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wenn einen die familie ignoriert

G

Gast

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hallo ihr alle,

ich habe ein problem mit meiner familie. ich versuche es zu verdrängen, aber es ist schier unmöglich. jedesmal wenn ich bei meiner familie bin, gehts es mir richtig schlecht. natürlich hkönnte ich sagen: hey, ich komme nicht mehr zu euch. mal ehrlich, wer könnte das schon?

ich bin die älteste von drei kindern. wir drei haben uns nur gestritten in unserer kindheit und ich bekam dafür immer die schuld, denn ich hätte ja den streit entfacht. (was natürlich nicht immer so war!)
meine geschwister haben sich vollkommen von mir abgeschirmt. meinen eltern hat das wenig interessiert, ihr leitsatz war: das schaffst du schon.
natürlich habe ich es nicht geschafft! ich ging sehr kaputt daruch, so dass ich anfing mich zu schneiden, mich zu übergeben, nichts mehr zu essen. (die üblichen sachen). keinen, und die betonung liegt hier wirklich auf keinen, hat es je interessiert. wie es nun mal so ist, kam ich, freiwillig, in eine psychosomatische klinik. das hat mir wenig geholfen, denn ich habe nicht alles ausgepackt, was mich wirklich beschäftigt. das konnte ich nicht vor 12 menschen frei zu reden. habe dann mit einer einzeltherapie begonnen.
wie dem auch sei ... das liegt sehr lange zurück und irgendwann muss ja mal auch schluß sein mit dem schema: igitt, da kommt meine große schwester.
aber so ist es nicht. ich werde ignoriert. man sagt mir sogar, ich solle verschwinden. sie wünschten mich tot.
in solchen momenten denke ich, was ich eigentlich wirklich getan habe? mein selbstbewusstsein ist total angekratzt. ich könnte nur noch im bett liegen und den ganzen tag heulen.
meine schwester holt mich ran zu ihr, wenn es ihr gerade passt, kaum ist mein bruder da, ignoriet sie mich völlig. meine eltern stehen kein stück hinter mir. ich weiß nicht wie ich damit in zukunft umgehen kann und ob es sich überhaupt noch lohnt, damit umzugehen.

vielen dank fürs lesen!
 
Ich wollte dir eine antwort auf dein bericht schreiben.
ja ich kann mir vorstellen wie du darunter leidest,ich war in der gleichen situation.
heute bin ich 52 jahre alt meine schwesternhabe ich das letzte mal vor 10 jahren gesehen.Ich habe sehr darunter gelieten.
Ich war verzweiffelt und bekam depresion die ich heute noch hab.
Ich kann dir nur ein tipp geben setze dich mit deiner ganzen vermiele
hin und versuche ein gespräch zu führen.
Wenn sie nicht wollen dann hat es kein sinn,und versuche damit zurecht zu kommen.
Versuche freunde zu finden die zu dir halten.
Ich denke wenn deine geschwiester elter geworden sind werden sie vernüftiger und werden merken das sie dich brauchen.
ich wünsche dir aber alles gute das es doch noch klappt
 
Hallo,

nun fange ich zum 3.mal an meine Antwort einzutippen, denn ich komme nie bis zum Ende da mir diese Worte sehr schwer fallen.

Ich selber habe große Probleme mit meinen Ellis und weiß wie schwer das ist. Es ist für mich zurzeit sehr schwer, da ich alles versuche frieden zu bekommen aber meine Mutter mich immer wieder verstößt...
Langsam kann ich nimmer und werde bald den Kontakt abbrechen, sicher ist das nich einfach aber ich kann einfach nicht mehr!!!

Und du solltest so schwer es ist auch auf Abstand gehen!!!

Liebe Grüße
Passion
 
Hallo,

ja, wo nur beginne ich?

Kurz, damit ich Euch nicht zu sehr strapaziere, mit meiner Kindheit:

Ich wurde die ersten sieben Jahr von meiner - heißgeliebten - Omi aufgezogen (meine Mutter verbrachte die ersten 6 Monate meines Lebens lieber woanders) und leider verstarb Omi als ich 12 Jahre alt war.

Mein Bruder ist neun Jahre jünger und wenn früher mal etwas geschah, zerbrach oder Ähnliches hatte ich immer Schuld = war ja mit nur 9, 10, 11 Jahre IMMER die "Ältere" ;-(((.

