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Wenn man sein Bestes gibt und es nicht reicht

fruitbubble

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

Ich arbeite seit über einem halben Jahr im Office management & Personal Bereich einer globalen Firma. Die Kollegen sind insgesamt toll und das Team als solches erbringt wirklich starke Leistung! Mein Konflikt bezieht sich zum großen Teil auf meinen Vorgesetzten.

Dieser ist an sich freundlicher Natur und die Tür steht immer offen. Nun ist es so, dass wie oben beschrieben mein Aufgabenbereich sehr vielfältig und zeitkritisch ist. Den gesamten Aufgabengebiet komme ich so, unter qualitativen Aspekten zumindest, einfach nicht nach. Dafür wachsen wir zu schnell und die Aufgaben die ich nicht übernehmen soll, gibt es praktisch nicht. Das frustriert persönlich. Trotzdem raffe ich mich immer wieder auf, und suche nach effizienten Wegen wie alle langfristig davon profitieren können. Das gelang bislang ganz gut.

Nun ist es so, dass meinem Vorgesetzten aufgefallen ist, dass die ein oder andere Aufgabe noch nicht erledigt wurde bzw. ich den Kollegen bei Anliegen teilweise sage, dass ich die Aufgabe zwar vorerst aufnehme, aber aktuell keine Prio ist. Daraufhin wurde mein Chef aufmerksam und hat dies kritisiert. Diese Situation kam in ähnlicher Form bereits vor und wir hatten diesbezüglich bereits Gespräche.

In diesen Gesprächen sage ich ihm immer wieder erneut, dass wir stark wachsen, die Aufgaben sich ständig erweitern und ich nicht hinterherkomme. Daraufhin waren bereits einige seiner Aussagen folgend:


  • Ich hatte bereits mehrere Assistenten und das auch geschafft
  • Wenn du das nicht schaffst, dann ist das evtl. nicht der richtige Job für dich
  • Ich gebe dir einen Tipp im Allgemeinen: Entschuldige dich wenn so etwas vorkommt bei den Kollegen etc.
Die Richtung ist stets: „Du musst…es liegt an dir.. etc.“
Auch auf meine Erkärungsansätze wird ohne richtiges Zuhören recht prompt mit „Bitte such nicht immer Ausreden“ reagiert. Dabei ist mir nichts unangenehmer als Ausreden zu suchen. Im Gegenteil, ich möchte die Situation möglichst konstruktiv aufklären sodass man gemeinsam einen Lösungsansatz findet, wie Aufgaben und Strukturen effizienter und einfacher werden.

Das letzte Gespräch fand erst vor kurzem statt. Leider verlief es ziemlich ähnlich und ich weiß nicht mehr, wie ich mich verhalten soll.

Beschreibe ich wie eine Situation wirklich war, werde ich wahrscheinlich wieder wie oben genannt hingestellt. Entschuldige ich mich stets, fresse ich die Wut in mich rein und ändern wird sich an der Arbeitslage für keinen etwas.

Was kann ich tun?

Vielen Dank.
 

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J

JPreston

Gast
Entweder redet ihr an einander vorbei, oder Dein Chef nicht hören will,was seiner Meinung nicht sein darf.

Was könnte man da machen? Du hast, wie ich aus dem Text herauslese mehrere Asisstenten, ist dem so? Oder habe ich das missverstanden?
Eigentlich , wenn man einige Assistenten hat, sollte man es schaffen die Arbeit so zu delegieren, dass man alles rechtzeitig erledigt hat. Und Arbeit nach Prioritäten ist eh eine richtige Vorgehensweise in der Arbeitwelt. Klar macht man zuerst das, was hölle brennt und erst dann den Rest. Ich würde eigentlich gar nicht großartig den Kollegen oder sonst wem darüber erzählen, so wie Du es anscheinend machtest und es zu den Chefs Ohren kam, sondern einfach weiter den Job machen wie gehabt, denn Du schreibst ja, dass bis dato hat ja alles bestens funktioniert.
Vielleicht will Dein Chef es nicht zugeben (so eine Situation hatte ich auch mal), dass Deine Stelle Unterstützung braucht, da er möchte, dass diese ganze Arbeiten von einer Person gemacht wäre.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Eigentlich , wenn man einige Assistenten hat, sollte man es schaffen die Arbeit so zu delegieren, dass man alles rechtzeitig erledigt hat.
Nö - sorry!!
Wenn es immer mehr Aufgaben gibt und die Assistenten schon nicht mehr nachkommen, dann ist irgendwann Ende.

