet, mich zu sehen und stellte den kontakt bis heute ein.
Die nächste Phase war, das mein Vater seine Frauen gewechselt hat, wie seine Unterhosen und ich dann nich wußte, welche is nu meine neue mama.
Das war eine schwierige Zeit. Also fing ich an rebellisch zu werden und war nach kurzer Zeit "Nicht mehr Tragbar" für meinen Vater und ich wurde ins Heim geschickt, damit er in ruhe eine neue Familie aufbauen konnte. Das ist nun 19 Jahre her. aus der damaligen ehe(sie hat 15 Jahre gehalten) habe ich noch 2 Halbgeschwister, die aber immer bevorzugt behandelt worden sind. Wir sind uns heute immernoch nicht so grün.
Im Heim fingen dann die Drogengeschichten und das Phänomen des "mit dem Fluß schwimmen" an, was ich aber in den seltensten Fällen gemacht habe, weil ich damals schon das Vertrauen in die Menschheit verloren habe. Und erschwerend kommt hinzu, das die Politik, die in diesem Heim vorgeherrscht hat, im nachhinein völlig falsch war. Ich bin heute immernoch so unselbstständig, wie ich es damals war. Freunde habe ich auch keine und hatte auch noch wirklich keine.
Und seit ich aus dem Heim draußen bin, wandere ich von Frau zu Frau, immer mit den Gedanken, das ist sie jetzt, mit welcher ich mein restliches Leben verbringen werde, welches sich aber nach max. 3 Jahren!! min. 4 Wochen als nichtig hinstellt und ich wieder alleine bin. Dadurch war ich in den letzten 10 Jahren 5 mal obdachlos und bin es nu wieder, womit wir bei meinem jetzigen problem sind.
Ich möchte nicht mehr in die obdachlosigkeit, und ich möchte nicht mehr allein sein.
Aber ich weiß nicht, was ich tun soll oder kann.
 
Hallo!
Es ist zwar wirklich schlimm, was du schon alles durchgemacht hast ....
Aber Wie wäre es wenn du einfach mit deiner Vergangenheit abschließt und ein ganz neues normales Leben beginnst. Geh zum Arbeitsamt lass dir Arbeit geben, mache diese Arbeit gut und finanziere dir ein eigenes zu Hause.
Wenn du schon so viele Frauen hattest, dann kannst du doch gar nicht alleine sein... Such dir einfach eine Frau bei der du dir so sicher bist und in die du wirklich verliebt bist. Es gibt zwar viele Fehlversuche, doch du darfst auf keinen Fall aufgeben! Du darfst nicht schlafen, sonst verpasst du den ganzen schönen Tag! Deine Obdachlosigkeit klärt sich sobald du jemanden gefunden hast den du vertraust, der dir vertraut und den du magst!Das hört sich zwar so einfach an, ist es aber auch bestimmt nicht!
Oder eine zweite Möglichkeit, du nimmst den Kontakt zu deinem Vater auf und bittest ihn für Unterstützung, er kann dir ja wenigsten ein wenig Geld geben damit du dir eine Wohnung mieten kannst oder so inetwa?!
was ist denn jetzt eigentlich mit deiner Mutter?
Hast du von ihr schon mal wieder etwas gehört?

Bye und Viel Glück würde mich auf deine Antwort freuen!

Lea-Marie
 
Lea-Marie meinte:
Hallo!
Es ist zwar wirklich schlimm, was du schon alles durchgemacht hast ....
Aber Wie wäre es wenn du einfach mit deiner Vergangenheit abschließt und ein ganz neues normales Leben beginnst. Geh zum Arbeitsamt lass dir Arbeit geben, mache diese Arbeit gut und finanziere dir ein eigenes zu Hause.
Wenn du schon so viele Frauen hattest, dann kannst du doch gar nicht alleine sein... Such dir einfach eine Frau bei der du dir so sicher bist und in die du wirklich verliebt bist. Es gibt zwar viele Fehlversuche, doch du darfst auf keinen Fall aufgeben! Du darfst nicht schlafen, sonst verpasst du den ganzen schönen Tag! Deine Obdachlosigkeit klärt sich sobald du jemanden gefunden hast den du vertraust, der dir vertraut und den du magst!Das hört sich zwar so einfach an, ist es aber auch bestimmt nicht!
Oder eine zweite Möglichkeit, du nimmst den Kontakt zu deinem Vater auf und bittest ihn für Unterstützung, er kann dir ja wenigsten ein wenig Geld geben damit du dir eine Wohnung mieten kannst oder so inetwa?!
was ist denn jetzt eigentlich mit deiner Mutter?
Hast du von ihr schon mal wieder etwas gehört?