Dann hatte ich ein sehr, sehr gutes Zeugnis:

Lehrer, Freunde, Bekannte = Alle sagten meiner Mutter, dass ich auf´s Gymnasium solle, sie verweigerte es mit fadenscheinigen Ausreden. Mein Bruder hatte nur Dreier und Vierer, durft jedoch das Abitur machen, ist Hausmann geworden.

Wie erwähnt, fasse mich so kurz wie möglich ...

... doch es ist soooooooooo viel geschehen.

Mit 12 Jahren wurde ich von meinem Onkel unsittlich angefasst:

Sagte keinem Menschen aus Scham etwas, doch mein Vater bemerkte es, weil ich dort plötzlich nicht mehr zu Besuch wollte und am Liebsten wäre er SOFORT zur Polizei gegangen um Anzeige zu machen ...

... meine Mutter UNTERSAGTE !

Es ihm: Betraf ja die Familie *traurigschau.

Mit 19 Jahren wurde ich vergewaltigt, Täter auch gefasst.

Kommentar meiner "Mutter":

"Du hast doch selber Schuld mit Deinen Miniröcken und wenn Du zum Tanzen gehst."

Ich bin Jahrgang 1956 und Ihr wisst, dass es damals total normal war Miniröcke zu tragen und ich war sogar sehr schlank und konnte es.

;-(((.

Die Jahre danach erlasse ich Euch, gab immer wieder Sticheleien und Gerede durch meine "Mutter" gegen mich, sie hat die Gabe sehr überzeugend zu wirken.

Mein Vater - wurde Alkoholiker später und verstarb 1990 - sagte mir einmal zwei Sätze:

1. "Deine Mutter ist eiskalt."

2. "Deine Mutter schießt mit Kanonen auf Spatzen."

Ok, bis dahin - auch Selbstmordversuche hinter mir, geritzt, Magersucht, etc. - Aufenthalte = unzählige in diversen Kliniken, welche es meistens auch schafften mich einigermaßen wieder aufzubauen.

Dann eine Fehlgeburt. Reaktion meiner "Mutter":

"Sei froh, ich mag Deinen Partner eh nicht."

So ging es weiter und weiter, doch es wäre einfach zuviel zum Lesen für Euch, daher nun zum Schluss das ganz aktuelle Vorkommnis:

Ich bekam zum letzten Weihnachtsfest und zu meinem Geburtstag von meiner "Mutter" (angeblich) eine Fahrt nach Freiburg/Breisgau - da lebt mein ältester Sohn mit Familie - und Aufenthalt dort geschenkt.

Am 23. Juni 2012 wurde meine kleine Enkelin geboren:

Am 25. August sollte es losgehen = Fahrt nach Freiburg und Aufenthalt für 1 Woche und ich war zum ersten Male seit Jahren wieder froh und happy!

ZWEI Tage vorher dann eine Mail von meinem Sohn:

"Och, das ist ja schade, dass Du operiert werden musst und ihr deswegen nicht zu uns kommen könnt. Ich habe Oma schon das Fahrgeld der stornierten Fahrkarte zurückgezahlt."

????? Ich wurde/werde gar nicht operiert.

Ich wusste von nichts!!!

Dazu muss ich berichten, dass meine "Mutter" eh keine Lust auf die Fahrt hatte (sie schaut nämlich die Serien im Fernsehen rauf und runter, versäumt nur ungern eine Folge) und dabei durfte sie damals Oma sein ...

... immer, egal wie schlecht sie mich auch behandelt hat.

Mir jedoch gönnt sie es nicht!

So, nun ist noch kein Ende, sie muss meinem Sohn irgendwas erzählt haben, dass er mich TOTAL auch ignoriert, ebenso wie die GESAMTE Familie.

Ich schwöre Euch, dass ich nichts Böses getan habe - wirklich nicht, gar nichts - und bin jetzt so verzweifelt, da ich auch durch zwei Krebskrankheiten erwerbsunfähig bin und nur eine kleine Rente beziehe = somit die Kosten für Fahrt und Aufenthalt nicht zahlen kann.

Abgesehen davon, dass nun ja nach 30 !!! guten Jahren = mein Sohn und ich verstanden uns immer prima:

Absolute Funkstille ist.

Ich hoffe nur, dass meine Omi da oben mich bald zu sich holt, habe daher auch die Chemotherapie und die Bestrahlungen abgebrochen, da ich mein Leben bestimmt nicht verlängern möchte und glaubt mir, ich bin der absolute Familienmensch und leide so sehr, dass ich nicht weiß, ob ..................


