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Wenn man aus zwei Männern einen machen könnte

  • Starter*in Starter*in fischli
  • Datum Start Datum Start
Ich bin total gefrustet.
War mit den Kindern ein paar Tage weg.
Habe meinen Mann sehr vermißt, und mich riesig auf ihn gefreut.

Die Begrüßung: Kurze Umarmung, ..."ich muß noch dies und das machen....machst du deine Arbeit noch selber fertig?....."

Ein kurzes Abendessen, ein müder Mann der gleich in´s Bett geht.

Mein Verstand sagt mir: Ist doch klar, er hatte viel Arbeit -ohne mich noch mehr-
Mein Herz ist enttäuscht.

Erwarte ich zuviel?

Mit Gespräch und Verführungskünsten werde ich wohl noch eine zeitlang warten müssen, bis die ganze Ernte vorbei ist.
Vielleicht nimmt er sich dann mal Zeit für mich.

@ kaput2k7
Deine Idee mit dem Brief werde ich aufnehmen. Ich kann mir Zeit lassen, ihm meine Gefühle zubeschreiben und er muß nicht sofort antworten. Mein Mann ist sowieso der Typ, der gleich abblockt wenn´s um Gefühle geht oder er sich in die Enge getrieben fühlt.


-es tut gut, sich hier den Frust von der Seele schreiben zukönnen-
 
Hallo fischli,
habe jetzt Deine GEschichte auch nochmal gelesen (war gestern abend zu spät schon). Da können wir und ja echt die Hände reichen. Die Arbeitssituation ist bei uns genauso. Zwar keine Landwirtschaft, aber ähnlich tötend: Mein Mann ist die Woche über beruflich gar nicht da, nur am Wochenende. Und ich arbeite jedes zweite Wochenende im Schichtbetrieb. Also bleiben uns im Monat im Schnitt vier Tage gemeinsam (also von morgens bis abends). Dann drehen die Kinder total durch; wenn Papa kommt, gibt es zwischen den beiden Jungs erstmal Machtkampf um Papas Aufmerksamkeit. Der dauert immer einen Tag. Der zweite Tag läuft dann besser. Aber Kinder am WE "weggeben", damit wir mal was machen können, geht ja auch nicht. Er sieht sie doch sowieso so selten, da gibt man die doch nicht noch übers WE woanders hin!
Das mit dem Kind im Bett-Problem hatten wir auch lange, mit dem Kleineren. Inzwischen ist er sechs und kommt meistens erst morgens früh rüber, also das ist besser geworden. Aber so einfach erklären, Du schläfst jetzt in Deinem Bett und fertig - schwierig. Bei uns hat das mit dem Größeren damals super geklappt, nach einer Woche Umstellungszeit ging das. Bei dem Kleineren funktionierte es nicht.
Schläft eure Tochter denn auch bei euch im Bett ein oder kommt sie nachts rüber? (nur mal so interessehalber, 'n Ratschlag hab' ich da auch nicht).
Jedenfalls sind die Umstände auch so, dass man sich - wie Du so treffend schreibst - wie in einer Zweck-WG fühlt. Das ist zwar alles gut organisiert und läuft recht reibungslos, aber eben eigentlich total langweilig. Durch die plötzlichen Schmetterlinge fühlt man plötzlich, dass man lebt, wahrgenommen wird, es ist so spannend. Ich hätte bis vor zwei Monaten nie geglaubt, dass ich mich wieder so verlieben kann wie früher. Und das mindert, ähnlich wie bei Dir vermutlich, die Gefühle für den eigenen Mann kein Stück. Zum Glück (...) hat meine alte Flamme auch 'ne Beziehung, zwar nicht gerade glücklich, aber immerhin. Sonst hätte ich ihm gegenüber auch noch 'n schlechtes Gewissen vermutlich.
Hast Du denn mit Deinem Mann inzwischen gesprochen? Also für mich wäre das nichts, ich weiß, dass er sehr sehr traurig wäre und es viel Stress geben würde. Nur das mit dem Verführen ist auch so eine Sache - letztes WE kam ich von der Spätschicht nach Hause, Kinder schliefen schon, aber meine Annäherungsversuche liefen ins Leere. Er hatte eine anstrengende Woche hinter sich, einen anstrengenden Tag mit den Kindern, saß am Computer und hörte Musik. Und dann war auch schon wieder Montag...
Manchmal ist das Leben echt schwierig 😉
 
Vor knapp vier Wochen habe ich meinem Mann einen Brief geschrieben. Ihm erklärt wie ich mich in unserer Beziehung fühle, was ich vermisse, mir wünschen würde, ohne ihm irgendwelche Vorwürfe zu machen.
Ausschlag gebend war seine ablehnende Reaktion auf eine Bitte von mir. - Ich wollte mit ihm einen Nachmittag allein, ohne Kinder verbringen, da wir unseren 10. Hochzeitstag hatten.
Er hätte sich an diesem Nachmittag extra frei nehmen müssen, und
wie kann ich nur so etwas von ihm verlangen, wo er doch gerade soviel zu tun hat!
Die Antwort auf meinen Brief war ein großer Blumenstrauß zum Hochzeitstag, das er mich noch liebt, und er es gerade auch nicht leicht hätte...!!!???
Bis jetzt habe ich jeden Tag geduldig darauf gewartet, daß er mal mit der Sprache rausrückt, was genau nicht leicht für ihn ist.
Aber es passiert gar nichts. Alles ist wie vor dem Brief.
Ich weiß nicht, wie lange ich so noch weiter machen kann.


alles soweit stimmig, was man zu dem thema so lesen kann. dennoch : seinem partner ein so wichtiges gespraech "auf zu draengen" kann auch sehr schnell in frust und traenen enden, allein weil der gegenueber vllt garnicht zu dem zeitpunkt in der lage ist sich dem zu oeffnen, was der andere gerade rueber bringen will, sich vllt sofort angegriffen fuehlt. allein deswegen finde ich es wichtig, den anderen auch in eine freundliche und entspannte stimmung zu bringen. dazu koennte (!) man ja auch zu dem mittel eines briefes greifen.
 

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