Der Ts könnte die Aufgaben, die er delegiert hat, selbst erledigen - wenn denn Zeit dafür wäre. Er schuldet aber laut Vertrag nur, dass er sein bestes gibt.

Tip:

Sich Rechtfertigungen aussetzen zu müssen , warum man etwas zu schaffen hatte, widrigenfalls als looser definiert zu werden, wurde bereits (ich bitte zu verzeihen!) im Dritten Reich erfunden. Berlin wurde zur "Festung" erklärt; sollte diese verloren gehen, so war der Krieg verloren und der "Führer" war nicht schuld.

So geht es nicht!

Eine Möglichkeit wäre vielleicht um der eigenen Position willen, den Druck nach unten abzugeben.
Ja - es hört sich brutal an, wird aber so (auch: seitens des Vorgesetzten ) gehandhabt!

Erfüllen die Untergebenen demnach die Aufgaben, die delegiert werden dürfen, nicht oder nicht zeitgerecht, so wird man dem Vorgesetzten die Bitte antragen müssen, den/ die Untergebenen zu ersetzen!

Nichts anderes macht der Vorgesetzte.

Entscheide Dich für Dich oder gegen Dich,ändern wirst Du gar nichts.
 

Katrinsarah

Mitglied
Hallo zusammen,

Ich arbeite seit über einem halben Jahr im Office management & Personal Bereich einer globalen Firma. Die Kollegen sind insgesamt toll und das Team als solches erbringt wirklich starke Leistung! Mein Konflikt bezieht sich zum großen Teil auf meinen Vorgesetzten.

Dieser ist an sich freundlicher Natur und die Tür steht immer offen. Nun ist es so, dass wie oben beschrieben mein Aufgabenbereich sehr vielfältig und zeitkritisch ist. Den gesamten Aufgabengebiet komme ich so, unter qualitativen Aspekten zumindest, einfach nicht nach. Dafür wachsen wir zu schnell und die Aufgaben die ich nicht übernehmen soll, gibt es praktisch nicht. Das frustriert persönlich. Trotzdem raffe ich mich immer wieder auf, und suche nach effizienten Wegen wie alle langfristig davon profitieren können. Das gelang bislang ganz gut.

Nun ist es so, dass meinem Vorgesetzten aufgefallen ist, dass die ein oder andere Aufgabe noch nicht erledigt wurde bzw. ich den Kollegen bei Anliegen teilweise sage, dass ich die Aufgabe zwar vorerst aufnehme, aber aktuell keine Prio ist. Daraufhin wurde mein Chef aufmerksam und hat dies kritisiert. Diese Situation kam in ähnlicher Form bereits vor und wir hatten diesbezüglich bereits Gespräche.

In diesen Gesprächen sage ich ihm immer wieder erneut, dass wir stark wachsen, die Aufgaben sich ständig erweitern und ich nicht hinterherkomme. Daraufhin waren bereits einige seiner Aussagen folgend:


  • Ich hatte bereits mehrere Assistenten und das auch geschafft
  • Wenn du das nicht schaffst, dann ist das evtl. nicht der richtige Job für dich
  • Ich gebe dir einen Tipp im Allgemeinen: Entschuldige dich wenn so etwas vorkommt bei den Kollegen etc.
Die Richtung ist stets: „Du musst…es liegt an dir.. etc.“
Auch auf meine Erkärungsansätze wird ohne richtiges Zuhören recht prompt mit „Bitte such nicht immer Ausreden“ reagiert. Dabei ist mir nichts unangenehmer als Ausreden zu suchen. Im Gegenteil, ich möchte die Situation möglichst konstruktiv aufklären sodass man gemeinsam einen Lösungsansatz findet, wie Aufgaben und Strukturen effizienter und einfacher werden.

Das letzte Gespräch fand erst vor kurzem statt. Leider verlief es ziemlich ähnlich und ich weiß nicht mehr, wie ich mich verhalten soll.

Beschreibe ich wie eine Situation wirklich war, werde ich wahrscheinlich wieder wie oben genannt hingestellt. Entschuldige ich mich stets, fresse ich die Wut in mich rein und ändern wird sich an der Arbeitslage für keinen etwas.