Sorry, ist doch lang geworden und nur ca. 30 % Euch berichtet,

Angelina
 
Hallo Angelina56!
Wie geht es Dir heute? Habe eben durch Zufall Deinen Bericht gelesen... er könnte von mir stammen! 1 zu 1! Du beschreibst exakt mein Leben... Ich komme damit auch nicht klar und hoffe auch, dass meine Oma mich bald zu sich holt! LG
 
NEIN, nix mit Oma die Dich zu sich holt.. Hier geblieben wird!!

Ich finde das, was ich da grad gelesen habe über Euer Schicksal-so richtig Scheiße. Aber, dennoch darfst Du nicht aufgeben! Du bist-so wie Du bist-ein wertvoller Mensch und hast es verdient, glücklich zu werden! Kümmer Dich bitte darum, daß Dir dabei geholfen wird...KÄMPFE um Dich..Glaube mir, das Leben ist schön...und wir haben nur dieses eine Leben....

Liebe Grüße von mir *Herz-smily sende*
 
Ich hab auch so ein ähnliches Problem. Meine elli wohnt seid geraumer Zeit bei Leuten die sie irgendwo kennenlernte. Seither ist der Kontakt schlecht was auch mich sehr belastet. Dabei war das Verhältnis relativ gut und verstehe nicht warum es plötzlich so aussieht
 
Hallo ihr lieben.
Ich bin durch Zufall auf eure Einträge gestoßen. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Tipp, wie ich die Streitigkeiten innerhalb meiner Familie (mein Vater wird aufgrund verschiedener Ereignisse von seiner gesamten Familie ignoriert) schlichten kann.
Ich teile eure Erlebnisse nicht, aber ich möchte euch sagen, dass ich es mutig finde, wie ihr es immer wieder versucht. Ihr gebt nicht auf. Vielleicht hat schon der ein oder andere gedanklich mit dem Leben abgeschlossen, aber das dürft ihr nicht. Eigentlich alle haben in ihren Beschreibungen bereits gesagt, dass sie nichts Unrechtes getan haben und wenn dem so ist, dann bitte geht euren Weg weiter! Es gibt noch andere Menschen auf dieser Welt! Manchmal passen wir einfach nicht in unsere Familien. Manchmal - wie in einigen geschilderten Beispielen- haben uns unsere Familien auch echt nicht verdient! Ihr verdient besseres Leute! Bitte gebt nicht auf und glaubt daran.
Ihr habt meinen größten Respekt und ich wünsche euch alles liebe <3
 
Ich bin die älteste von zwei Kindern musste meine Schwester großziehen alles war immer meine Schuld.
Hatte ein Haushalt zu führen,Zwei Hunde, Ein Hasen nebenbei die schulischen Angelegenheiten und letztendlich irgendwann zwei Kinder da ich relative früh ein Kind bekommen habe.
In meiner Kindheit ist viel schief gelaufen Eingesperrt,bei der Alkohol kranken Oma gelassen die kein gutes Haar an meine Mutter ließ, meine Mutter,mein Vater und mein Onkel Alkoholkrank,als Kind vergewaltig worden Mutter schützt den Täter bis heute in lichten Momenten gibt sie es dann doch zu,tyrannisierte mich nachts wenn sie getrunken hatte dass netteste war noch dich hätte ich abtreiben sollen.
Dadurch entwickelte ich die verschiedensten psychischen Symptome.
ja, desöfteren hätte ich mir gewünscht sie hätte mich abgetrieben oder der Täter hätte den Mumm gehabt mich zu töten oder Suizid zu begehen.

Was ich damit sagen will ist wir können uns unsere Familien nicht aussuchen aber man kann den Kontakt beschrenken oder so hab ich es gemacht komplett stilllegen.
 
Grossreinemachen

Lieber Gast,

ich habe Ihren Beitrag aufmerksam gelesen und möchte mich dazu äussern. Persönlich kenne ich die Gefühle, die Sie durchlebt haben.

Ich habe aber die Überzeugung gewonnen, dass es nicht zielführend ist, jahrelang zu lamentieren, sprich: andere Personen für sein Unglück verantwortlich zu machen. Der einzige gangbare Weg ist, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, und das Selbstmitleid über das erlittene Unrecht zu überwinden. Dazu empfehle ich Ihnen die Bachblüten Chicory und Willow einzunehmen, wenn nötig über Jahre. Die Wirkung wird sich einstellen, wenn auch zu Anfang für Sie nicht spürbar.


Mit freundlichen Grüssen,

Andrea Bauer
 

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