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Wessen Kinder sind auch in einem Heim, weil sie "Schulunfähig" sind?

Waterdrops

Mitglied
Hallo an Alle,

ich suche Eltern, deren Kind auch in ein Heim gekommen ist, weil es "Schulunfähig" ist!
Da mein Kind besondere Hilfe braucht (eigentlich Einzelbeschulung, die es hier bei uns aber weit und breit nicht gibt), ist es über das Jugendamt in eine Einrichtung gekommen, die sehr weit von uns weg ist. (ca. 300 km)

Normalerweise bräuchte er auch intensiv psychotherapeutische Behandlung, jedoch stellte sich mit der Zeit heraus, dass die Einrichtung eher einem "Erziehungscamp" gleicht!
Man sagte mir, es sei aber weit und breit keine andere Einrichtung da, die ihn aufnehmen könnte, deshalb musste er dort hin.

Diese Einrichtung schreibt sich zwar auf die Fahnen, dass sie die Kinder psychotherapeutisch betreuen und alles für ihr Wohl tun, aber ich habe andere Erfahrungen machen müssen!
Meinem Sohn wurden von heute auf morgen seine Psychopharmaka weggenommen und es folgt eine Strafe nach der anderen!
Wir dürfen nur 1x in der Woche für maximal 10 Minuten telefonieren und ich durfte ihn über Weihnachten zwar das 1. Mal nach Hause holen (er ist seit September dort), aber gleich danach sagte man ihm schon, dass er Ostern nicht nach Hause dürfe, weil er zu viele Minuspunkte hätte.

Mein Kind kann in einer akuten Phase nicht an Konsequenzen denken, wie ein "normales" Kind und somit hat er gar keine Chance, mal nicht der Looser zu sein!

Einige Methoden der Einrichtung gefallen mir gar nicht und ich habe Angst, dass mein Kind statt Hilfe zu erfahren, noch schlimmer krank wird!

Beim letzten Telefonat hörte ich, wie ein Betreuer die anderen Kinder so sehr anbrüllte, dass ich das Gefühl hatte, er brüllt mir in den Hörer. Dabei war mein Kind in einem anderen Raum, um mit mir zu telefonieren.

Einmal, als mein Kind sich beim Rodeln ungerecht behandelt fühlte und etwas bockte (das war kurz nach der Tablettenwegnahme), ließ man ihn dort sitzen und fuhr dann mit dem Auto los, so dass er heulend hinterher lief, weil er Angst hatte und sich dort nicht auskannte.
Sie hielten zwar irgendwann an und ließen ihn dann einsteigen, aber solche Methoden halte ich nicht für professionell!

Abends muss er bis kurz vor Mitternacht sitzen, wenn er seine Aufgaben nicht schafft und wenn er dann morgens um 5 Uhr nicht richtig hoch kommt, ist das nächste Theater da.
Seine letzte Post wurde ihm z.B. nicht normal übergeben, sondern nur hingeschmissen, weil der Betreuer sauer auf ihn war.

Ich hörte auch schon, dass ein Betreuer handgreiflich wurde.
Mein Kind wurde zwar noch nicht "angefasst", aber ich denke, in einer professionellen Einrichtung dürfen solche Sachen nicht passieren!
Und so könnte ich noch einige Beispiele aufzählen.

Mein Problem ist, mein Kind und ich leiden so schon sehr unter der Trennung und wenn ich dann noch höre, was dort abgeht, sehe ich mein Kind dort als nicht gut aufgehoben!
Ich fühle mich so zerrissen, da ich nicht weiß, wie ich ihm helfen kann!
Beim Jugendamt fühle ich mich nicht für voll genommen und alles, was ich vorbringe, wird heruntergespielt.

Ich denke, dort bekommt er noch mehr weg, als es hilft!
Seine mittelschweren Depressionen werden dort auch nicht behandelt und wie kann er dort gesunden, wenn nur eine Strafe nach der anderen folgt?!

Würde gern von anderen Eltern "Erfahrungsberichte" und/oder Meinungen hören.
Oder wer kennt Einrichtungen für psychisch kranke Kinder, wo nicht solche Methoden angewendet werden?
Ich würde mich sehr über Antworten freuen!
Möchte meinem Kind so gerne helfen, denn er ist so unglücklich!
 
