T
Tori
Gast
Suizid im Spiegel der Statistik:
Mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen bringen sich in Deutschland um. dies ist nachzulesen im von der bundesregierung herausgegebenen Gesundheitsbericht für Deutschland, der 1998 erstmals ein Kapitel über suizid enhielt. Wo der Statusverlust groß ist scheint auch der Suizidgedanke da zu sein.
>>vielleicht ist das starke Geschlecht vor allem nach außen stark und weniger geübt in Konfliktbewältigung als Frauen<<, meint der Würzburger Suizidforscher Armin Schmidtke. Von den 12 256 Suiziden, die 1997 das Statistische Bundesamt in wiesbaden registrierte, wurden 8 8835 von männern begangen.
Bei den versuchten Suiziden sieht es genau umgekehrt aus: hier dominieren die Frauen mit zwei dritteln.
Rangfolge der Altersgruppen in der Suizidstatistik 1997
Altersgruppen...................Suizide...............Männer..................Frauen
1. 55-60 Jahre-------------1 264-------------915-----------------349
2. 45-50 Jahre-------------1 059-------------808-----------------251
3. 40-45 Jahre-------------1 056-------------826-----------------230
4. 35-40 Jahre-------------1 045-------------844-----------------201
5. 30-35 Jahre---------------996-------------791-----------------205
6. 50-55 Jahre---------------948-------------699-----------------249
7. 60-65 Jahre---------------884-------------618-----------------266
8. 65-70 Jahre---------------835-------------571-----------------264
9. 70-75 Jahre---------------742-------------446-----------------296
10. 25-30 Jahre--------------712-------------654-----------------158
11. 80-85 Jahre--------------668-------------380-----------------288
12. 85-90 Jahre--------------478-------------287-----------------191
13. 20-25 Jahre--------------444-------------363------------------81
14. 15-20 Jahre--------------298-------------237------------------61
15. 90 und mehr--------------176------------ 120------------------56
16. 10-15 Jahre---------------34--------------27-------------------7
17. 5-10 Jahre----------------2----------------1------------------ 1
Die Risikogruppen:
Depressive:
Mehr als 80%, der Patienten die an endogenen (innerlichen) Depressionen leiden, denken an Suizid. Ein viertel der Patienten schließlich setzt die Suizidphantasien auch in die Tat um.
Nach Daten der WHO haben 60 bis 90 % der Menschen, die durch Suizid sterben, vorher schon an klinischen Depressionen gelitten. Sie wollen nicht unbedingt sterben, können aber auch nicht mehr leben.
Depressionen kommen heute in psychosomatischen Gewand daher. Sie verbergen sich hinter einem Bündel von körperlichen Symptomen wie unruhe, Schlaflosigkeit, Mattigkeit. wer depressiv ist, fühlt sich lebensunfähig, er verliert die Fähigkeit, Gefühle zu empfinden, hat keinerlei Antrieb und Initiative mehr...
Schizophrene
Menschen die einen Suizidversuch hinter sich haben oder ihn ankündigen
Alkoholiker
Medikamenten und Drogenabhängige
Alte und Vereinsamte
Menschen nach einer Trennung
Konflikte am Arbeitsplatz
Chronisch Kranke und Schmerzpatienten
Menschen in Haft
Stadtbevölkerung:
Wer in derGroßstadt lebt, womöglich noch als single, hat rein statistisch ein höheres Suizidrisiko. So beträgt das Verhältnis z.B. in Würzburg zum Umland 70:30
Ich habe das unter anderem aus dem Grund hier gepostet,da anhand solcher Berichte deutlich wird, wie wichtig es ist über Suizid zu sprechen!
Grade in Foren wie diesen hier sollte man sich nicht von Suizidankündigungen distanzieren. Klar kann man auf andere dafür zuständige Foren hinweisen und sollte es auch in hinblick auf professioneller hilfe, jedoch reicht es ab und zu auch schon sich der Person hinter dem Post ein wenig anzunehmen und ein Gespräch zu suchen...
