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Domsirene
Gast
Mir gehts so - in meinem Umfeld sind auch etliche, wenn nicht der größte Teil - die anspruchsvolle Jobs machen, z.T. in absolut ltd. Position - ich krieg bei sowas absolute Negativvisionen - denke, wenn ich sommers Mittags am See liege, mir die Sonne auf den Bauch scheinen lasse, dabei nen nettes Buch lese, müssen die im Büro schwitzen und Überstunden schieben ;-). Ich habe auch keine Lust jeden Tag (war früher so) mit Magenschmerzen ins Büro zu gehen, ständig unter termindruck zu schuften und mir nicht den kleinsten Fehler erlauben zu dürfen, sowas machte mich fertig. Da finde ich meinen "Werdegang" besser. Bzw. was hast du für fin. Ansprüche ans Leben, wenn du jedes Jahr nen neuen Porsche brauchst, dann musst du halt nen Job machen, wo du dafür das Geld brauchst und dich nach der Decke strecken. Reicht dir im Leben nen verrostetes Fahrrad, brauchst du nicht sowiel Energie für die Erfüllung deines Lebensstandards - bzw. brauchst im Gegenzug das Selbstbewusstsein über solchen "Konsumwahn" erhaben zu sein. Das wichtigste ist, was BRAUCHST DU im Leben, finanziell oder eben Dinge, die nicht mit Geld aufzuwiegen sind. Wenn du unbedingt der Typ bist, der tagtäglich nach Anerkennung hechelt, unbedingt Statussymbole brauchst, dann musst du halt ne sg. Karriere machen, weil du sonst krank wirst ;-). brauchst du Zeit für dich, oder eben ein ruhigeres Leben, dann machste halt nen "normalen" Job.