Hallo Waterdrops,

Erziehungscamp hört sich nach `Schwererziehbare´ an, nach `gewalttätigen Kindern´.

Deine Sorge ist berechtigt, denn ein Heime ist auch kein ungefährlicher Ort für ein Kind um Unrecht zu erfahren.

Unrecht finde ich es schon das ein Kind nur 10 Min. in der Woche mit dir sprechen darf, obwohl es so weit weg von Zuhause ist.

In einer heilpädagogischen Kindereinrichtung darf es seitens der Betreuer keine Missstände, verbale und körperliche Gewaltanwendung, Beeinflussung der Kinder zum Nachteil der leiblichen Eltern mit Kontakt- und Umgangsverboten ohne richterliche Entscheidung geben. ----hört sich alles andere an als zum `Wohl des Kindes´

Was natürlich brauchst sind stichfeste Beweise um deine Vermutungen, Eindrücke zu belegen.

Wenn es bei dir weit und breit nichts gibt wo in der Nähe deines Kindes sein könntest. Hast ggf. über eine Umzug nachgedacht?

Ich würde dir raten dich an einen Fachanwalt zu wenden, der sich auf Familienrecht insbes. Kinderschutz und Kinderschutzfehler spezialisiert hat.

LG.
 
Hallo an Alle,

ich suche Eltern, deren Kind auch in ein Heim gekommen ist, weil es "Schulunfähig" ist!
Da mein Kind besondere Hilfe braucht (eigentlich Einzelbeschulung, die es hier bei uns aber weit und breit nicht gibt), ist es über das Jugendamt in eine Einrichtung gekommen, die sehr weit von uns weg ist. (ca. 300 km)

Normalerweise bräuchte er auch intensiv psychotherapeutische Behandlung, jedoch stellte sich mit der Zeit heraus, dass die Einrichtung eher einem "Erziehungscamp" gleicht!
Man sagte mir, es sei aber weit und breit keine andere Einrichtung da, die ihn aufnehmen könnte, deshalb musste er dort hin.

Diese Einrichtung schreibt sich zwar auf die Fahnen, dass sie die Kinder psychotherapeutisch betreuen und alles für ihr Wohl tun, aber ich habe andere Erfahrungen machen müssen!
Meinem Sohn wurden von heute auf morgen seine Psychopharmaka weggenommen und es folgt eine Strafe nach der anderen!
Wir dürfen nur 1x in der Woche für maximal 10 Minuten telefonieren und ich durfte ihn über Weihnachten zwar das 1. Mal nach Hause holen (er ist seit September dort), aber gleich danach sagte man ihm schon, dass er Ostern nicht nach Hause dürfe, weil er zu viele Minuspunkte hätte.

Mein Kind kann in einer akuten Phase nicht an Konsequenzen denken, wie ein "normales" Kind und somit hat er gar keine Chance, mal nicht der Looser zu sein!

Einige Methoden der Einrichtung gefallen mir gar nicht und ich habe Angst, dass mein Kind statt Hilfe zu erfahren, noch schlimmer krank wird!

Beim letzten Telefonat hörte ich, wie ein Betreuer die anderen Kinder so sehr anbrüllte, dass ich das Gefühl hatte, er brüllt mir in den Hörer. Dabei war mein Kind in einem anderen Raum, um mit mir zu telefonieren.

Einmal, als mein Kind sich beim Rodeln ungerecht behandelt fühlte und etwas bockte (das war kurz nach der Tablettenwegnahme), ließ man ihn dort sitzen und fuhr dann mit dem Auto los, so dass er heulend hinterher lief, weil er Angst hatte und sich dort nicht auskannte.
Sie hielten zwar irgendwann an und ließen ihn dann einsteigen, aber solche Methoden halte ich nicht für professionell!

Abends muss er bis kurz vor Mitternacht sitzen, wenn er seine Aufgaben nicht schafft und wenn er dann morgens um 5 Uhr nicht richtig hoch kommt, ist das nächste Theater da.
Seine letzte Post wurde ihm z.B. nicht normal übergeben, sondern nur hingeschmissen, weil der Betreuer sauer auf ihn war.