Bye und Viel Glück würde mich auf deine Antwort freuen!

Lea-Marie

Wäre das alles so einfach wie beschrieben, dann würde ich es ja auch auf die reihe bekommen, aber leider ist das nicht so.
Mein Vater kennt mich nicht, geschweige ich meinen Vater. von dem hab ich nix zu erwarten. und meine mutter will nix von mir wissen, den sie hatte die möglichkeit mich zu meinem 18 geb kennenzulernen, was sie aber abgelehnt hat. Freunde hab ich auch keine und die Mädels wollen auch nix mehr von mir wissen, was ich denen auch nicht verdenken kann, da ich teilweise selber daran schuld bin, wie es gekommen ist. das heißt, das ich ganz allein bin im moment und mir wächst alles über den kopf. wenn ich daran denke, was mir im leben noch möglich ist, sieht das gabnz düster aus. Ich hab eigentlich nix mehr vom leben zu erwarten. ich bin allein schon durch meine Psyche soweit gehemmt, das es mir allein nicht mehr möglich ist, aus diesem tief wieder herauszukommen. leider
 
Jetzt hör mir mal zu!
Ich hasse solche Selbstbemitleidereien... Und das was du machst ist die best mögliche Steigerung. Du hast noch viele Chancen! du kannst noch viel in deinem Leben erreichen nur du muss es WOLLEN! und wie du schon sagt, "ich bin allein schon durch meine Psyche soweit gehemmt" sowas kann ich nicht abhaben! Das Leben geht weiter, ob du es willst oder nicht. Du muss dich zamreisen und arbeiten du musst dir Freunde erkämpfen du musst dir die Liebe erkämpfen! Stell dir mal vor du bist deine Mutter, möchtest du gern einen Obdachlosen als Sohn haben? "Nein!" Deswegen will deine Mutter dich auch nicht besuchen geschweiden mit dir reden. Das klingt hart, aber wenn du deine Mutter wärst würdest du doch viel mehrer auf einen arbeitstüchtigen wohlhabenden Sohn stolz sein als auf einen Obdachlosen der sich den ganzen Tag selbst bemitleidet! Hab ich recht?
Also fang an dein Leben zu leben ... du bist erst 29 und hast dein Leben noch vor dir! Du kannst die Liebe deines Lebens finden doch du musst suchen und dir das erabeiten. du kannst nicht faul rumhocken und warten bis dir der Himmel auf den Kopf fällt... Steh auf und zeig deiner Familie, dass du mehr kannst! Hohl dir Arbeit, such dir Freunde, arbeite hart und du kommst soweit wie du nur kannst.... Doch du darfst dich nicht in deiner vergangenheit verstecken. Da draußen spielt sich das ganze Leben ab, nicht in einer einsamen Gasse!

Lea-Marie
 
Hallo Jan,

also ich kann verstehen das Dir alles zuviel wird. Auch ich habe eine ähnliche Kindheit hinter mir. Dennoch (@Lea-Marie) versinkt Niemand so einfach in Selbstmitleid. Es gibt Momente, in denen man stark sein muss, und es einfach aber nicht kann. Momente, in denen Dich die Vergangenheit einholt. Ich denke ohne Psychologische Betreuung ist das nicht so einfach, die Vergangeheit hinter sich zu lassen.

