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wenn man im leben immer verliert...

dragoran17

Mitglied
Manchmal ist das Leben echt hart. Man verliert bei jeder Sache, auch wenn man sein bestes gibt. Man steht wieder auf, reißt sich zusammen und trotzdem kriegt man einen Tritt in den Hintern. Und dann steht man wieder auf und der nächste Tritt erfolgt. Und es wird immer schlimmer. Jedes Mal wieder aufzustehen strengt schon an. Und zu wissen das man sowieso wieder hinfällt macht die ganze Sache nicht einfacher. Ist das der Sinn des Lebens? Hinzufallen? Vielleicht. Ich bin nach 21 Jahren schon so oft runtergefallen, stehe aber immer wieder auf. Nach 21 Jahren kann ich sagen, dass hinfallen nicht bedeutet, dass man stärker wird. Stärke bedeutet nicht abzustumpfen. Es hat mich leider nicht gestärkt, nur sehe ich das Verlieren nicht mehr als so schlimm an. Zwar denke ich mir, nächstes Mal werde ich gewinnen, aber letzten Endes ist es mir vorherbestimmt zu verlieren. Der ewige Verlierer. Aber keiner weiß es. Nur ich. Alle denken ich gewinne, ich bin Sieger meines Lebens und triumphiere. Wie sie doch alle falsch liegen. Man bin ich ein guter Schauspieler. Bin aber auch ehrlich gesagt nicht der Typ, der zugibt verloren zu haben. Ich gebe es mir selbst nicht zu. Ich werde sowieso immer wieder aufstehen, die Niederlage als gute Erfahrung sehen und weiter Leben. Ob das richtig ist, ist eine andere Frage. Wenn der Sinn des Lebens darin besteht immer wieder zu verlieren, ist er auch gleichzeitig immer wieder aufzustehen. Hat man verloren, wenn man immer wieder aufsteht?
 

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S

Schmetterlingsflattern

Gast
ich sehe das leben nicht so, das es ums verlieren oder gwsinnen geht. kalr will man das es einem gut geht. aber gehts mir mal schlecht oder habe ich etwas nicht geschafft, habe ich somit nicht verloren...

vielleicht hilft dir auch das leben mal anders zu betrachten,als nur im schwarz weiss modus ?

ich denke bei jeder schwierigkeit die man überwunden hat, hat man auch etwas neues gelernt und kann daraus wieder kraft schöpfen.
 

Paranoid

Mitglied
ich kann dich gut verstehen, nur das ich glaube ich schaffe es nicht mehr lange aufzustehen...
ich habe respekt vor den leuten die selbst wenn sie echte probleme haben es irgendwie packen. steh immer wieder auf! irgendwann findest du dein glück im leben.
 
V

Verdandi

Gast
Manchmal ist das Leben echt hart. Man verliert bei jeder Sache, auch wenn man sein bestes gibt. Man steht wieder auf, reißt sich zusammen und trotzdem kriegt man einen Tritt in den Hintern. Und dann steht man wieder auf und der nächste Tritt erfolgt.
Richtig, es schleicht sich nämlich eine depressive Grundstimmung ein, wenn man erfahrungstechnisch (fast) nur auf negative Dinge zurückgreifen kann. Man verliert sämtliche Illussionen, man resigniert irgendwo.

Hat man verloren, wenn man immer wieder aufsteht?
Nich aufstehen wäre eine Flucht, wenn man oft genug hinfällt und wieder aufsteht, kennt man alles irgendwann schon, also was einen wahrscheinlich erwarten wird. Besonders schlimm ist es, wenn sich anfänglich gute Erfahrungen immer wieder in schlechte verwandeln. Dann lernst du jemand netten kennen und denkst dir..."ach, dass endet bestimmt wieder wie die letzten male", oder du denkst es dir nicht, aber eine emotionale Unsicherheit, Befürchtung lässt sich trotzdem nicht ausradieren. Du wirst allgemein empfindlicher, dünnhäutiger in dieser Hinsicht. Man erwartet irgendwann negatives und hat den Drang, sich zurückzuziehen.

Wenn du aufstehst hast du oft verloren, wenn du nicht aufstehst, immer. Wobei es nicht allein in deiner Macht liegt, ob du irgendwann einfach nicht mehr die Kraft hast, aufzustehen. Selbstvorwürfe sollte man sich aber nie machen, dass kann dir dann den Rest geben psychisch und das muss nicht sein.
 