Ich hörte auch schon, dass ein Betreuer handgreiflich wurde.
Mein Kind wurde zwar noch nicht "angefasst", aber ich denke, in einer professionellen Einrichtung dürfen solche Sachen nicht passieren!
Und so könnte ich noch einige Beispiele aufzählen.

Mein Problem ist, mein Kind und ich leiden so schon sehr unter der Trennung und wenn ich dann noch höre, was dort abgeht, sehe ich mein Kind dort als nicht gut aufgehoben!
Ich fühle mich so zerrissen, da ich nicht weiß, wie ich ihm helfen kann!
Beim Jugendamt fühle ich mich nicht für voll genommen und alles, was ich vorbringe, wird heruntergespielt.

Ich denke, dort bekommt er noch mehr weg, als es hilft!
Seine mittelschweren Depressionen werden dort auch nicht behandelt und wie kann er dort gesunden, wenn nur eine Strafe nach der anderen folgt?!

Würde gern von anderen Eltern "Erfahrungsberichte" und/oder Meinungen hören.
Oder wer kennt Einrichtungen für psychisch kranke Kinder, wo nicht solche Methoden angewendet werden?
Ich würde mich sehr über Antworten freuen!
Möchte meinem Kind so gerne helfen, denn er ist so unglücklich!

Das alles hört sich nicht wirklich gut an.

Du könntest dich beim zuständigen JA einmal nach der Heimaufsicht erkundigen und dort deine Erfahrungen mitteilen.

Alles Gute
Sisandra
 
Wenn Du umziehst, muss das Kind ja vielleicht nicht ins Heim, sondern könnte von zu Hause aus z.B. auf eine heilpädagogische Waldorfschule gehen.

Was Du beschreibst, klingt nach "Heim für schwer Erziehbare" an, und nicht für psychisch oder geistig Behinderte.

Wie alt ist das Kind? Bist Du noch sorgeberechtigt?

Heim ist zwar nicht mehr so schlimm wie früher (siehe die ganzen Diskussionen in den letzten Jahren wegen "Runder Tisch Heimerziehung in der Nachkriegszeit"), aber irgendwas ist wohl auch noch übrig geblieben.
 
Hallo an Alle,

ich suche Eltern, deren Kind auch in ein Heim gekommen ist, weil es "Schulunfähig" ist!
Da mein Kind besondere Hilfe braucht (eigentlich Einzelbeschulung, die es hier bei uns aber weit und breit nicht gibt), ist es über das Jugendamt in eine Einrichtung gekommen, die sehr weit von uns weg ist. (ca. 300 km)

Normalerweise bräuchte er auch intensiv psychotherapeutische Behandlung, jedoch stellte sich mit der Zeit heraus, dass die Einrichtung eher einem "Erziehungscamp" gleicht!
Man sagte mir, es sei aber weit und breit keine andere Einrichtung da, die ihn aufnehmen könnte, deshalb musste er dort hin.

Diese Einrichtung schreibt sich zwar auf die Fahnen, dass sie die Kinder psychotherapeutisch betreuen und alles für ihr Wohl tun, aber ich habe andere Erfahrungen machen müssen!
Meinem Sohn wurden von heute auf morgen seine Psychopharmaka weggenommen und es folgt eine Strafe nach der anderen!
Wir dürfen nur 1x in der Woche für maximal 10 Minuten telefonieren und ich durfte ihn über Weihnachten zwar das 1. Mal nach Hause holen (er ist seit September dort), aber gleich danach sagte man ihm schon, dass er Ostern nicht nach Hause dürfe, weil er zu viele Minuspunkte hätte.

Mein Kind kann in einer akuten Phase nicht an Konsequenzen denken, wie ein "normales" Kind und somit hat er gar keine Chance, mal nicht der Looser zu sein!

Einige Methoden der Einrichtung gefallen mir gar nicht und ich habe Angst, dass mein Kind statt Hilfe zu erfahren, noch schlimmer krank wird!

Beim letzten Telefonat hörte ich, wie ein Betreuer die anderen Kinder so sehr anbrüllte, dass ich das Gefühl hatte, er brüllt mir in den Hörer. Dabei war mein Kind in einem anderen Raum, um mit mir zu telefonieren.

