U
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Gast
HI,
ich frage mich immer mehr, was man macht, wenn man durch eine Krankheit quasi in den Tod getrieben wird. Eine Krankheit, die man nicht einfach mit Tabletten oder OP's heilen kann. Kurz: Ich habe Shizophrenie.
Nachdem man diese Krankheit diagnostiziert hat, hat es nicht lange gedauert bis man mich "weggesperrt" hat. 8 Monate in einer geschlossenen Psyschatrie + 5 in einer offenen. Statt mich zu behandeln und mir zu helfen, hat man mich bis oben hin mit Tabletten zugestopft. Ich habe 6 Monate gebraucht, ehe ich wieder mit Menschen reden konnte und jetzt muss ich eins feststellen :
Ich habe in der Klinik fast meine ganze Persönlichkeit verloren, geholfen wurde mir sogut wie nicht. Der Mensch versucht sich immer anhand seiner Charaktereigenschaften zu definieren. Jedoch gibts es meine Charaktereigenschaften nicht mehr und ich kann mich folglich nicht definieren. Fühlen kann ich nicht mehr, garnichts mehr. Diese sch... Tabletten haben mich meiner Gefühle beraubt, was ja erstmal so beabsichtigt war. Aber ich fühle auch 14 Monate dannach nichts, einfach nichts. Ausser dem Umstand, dass ich atme, könnte man mich eines Roboters wohl kaum noch unterscheiden.
Die Zeit in der Klinik war absoluter Horror, aber der heutige Zustand ist viel schlimmer. Das was mir die Tabletten genommen haben, können mir Tabletten nicht wieder geben ! Ich hab soweit alles was ich brauche und will, aber das wichtigste im Leben, zu wissen wer ich bin, zu fühlen, dass fehlt mir.
Mein denken passt nicht in diese Gesellschaft, ich komme einfach nicht mehr mit Menschen und den Umständen klar. Einen eigenen, meinen Weg zu gehen fällt mir zunehmend schwerer und über diese Krankheit zu reden, das sollte man sich 2mal überlegen.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr ziehe ich eine Schluss - Tod.
Ich würde gerne noch ein paar andere Sichtweisen zu diesem Thema hören, Sichtweisen von Psyschologen kenn ich mittlerweile nur zu gut.
Danke.
ich frage mich immer mehr, was man macht, wenn man durch eine Krankheit quasi in den Tod getrieben wird. Eine Krankheit, die man nicht einfach mit Tabletten oder OP's heilen kann. Kurz: Ich habe Shizophrenie.
Nachdem man diese Krankheit diagnostiziert hat, hat es nicht lange gedauert bis man mich "weggesperrt" hat. 8 Monate in einer geschlossenen Psyschatrie + 5 in einer offenen. Statt mich zu behandeln und mir zu helfen, hat man mich bis oben hin mit Tabletten zugestopft. Ich habe 6 Monate gebraucht, ehe ich wieder mit Menschen reden konnte und jetzt muss ich eins feststellen :
Ich habe in der Klinik fast meine ganze Persönlichkeit verloren, geholfen wurde mir sogut wie nicht. Der Mensch versucht sich immer anhand seiner Charaktereigenschaften zu definieren. Jedoch gibts es meine Charaktereigenschaften nicht mehr und ich kann mich folglich nicht definieren. Fühlen kann ich nicht mehr, garnichts mehr. Diese sch... Tabletten haben mich meiner Gefühle beraubt, was ja erstmal so beabsichtigt war. Aber ich fühle auch 14 Monate dannach nichts, einfach nichts. Ausser dem Umstand, dass ich atme, könnte man mich eines Roboters wohl kaum noch unterscheiden.
Die Zeit in der Klinik war absoluter Horror, aber der heutige Zustand ist viel schlimmer. Das was mir die Tabletten genommen haben, können mir Tabletten nicht wieder geben ! Ich hab soweit alles was ich brauche und will, aber das wichtigste im Leben, zu wissen wer ich bin, zu fühlen, dass fehlt mir.
Mein denken passt nicht in diese Gesellschaft, ich komme einfach nicht mehr mit Menschen und den Umständen klar. Einen eigenen, meinen Weg zu gehen fällt mir zunehmend schwerer und über diese Krankheit zu reden, das sollte man sich 2mal überlegen.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr ziehe ich eine Schluss - Tod.
Ich würde gerne noch ein paar andere Sichtweisen zu diesem Thema hören, Sichtweisen von Psyschologen kenn ich mittlerweile nur zu gut.
Danke.