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Werde ich jemals einer bezahlten Arbeit nachgehen? Ich glaube nicht…

Ich mich auch, wären da nicht die Konnotationen, die die Gesellschaft über den ÖD hat. So in Richtung "ihr verdient viel ohne was zu leisten". Glaub das schränkt meinen Selbstwert auch ein.
Das könntest du ja ändern, in dem du dir eine eigene Meinung zulegst. Ein schlauer Kopf hat mal gesagt "Was schert es die deutsche Eiche, wenn sich die Sau dran schrabbelt" oder so. Warum meinst du soviel darauf geben zu müssen, was andere reden? Wichtig ist doch, dass du mit deiner Leistung zufrieden bist und nicht ob andere klatschen.
 
Ich komme aus einem Umfeld, wo solche Meinungen und Fakten sehr schnell mal dazu missbraucht werden, Menschen auszuschließen oder minderwertig fühlen zu lassen.
 
Ich weiß ja mal gar nicht was ich kann, nur was ich nicht kann (Gastro, Nachhilfe, Promoting, Alltagshilfe zB).

Nötig nicht, ich hab in meiner Schulzeit in den Sommerferien immer so 2 Wochen bei meiner Mutter gearbeitet, sonst wäre ich nie da rein gekommen und hätte es auch nicht gewollt. Jobbe jetzt über Ostern etwas in einer Firma meiner Familie.
Am Studienort war ich eine Zeit lang gelegentlich als Stage Hand beschäftigt. Bin da aber auch wegen meiner zu wünschen übrig lassenden Statur eher überfordert gewesen.
Aber nötig hatte ich es nie.

Ich bin männlich, das ändert aber gar nichts an deinem Argument.

Ich mich auch, wären da nicht die Konnotationen, die die Gesellschaft über den ÖD hat. So in Richtung "ihr verdient viel ohne was zu leisten". Glaub das schränkt meinen Selbstwert auch ein.
Du bist doch eigentlich ein intelligenter Mensch, warum ist es dir so wichtig, was irgendwelche Leute (angeblich) über deinen Beruf sagen würden?
Zumal das längst nicht jeder glaubt, es gibt jede Menge stressige Jobs im ÖD.

Und woher weißt du, daß du alle diese Nebenjobs nicht kannst, die du aufgezählt hast?
Okay, Hotel und Gastronomie war auch nie mein Ding, aber das weiß ich auch nur, weil ich das damals nach der Schule ausprobiert habe.
Deshalb habe ich dann mir als Nebenjob lieber Putzstellen in Büros gesucht.
Da macht man halt seine Arbeit, und ist nicht mit jede Menge fremder Leute konfrontiert, also wäre das auch was für dich gewesen...
Und warum war Nachhilfe nichts für dich, kannst du nicht gut erklären?
Das kann ich mir nicht vorstellen, denn du kannst dich schließlich gut ausdrücken.

Du solltest wirklich aufhören, dich selber schlecht zu reden, sondern einfach mal anfangen.
Vielleicht kannst du gleich mal nach den Osterferien einen Termin an deiner Uni ausmachen, wo du über deine Zweifel und deine Berufswünsche reden kannst?
Oder vielleicht auch am Arbeitsamt sowas wie Berufsberatung für Akademiker?
Denn genau das brauchst du, um von den unnützen Grübeleien wegzukommen, und ein bisschen Realität in deine Vorstellungen zu bringen.

P.S. ich hätte wirklich eher gedacht daß du eine Frau bist. Denn meistens sind es Frauen, die ihre Fähigkeiten so klein reden wie du...
 
Du bist doch eigentlich ein intelligenter Mensch, warum ist es dir so wichtig, was irgendwelche Leute (angeblich) über deinen Beruf sagen würden?
"Er hätte doch mehr Verdienstmöglichkeiten in der Privatwirtschaft" ist schon verdammt nervenauftreibend. Mehr Verdienst/mehr Anerkennung.
Meinst du deine Eltern?
Oder tatsächlich auch noch andere Leute, was ich mir kaum vorstellen kann?
Ja durchaus auch andere Leute, die meinen Eltern (und ergo auch mir recht nahestehen).
Und warum war Nachhilfe nichts für dich, kannst du nicht gut erklären?
Das kann ich mir nicht vorstellen, denn du kannst dich schließlich gut ausdrücken.
Anderer Lehrplan (weiß dann nicht was ich machen soll + ich kann mich mündlich nicht so gut ausdrücken wie (anscheinend) schriftlich.