Einmal, als mein Kind sich beim Rodeln ungerecht behandelt fühlte und etwas bockte (das war kurz nach der Tablettenwegnahme), ließ man ihn dort sitzen und fuhr dann mit dem Auto los, so dass er heulend hinterher lief, weil er Angst hatte und sich dort nicht auskannte.
Sie hielten zwar irgendwann an und ließen ihn dann einsteigen, aber solche Methoden halte ich nicht für professionell!

Abends muss er bis kurz vor Mitternacht sitzen, wenn er seine Aufgaben nicht schafft und wenn er dann morgens um 5 Uhr nicht richtig hoch kommt, ist das nächste Theater da.
Seine letzte Post wurde ihm z.B. nicht normal übergeben, sondern nur hingeschmissen, weil der Betreuer sauer auf ihn war.

Ich hörte auch schon, dass ein Betreuer handgreiflich wurde.
Mein Kind wurde zwar noch nicht "angefasst", aber ich denke, in einer professionellen Einrichtung dürfen solche Sachen nicht passieren!
Und so könnte ich noch einige Beispiele aufzählen.

Mein Problem ist, mein Kind und ich leiden so schon sehr unter der Trennung und wenn ich dann noch höre, was dort abgeht, sehe ich mein Kind dort als nicht gut aufgehoben!
Ich fühle mich so zerrissen, da ich nicht weiß, wie ich ihm helfen kann!
Beim Jugendamt fühle ich mich nicht für voll genommen und alles, was ich vorbringe, wird heruntergespielt.

Ich denke, dort bekommt er noch mehr weg, als es hilft!
Seine mittelschweren Depressionen werden dort auch nicht behandelt und wie kann er dort gesunden, wenn nur eine Strafe nach der anderen folgt?!

Würde gern von anderen Eltern "Erfahrungsberichte" und/oder Meinungen hören.
Oder wer kennt Einrichtungen für psychisch kranke Kinder, wo nicht solche Methoden angewendet werden?
Ich würde mich sehr über Antworten freuen!
Möchte meinem Kind so gerne helfen, denn er ist so unglücklich!

also erlich...wenn du hier sowas schreibst ,bekomm ich eine echte wut....
warum zum teufel ,ist dein kind noch in diesem camp???Ich hätte meinen Sohn keine 2tage dagelassen....
 
Okay die ganze Schilderung ist für mich absolut ungeheuerlich.
Wenn du dein Kind liebst nimm es da raus!!!

Sry das ich so direkt bin! Aber wenn man selbst als Kind Gewalt erlebt hat kann man solchen Szenen nur mit einem Kopfschütteln gegenüber stehen!!