"Geh zum Arbeitsamt und lass Dir Arbeit geben". Toller Satz. Versuchen 5 Millionen Andere natürlich nicht.
Aber die schlimmste Aussage war ja wohl, das seine Mutter keinen Kontakt aufnimmt weil Jan Arbeits- und Obdachlos ist. Hat ihm sicher sehr geholfen, Dein Satz, Lea-Marie.
Also ich liebe meine Kinder egal wer sie sind, egal was sie beruflich machen. Ist das Kind keinen Besucht / Kontakt mehr wert, weil es Obdachlos ist?
Wohl kaum.
Und man ist mehr auf einen arbeitstüchtigen und wohlhabenden Sohn stolz?
Ich fass es nicht.
Mein Kind ist mein Kind, egal wie weit es kommt.

Die Mutter hat ihre eigenen starken Probleme.

Jan, ich kann Dir nur raten eine Therapie zu machen. Was nützt Dir ein Arbeitsplatz, wenn Du Dich hinschleppst, irgendwann nicht mehr kannst, und wieder aufgibst. Klar ist es nicht so einfach.
Ich kenne das. Zwar nicht ganz so hart wie bei Dir (bei meinen Eltern waren keine Drogen im Spiel.), doch so in etwa.
Ich wünsche Dir viel Kraft, und hoffen von Dir zu lesen.
Lieben Gruß
Darksoul_
 
Hallo Jan,

also ich kann verstehen das Dir alles zuviel wird. Auch ich habe eine ähnliche Kindheit hinter mir. Dennoch (@Lea-Marie) versinkt Niemand so einfach in Selbstmitleid. Es gibt Momente, in denen man stark sein muss, und es einfach aber nicht kann. Momente, in denen Dich die Vergangenheit einholt. Ich denke ohne Psychologische Betreuung ist das nicht so einfach, die Vergangeheit hinter sich zu lassen.

"Geh zum Arbeitsamt und lass Dir Arbeit geben". Toller Tip.
Versuchen 5 Millionen Andere natürlich nicht.
Aber die schlimmste Aussage war ja wohl, das seine Mutter keinen Kontakt aufnimmt weil Jan Arbeits- und Obdachlos ist. Hat ihm sicher sehr geholfen, Dein Satz, Lea-Marie.
Also ich liebe meine Kinder egal wer sie sind, egal was sie beruflich machen. Ist das Kind keinen Besuch / Kontakt mehr wert, weil es Obdachlos ist?
Wohl kaum.
Und man ist mehr auf einen arbeitstüchtigen und wohlhabenden Sohn stolz?
Ich fass es nicht.
Mein Kind ist mein Kind, egal wie weit es kommt.

Die Mutter hat ihre eigenen starken Probleme.

Jan, ich kann Dir nur raten eine Therapie zu machen. Was nützt Dir ein Arbeitsplatz, wenn Du Dich hinschleppst, irgendwann nicht mehr kannst, und wieder aufgibst. Klar ist es nicht so einfach.
Ich kenne das. Zwar nicht ganz so hart wie bei Dir (bei meinen Eltern waren keine Drogen im Spiel.), doch so in etwa.
Ich wünsche Dir viel Kraft, und hoffe wieder von Dir zu lesen.
Lieben Gruß
Darksoul_
 
Hallo Lea-Marie,
wenn ich Dein Posting so lese, dann wundert mich nicht mehr, warum unsere Welt so gleichgültig und kalt geworden ist.
Scheinbar sind bei Dir die Menschen nur dann wertvoll, wenn sie "leisten" ...
Deine Einstellung macht echt nur traurig !

Hallo Graveyardgothic,
wie wäre es mit Step bei Step...
Das Laufen geht auch nur Schritt für Schritt.
Wichtig wäre es, wenn Du von der Strasse wegkommen könntest. Vielleicht kannst Du über Männerwohheim und später Sozialamt an ein Zimmerchen kommen. Und wenn der erste Schritt getan ist, kannst Du Dir über die weiteren Gedanken machen, wie zum Beispiel ein kleiner Job. Aber bitte, lass Dich nicht fallen, denn dafür bist Du zu wertvoll.
Viel Glück !
 
Hallo Jan,

ich hoffe du nimmst dir die postings einer pubertierenden 15jährigen nicht allzu sehr zu Herzen (du brauchst dir nur die anderen Beiträge an zu sehen, und du weißt Bescheid).