Deshalb habe ich dann mir als Nebenjob lieber Putzstellen in Büros gesucht.
Aus meiner WG-Erfahrung weiß ich, dass ich das ebenfalls nicht kann.
Vielleicht kannst du gleich mal nach den Osterferien einen Termin an deiner Uni ausmachen, wo du über deine Zweifel und deine Berufswünsche reden kannst?
Wo meinst du genau?
 
"Er hätte doch mehr Verdienstmöglichkeiten in der Privatwirtschaft" ist schon verdammt nervenauftreibend. Mehr Verdienst/mehr Anerkennung.

Ja durchaus auch andere Leute, die meinen Eltern (und ergo auch mir recht nahestehen).

Anderer Lehrplan (weiß dann nicht was ich machen soll + ich kann mich mündlich nicht so gut ausdrücken wie (anscheinend) schriftlich.


Aus meiner WG-Erfahrung weiß ich, dass ich das ebenfalls nicht kann.

Wo meinst du genau?
Noch mal, warum interessiert es dich, was irgendwelche Bekannten von deinen Eltern sagen?
Das ist doch wohl für deine Zukunft und Berufswahl völlig irrelevant, oder sollte es zumindest sein.
Konzentriere dich darauf, was DU möchtest!
Du bist nicht deine Eltern, und die Freunde deiner Eltern sind doch wohl auch nicht deine Freunde...

Und für die Beratung: Google einfach mal nach Berufsberatung für Akademiker beim Arbeitsamt, sowas gibt es doch.
Und auch an den meisten Unis gibt's Ansprechpartner für Studenten mit Problemen und Zukunftsängsten, so wie du.
Mach dich einfach mal schlau, anstatt dir über die Wünsche deiner Eltern den Kopf zu machen.
 
Spätestens wenn du dich dem Ende deines Studiums näherst solltest du dich endgültig von deinen Eltern freischwimmen.

Es wird so viel dummes Zeug geredet, was man wo angeblich verdienen kann. Allerdings haben viele dieser Schwätzer oft gar keine Ahnung. Außerdem haben sich die Zeiten geändert.. auch in der Privatwirtschaft. Da fängst du auch klein an, einige wenige können sich hocharbeiten.. vieles richtet dann die Beschäftigungsdauer automatisch. Die, die sich hocharbeiten, müssen zudem bestimmte Fähigkeitenmitbringen. Oftmals liegen die dann gar nicht mehr in den Fachkenntnissen, sondern eher in Soft Skills - man muss führen können und strategisch agieren. Das sehe ich bei dir jetzt weniger, daher würde ich dir eher den m.E. ellenbogenärmeren ÖD empfehlen.

Der Job muss zu DIR passen. Das ist um Längen wichtiger, als dass du ihn nach dessen Image aussuchst, damit dir andere applaudieren, während du später den Ansprüchen nicht genügen kannst. Da wäre dein Waterloo doch vorprogrammiert.

Dieses Selbstbewusstsein solltest du auch nach außen vertreten - wobei ich eigentlich der Meinung bin, dass es andere Leute gar nicht zu interessieren hat, was du tust.
 
Ich komme aus einem Umfeld, wo solche Meinungen und Fakten sehr schnell mal dazu missbraucht werden, Menschen auszuschließen oder minderwertig fühlen zu lassen.
Das passiert Menschen, die neurodivers sind, leider in fast jedem Umfeld immer wieder mal und es entmutigt.
Ich halte es für falsch, dem TE nun einzureden, er möge doch einfach sein mindset wechseln.
Lieber TE, es gibt Beratungsstellen beim Jobcenter, wo es mittlerweile auch Leute gibt, die sich mit ASS auskennen. Da würde ich nachfragen.
 

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