Das Beste für euch zwei

espinoza
 
Hallo, Waterdrop!
Ich habe keine Ahnung, warum man deinen Sohn dort untergebracht hat. Wir hatten selbst lange Jahre Probleme und ich bat das JA mehrmals um Hilfe. Aktiv wurden die erst, als unser älteres Kind (damals 14) auszog. Man legte uns eine getrennte Unterbringung der Kinder nahe, damit sich jeder erstmal auf sich konzentrieren konnte. Wir alle litten unendlich... Nach 3 Monaten erkannte man den Fehler für das jüngere Kind und nach weiteren 6 Wochen durfte es zurück zu uns. Das ältere war rund 85 km ,,weit" weg. Kein Vergleich zu eurer Situation. Auch dort gab es viele Auffälligkeiten seitens der Einrichtung. Einige konnten wir direkt bemängeln, einige waren durch die vielen Charaktere der Bewohner und Erzieher entstanden. Doch was wir auch erkennen durften war,: Heimweh lässt die Kinder viele banale Situationen ins Unermessliche dramatisieren! Da ist es besonders schwer, klar zu erkennen, was ist real und was ist Dramatik??? Auch diese Dramatik ist sicherlich ein Hilferuf des Kindes, doch manchmal geht es darum, eine Grenze zu erkennen und auszuhalten. Das ältere Kind kam vor gut 1,5 Jahren zurück zu uns. Ging aber im letzten Jahr für einige Monate in eine KJP. Dort wiederholte sich das Muster einige Dinge zu dramatisieren, in der Hoffnung Mama und Papa tun dann was ich will. Das war wieder extrem hart, zumal das jüngere Kind ( bereits über 1,5 Jahre schulunfähig) kurz nach dem Ersten, in dieser KJP teilstationär aufgenommen werden musste! Geschafft haben wir bereits sehr viel; das ältere Kind ist seit 3 Monaten zuhause, fröhlich und geht zur Schule. Das jüngere Kind ist weiterhin in teilstationärer Behandlung und an Schule ist noch lange nicht zu denken. --- Wichtig ist jedoch, dass wir alle zusammenhalten! Dass jeder Anteil nimmt an den großen und kleinen Fortschritten jedes Familienmitgliedes! Und das jeder für sich seine eigenen Fortschritte erkennt und sich darüber freuen kann!!! Der unerschütterliche Glaube daran, dass alles gut wird und wir jede Hürde meistern werden, ist Vorbild für die Kinder und hilft ihnen, mit ihrer Situation umzugehen! Den Tipp mit dem Familienanwalt kann ich nur bestärken, allein ein Telefonat zwischen Anwältin und JA hat einiges zurechtgerückt. Ansonsten ist der rege Austausch mit der jeweiligen Einrichtung und die eigene Arbeit an sich und seiner Einstellung, seinen Gedanken, Taten, seiner Erfahrungen und Zielsetzung unbeschreiblich wichtig! Egal ob JA, Heimmitarbeiter, Familienhilfe ...... wir sind alle Menschen und sollten unser möglichstes geben um zur Heilung beizutragen! Als wir dem Heim sagten an Tag x holen wir das Kind zurück, waren die genauso irritiert wie die KJH, als wir denen mitteilten, der Tag der Entlassung sei für uns nun gekommen! Solange Du (und dein Partner) das Erziehungsrecht hast/ habt, kannst du dein Kind zurückholen!!!! Also rate ich dir: unterscheide was ist echter Missstand und was ist vom Kind dramatisiert um dich zu manipulieren? Wobei diese Manipulation nicht bewusst sein muss! Wie sieht deine Mitarbeit an der Situation aus und bist du wirklich MACHTLOS??????? Ich glaube, du bist stärker als du denkst und auch ihr werdet es schaffen! Ich wünsche euch viel Kraft, Licht und Liebe, Channika😉
 
Wie alt ist das Kind? Bist Du noch sorgeberechtigt?

Hallo,

er ist gerade 12 Jahre alt geworden und hat u.a. mittelschwere Depressionen.
Er hat auch autistische Züge, allerdings so gering, dass er nicht die "Punktzahl" erreicht, die man braucht, um in der Autismus-Ambulanz behandelt zu werden.

Durch sein "anders sein" hat er in seinem erst kurzen Leben schon so viele Negativerfahrungen machen müssen!
Deshalb kommt er in einer "normalen" Schule auch nicht zurecht. Vor dem Heim wurde es auch in einer Förderschule versucht.
Dort klappte es auch nicht, allerdings war er dort laut seiner Klassenlehrerin unterfordert.
Es ist eben das Miteinander mit anderen Kindern, was ihm Probleme macht.
Seit er in dem Heim ist, gibt es allerdings auch schulische Probleme, die er vorher so nicht hatte!

Ja, sorgeberechtigt bin ich noch!
Jedoch fühle ich mich ganz schön aussen vor, denn letztlich habe ich das Gefühl, ich hab nicht mehr viel zu "melden".

Wenn ich mich an verschiedene Stellen wende, bekomme ich nie zufriedenstellende Hilfe und ich denke, alles hängt an ganz anderen Sachen dran, deshalb wird auch alles so heruntergespielt.

Vom Jugendamt hab ich das Gefühl, sie haken nur ab, dass er untergebracht ist.
Es war nämlich auch lt. JA ein riesen Problem, einen geeigneten Platz zu finden (ich halte diesen Platz nicht für geeignet, aber man hatte so auf mich eingeredet, außerdem sei lt. JA keine Alternative da).

Und dann ist sowieso alles eine Frage des Geldes.
Mir hat jemand eine Einrichtung empfohlen, aber das wurde gleich von vornherein schlecht geredet.
Von anderer Stelle hörte ich, man wolle da nur nicht ran, weil es teurer wäre.
Also zählt mal wieder mehr das Geld, als das Kind!

Ich kann und will mich aber damit nicht zufrieden geben!!!
 

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