Ansonsten . . . . ich hab Mal den Satz gelesen: 'Eltern sind erwachsene Menschen, die man nicht mehr ändern kann'.

Mir hilft dieser simple Satz oft, wenn ich mich über die Engstirnigkeit und Selbstherrlichkeit meiner Mutter ärgere . . . ob er dir wohl dabei hilft, deine Eltern einfach zu vergessen?

Ich glaube deine Mutter wollte dich nicht kennen lernen, weil sie ein schlechtes Gewissen hat . . . sie hat Angst davor, dass du ihr Vorwürfe machst. Wenn DU sie wiedersehen möchtest, dann solltest du so stark (stärker als sie) sein, dass du ihr verzeihen kannst.

Und was die Frauen betrifft. . . frag ich mich halt, warum du bei einer Trennung gleich obdachlos wirst?
Vielleicht hatten die Frauen zu sehr das Gefühl, dass du nur ein Dach über dem Kopf suchst - - - aber ich glaube durchaus, dass es klappen könnte, wenn du genug Liebe und Bereitschaft für eine echte Beziehung mitbringst.

Eine so verkorkste Kindheit und Jugend, wie du sie hattest, lässt sich nicht einfach so beiseite schieben - - - das wird sehr langsam aufgearbeitet - wenn du selbst dafür bereit bist, an dir zu arbeiten, bewusst zu leben, Körper und Geist zu stärken - mit etwas was dir Freude macht, Kraft bringt, und den Kopf klärt.

Meine beste Methode Probleme auf zu arbeiten: Sport und Natur - am liebsten lange einsame Wanderungen durch den Wald - da lässt es sich wunderbar denken, durchatmen, auch Mal weinen aber auch lächeln über Kringel, die die Sonnenstrahlen auf Baumstämme malen.

. . . hier bei uns gibt es übrigens die sogenannte 'Tafel' - wo sich Obdachlose und Bedürftige ein Mal die Woche mit Lebensmitteln versorgen können - bei dieser Tafel sind mittlerweile auch einige Obdachlose beschäftigt und haben dadurch wieder einen Einstieg in ein geordnetes Leben gefunden.
Hör dich um in deiner Stadt, irgendeine Organisation gibt es sicher - - - gib dich nicht auf!

Lieben Gruß und viel Kraft,

Brigitte
 
Lieber Jan,
du bist in einer schwierigen Lage. Versuch, da raus zu kommen. Wenn du es willst, schaffst du es.
Du wohnst in Hannover. Da habe ich einen super Tipp. Ich kenne, ganz in der Innenstadt (muss wohl Nähe Fußgängerbereich sein) eine Ordensgemeinschaft, die heißen Mary-Ward-Schwestern. Da ist eine Schwester Simone, die ist klasse. Sozialpädagogin. Ich bin sicher, die plant mit dir ganz konkrete Schritte, dass es besser wird mit der. Du kannst da ganz einfach hingehen, ohne Verpflichtungen. Aber glaub mir, dir Frau ist super kompetent.
Thommi
 
Ich achte nicht nur auf Leistung! Damit das gleich mal von vornherein klar ist... Jeder Mensch hat seine eigene Persönlichkeit und ist wertvoll, das ist mir natürlich klar! Doch ich hab etwas gegen Menschen die sich nicht bemühen etwas zu leisen, die arbeitslos sind und nur faul rum sitzen! Wer zahlt denn die ganzen Beiträge für die Sozialhilfe... WIR ... und wer bekommt sie die Arbeitslosen die einfach stink faul sind.... Es gibt zwar viele die arbeiten wollen doch es nicht schaffen, das kann ich verstehen aber andern falls gibt es auch leute die in der Gosse landen, weil sie einfach nix zustande bringen! Ich meine bestimmt haben die alle ein reines Herz und werden von Gott behütet doch man kann es auch ganz weit hoch schaffen!
Boah jetzt wirds hier mal ganz schön ungerecht... pubertierenden 15jährigen ... ich bin 18 Hallo Hallo nicht 15....18!!!!
 

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