Alles liebe,
Tori
Mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen bringen sich in Deutschland um. dies ist nachzulesen im von der bundesregierung herausgegebenen Gesundheitsbericht für Deutschland, der 1998 erstmals ein Kapitel über suizid enhielt. Wo der Statusverlust groß ist scheint auch der Suizidgedanke da zu sein.
>>vielleicht ist das starke Geschlecht vor allem nach außen stark und weniger geübt in Konfliktbewältigung als Frauen<<, meint der Würzburger Suizidforscher Armin Schmidtke. Von den 12 256 Suiziden, die 1997 das Statistische Bundesamt in wiesbaden registrierte, wurden 8 8835 von männern begangen.
Bei den versuchten Suiziden sieht es genau umgekehrt aus: hier dominieren die Frauen mit zwei dritteln.
Rangfolge der Altersgruppen in der Suizidstatistik 1997
Altersgruppen...................Suizide...............Männer..................Frauen
1. 55-60 Jahre-------------1 264-------------915-----------------349
2. 45-50 Jahre-------------1 059-------------808-----------------251
3. 40-45 Jahre-------------1 056-------------826-----------------230
4. 35-40 Jahre-------------1 045-------------844-----------------201
5. 30-35 Jahre---------------996-------------791-----------------205
6. 50-55 Jahre---------------948-------------699-----------------249
7. 60-65 Jahre---------------884-------------618-----------------266
8. 65-70 Jahre---------------835-------------571-----------------264
9. 70-75 Jahre---------------742-------------446-----------------296
10. 25-30 Jahre--------------712-------------654-----------------158
11. 80-85 Jahre--------------668-------------380-----------------288
12. 85-90 Jahre--------------478-------------287-----------------191
13. 20-25 Jahre--------------444-------------363------------------81
14. 15-20 Jahre--------------298-------------237------------------61
15. 90 und mehr--------------176------------ 120------------------56
16. 10-15 Jahre---------------34--------------27-------------------7
17. 5-10 Jahre----------------2----------------1------------------ 1
Die Risikogruppen:
Depressive:
Mehr als 80%, der Patienten die an endogenen (innerlichen) Depressionen leiden, denken an Suizid. Ein viertel der Patienten schließlich setzt die Suizidphantasien auch in die Tat um.
Nach Daten der WHO haben 60 bis 90 % der Menschen, die durch Suizid sterben, vorher schon an klinischen Depressionen gelitten. Sie wollen nicht unbedingt sterben, können aber auch nicht mehr leben.
Depressionen kommen heute in psychosomatischen Gewand daher. Sie verbergen sich hinter einem Bündel von körperlichen Symptomen wie unruhe, Schlaflosigkeit, Mattigkeit. wer depressiv ist, fühlt sich lebensunfähig, er verliert die Fähigkeit, Gefühle zu empfinden, hat keinerlei Antrieb und Initiative mehr...
Schizophrene
Menschen die einen Suizidversuch hinter sich haben oder ihn ankündigen
Alkoholiker
Medikamenten und Drogenabhängige
Alte und Vereinsamte
Menschen nach einer Trennung
Konflikte am Arbeitsplatz
Chronisch Kranke und Schmerzpatienten
Menschen in Haft
Stadtbevölkerung:
Wer in derGroßstadt lebt, womöglich noch als single, hat rein statistisch ein höheres Suizidrisiko. So beträgt das Verhältnis z.B. in Würzburg zum Umland 70:30
Ich habe das unter anderem aus dem Grund hier gepostet,da anhand solcher Berichte deutlich wird, wie wichtig es ist über Suizid zu sprechen!
Grade in Foren wie diesen hier sollte man sich nicht von Suizidankündigungen distanzieren. Klar kann man auf andere dafür zuständige Foren hinweisen und sollte es auch in hinblick auf professioneller hilfe, jedoch reicht es ab und zu auch schon sich der Person hinter dem Post ein wenig anzunehmen und ein Gespräch zu suchen...
Alles liebe,
Tori