Was kann ich tun?

Vielen Dank.[/QUOTE

Hallo!

ich verstehe deine Situation, da es mir ähnlich geht falls du anschließend meinen Beitrag lesen willst...wahrscheinlich ist es so dass das Unternehmen schneller wächst als. der Mensch sich umstellen kann. Somit muss dein chef Geduld haben und fertig.Denn im Prinzip überfordert diese Situation mehr die chefetage als dich.Auch du wirst mit wachsen aber nicht von heute auf morgen, Ich denke dein Chef möchte seine gewohnte Ordnung wiederherstellen und wälzt dass auf dich ab, umvon eigenen Schwächen abzulenken was ja ein Armutszeugnis ist. Ja leider können die wenigsten "führen". Ich würde da jz mal die Kirche im Dorf lassen und mich nicht stressen lassen....den immer derjenige der die Aufgabe ausfüllt, nicht der der delegiert ist der Blöde. So ist das leider in dieser Leistungsgesellschaft. Ich denke es wied sich alles irgendwie lösen. Aber dein Chef muss halt auch noch viel lernen.Den wie gesagt du alleine trägsr nicht die Verantwortung für alles auch wenn es den anschwin macht. Glg
 

fruitbubble

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

danke erst mal für eure Kommentare hierzu.

Allerdings war die Aussage mit den Assistenten so gemeint, dass er, mein Vorgesetzter, bereits mehrere Assistenten hatte (Ich bin zeitgleich auch sein Assistent) - und die, haben das auch geschafft. So seine Aussage.
Allerdings war das in anderen Unternehmen, andere Umstände etc. Ich sehe das als Apfel mit Birnen vergleich.

Zu dem Kommentar mir den Kollegen: Diese kommen direkt zu mir (Habe auch die office Manager Funktion) und wenn bspw. etwas gekauft / repariert werden muss und es noch immer nicht erledigt ist, dann weiß ich auch nichts anders mehr als zu sagen als "ich habe es aufgenommen". Obwohl ich weiß ich werde wahrscheinlich erst mal nicht dazu kommen.

Kurzum: Ich kann meinen Vorgesetzten gut einschätzen; trotzdem fühle ich mich in einer Zwickmühle und alle Gedanken die ich dazu habe sind vorsichtig gesagt, ziemlich straigt forward. Also behalte ich diese erst mal für mich.

VG und lieben Dank.
 

Chichiri

Aktives Mitglied
Wie wäre es, wenn du für dich notierst, welche Aufgaben in welchem Umfang reinkommen und wie viel Zeit du für die Aufgaben brauchst? Dann könntest du das Arbeitsvolumen beim nächsten Gespräch aufzeigen. Ich kenn jetzt eure Strukturen in der Abteilung nicht, aber es kann sein, dass dein Chef gar nicht alles von deinen Aufgaben mitbekommt - besonders dann, wenn die Kolleginnen und Kollegen direkt zu dir kommen.

Vielleicht hilft auch alle zwei Wochen ein Jour Fixe mit deinem Chef. Wenn du mit dem Aufgabenvolumen nicht mehr hinterherkommst, dann ist es auch seine Aufgabe für dich zu priorisieren.
 
G

Gelöscht

Gast
Wie ich das verstanden habe, müsste der Chef eigentlich noch einen Assistenten neben dir einstellen, weil die Aufgaben oder das Volumen seit deiner Einstellung stark gewachsen ist.

Im Moment kannst du das nur handhaben, indem du Aufgaben liegen lässt, die nicht so wichtig sind.

Schreib doch mal für dich einen Tagesablauf auf. Wieviele Anfragen usw. kamen denn, wieviel Post musstest du erledigen, was musste liegen bleiben. Und war das schon immer so?

Eure Gespräche finde ich völlig unsinnig, wenn der Chef ueberhaupt nicht auf dich eingeht, wie bisher. Dann könnt ihr euch die auch sparen.

Entweder er stellt noch jemanden ein oder er akzeptiert, dass du Sachen gewichtest und die dann nicht gleich erledigt werden.

Die letzte Möglichkeit wäre, du suchst dir einen anderen Job, bevor du ständig Vorwürfe hörst, du würdest ihn nicht richtig machen, solltest dich bei den Kollegen entschuldigen, nur weil der Chef nicht sieht, dass eine Person die Aufgaben einfach nicht bewältigen kann.
 

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