G

Gast

Gast
Gute Frage von Patch!
Es ist alles Definitionssache. Jeder erlebt im Leben Gute Dinge, Rückschläge, und manchmal läuft alles in geordneten, wenig aufregenden Bahnen. Das ist bei jedem so. Wie viele Menschen haben Schreckliches erlebt. Leben bedeutet niemals, dass immer alles super läuft.

Nur lassen sich die einen die Rückschläge entsetzlich zu Herzen gehen und zwar so stark, dass für sie gute Dinge entweder nicht ins Gewicht fallen, bzw. nicht als positives Erlebnis erlebt werden können.

Und die anderen freuen sich, wenn "alles läuft", sind stolz, wenn etwas geklappt hat - und lachen, wenn etwas peinlich oder blöd war und verbuchen Fehlschläge als willkommene Erfahrung.

Wenn Du Dich selbst als "Schauspieler" beschreibst, jemand, der keinen an sich ranlässt - kann es sein, dass Du Dir Fehlschläge nicht verzeihen kannst? Dass sie Dich an einem wunden Punkt treffen und Dir das Selbstbewusstsein stehlen? Erlaube Dir Fehlschläge! Heiße sie willkommen! Und wenn Dir jemand blöd kommt, schreibe es ihm auf die Rechnung: der hat einen Fehler gemacht, nicht Du.

Ich weiß nicht, was Du schon an Schrecklichem erlebt hast. Wenn Du Dein Leben als Abfolge schrecklicher Ereignisse siehst, Dir vieles angetan wurde - dann sei stolz auf Dich, weil Du Dich immer wieder aufgerichtete hast! Vielleicht siehst Du es noch nicht, aber das verleiht auch Stärke und Du wirst irgendwann auf diese innere Stärke vertrauen können und wissen, dass Dich so leicht nichts mehr umhaut. Darauf kannst Du bauen, irgendwann so stark, dass Du die schönen, glückbringenden, wunderbaren Momente des Lebens auch wieder sehen und genießen kannst.

Viel Glück dabei
 

dragoran17

Mitglied
vielen dank für die vielen antworten :)
ich muss ehrlich sagen, ich weiß nicht, was ich weiter schreiben soll. ich meine, jeder definiert für sich was verlieren und was gewinnen heißt. für mich bedeutet verlieren, wenn ich etwas nicht schaffe obwohl man darin viel investiert hat, oder wenn etwas nicht so passiert wie geplant war und am schlimmsten zu verlieren ist es, wenn man das verlieren auf keinen fall verhindern kann, wenn es plötzlich einfach eintritt und deine moral zerstört. ich könnte natürlich explizite beispiele dafür geben, aber jeder solltefür sich am besten wissen was verlieren heisst.

eine antwort auf meine frage wird es nicht geben, das einzige was man tun kann ist weiterleben, bzw weiterkämpfen. nur war es früher iwie anders. letztens ist etwas passiert, was meine ansicht auf die welt verändert hat. das wort schicksal hat für mich an bedeutung gewonnen, aber nicht im positiven sinne. egal was ich anstrebe, ich werde es nicht schaffen. früher hat mir das kämpfen spaß gemacht, weil ich dachte ich kann dadurch was bewirken. wenn aber sowas wie das schicksal existiert, dann ist es scheiß egal ob ich mich anstrenge oder nicht. da ich aber immer mein bestes geben werde, wird dieses bestes geben nicht belohnt, da ja alles schon vorherbestimmt ist. scheiß schicksal!
 

MadWolf

Aktives Mitglied
Es gibt kein Schicksal sondern nur unangenehme Umstände oder Startschwierigkeiten. Aber an so ein dummes Schicksal, vor allem an ein schlechtes Schicksal will ich nicht glauben.

Ich bin mein Schicksal.
 
V

Verdandi

Gast
Ich bin mein Schicksal.
Meinst du ?
Sag das nochmal, wenn du z.B erfahren hast, dass du schwer krank bist und nicht mehr so lange zu leben hast.
Oder wenn du durch nen Unfall vom Hals ab gelähmt bist oder wenn du blind geworden bist etc.

Es ist eine Illussion zu glauben, wir hätten vollkommene Kontrolle über unser Leben und die Umstände, die auf uns einprasseln, die wir am Ende dann auch nicht beeinflussen können, weil sie einfach nicht von uns kommen, sondern von der Umwelt.
 

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