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Wenn die 30 naht...

Wenn die 30 naht...
könnte ich ein Grinsen nicht unterdrücken 😉

Ich bin 70, also in den 80ern 😊
Trotz mannigfaltiger physischer und dem einen oder anderen psychischen Problem fühle ich mich blendend.
Ich hoffe, es bleibt noch lange Zeit, so wie es ist.

Geburtstage, egal welche, waren für mich nie mehr als Zahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi @Tigerchen, die Überschrift deines Themas hat mich auch hier rein gelockt. 🙂
Hach ja, fühle mit Dir.
Knapp zusammengefasst fällt mir dazu ein, so ist das Leben. Erstaunlicherweise wird / wurde uns in dieser Art von Gesellschaft in den jungen Jahren vermittelt, dass das Leben kontrollierbar sei, und für einige Menschen scheint das ja sogar zu funktionieren. ... Über die Jahre und Krisen uvm.. denke ich allerdigs, dass es für die meisten Menschen auf der Welt nicht kontrollierbar ist. Vielleicht kommt das einfach mit dem älter werden, dass wir das merken?
Die 30 war für mich auch ein Meilenstein.
 
Mit 29 habe ich geheiratet, mit 30 mein erstes Kind geboren.
Wichtige Zeit.
Es ging dann auch beruflich bald rund.
Die Weichen werden gestellt um diese Zeit herum.
Wobei nicht jede(r) Familie und Karriere auf der Prioliste haben muss.
Was wünschst DU dir für dein Leben?
Nur das zählt.
 
Ich denke erleichternd an die 30 zurück, so konnte ich doch endlich mit meinen von Angst und Panik geprägtem jungen Erwachsenen-Dasein abschließen. Endlich hatte ich die nötige psych. Stabilität erreicht.
 
30 zu werden, fand ich ganz furchtbar. Der Teenie-Bonus war damit endgültig weg. Die Zeit zwischen 20 und 30 Jahren habe ich persönlich sehr genossen. Interessante Jobs und jedes Wochenende auf die Rolle gehen. Viel von der Welt gesehen, sowohl privat als auch beruflich. Zwischendurch hatte ich ein Tief von 3 Jahren aufgrund meiner damaligen Beziehung. Mit 30 habe ich meinen Mann kennengelernt.
Ich werde dieses Jahr 60. 😳 Aber kein Geburtstag hat mich so belastet wie der 30. Wahrscheinlich weil ich im Kopf hatte, dass ich bis dahin verheiratet bin und 2 Kinder habe. Hat nicht funktioniert, Heute sage ich: so what! 😍😉 Ist anders verlaufen, als ich dachte, aber schlechter war es auch nicht.
 
Ich fühle mit dir, ich bin 37 und komme mit dem Alter auh noch nicht so klar. Wo ist nur die Zeit hin, es kommt mir so vor als wäre es gestern gewesen als wir den letzten Schultag gefeiert haben - vor einigen Wochen hatten wir Klassentreffen und ich war geschockt wie alt viele jetzt ausschauen. Bei mir kommen seit einigen Jahren immer mehr graue Haare durch, beruflich habe ich mich weiterentwickelt und hochgearbeitet auch durch gute Weiterbildungen, privat dümmpel ich etwas dahin. Meine letzte Partnerin hatte ein Kind ... , da war mir alles zuviel obwohl ich immer Kinder wollte.

Mit 20 dachte ich, mit Ende 30 habe ich Familie, Haus, guten Job, genieße das Leben - die Realität schaut aber anders aus, zum genießen komme ich immer weniger, weil ich nachdenke und mir immer mehr bewusst wird, das nicht mehr soviel Zeit bleibt, man hat quasi fast die Halbzeit des Lebens erreicht.
 
Du willst die Zeit zurückdrehen, weil du denkst du hast es nicht geschafft? Dann fang an jetzt bewusster zu leben. Mache dir Pläne im Kopf und durchdenke das bewusst, nicht unbewusst. Gehe in dich und frage dich, was du noch machen willst und was du am Liebsten nicht mehr machen willst, falls das von Vorteil für dich ist. Ernähre dich gesund und halte dich fern von schädlichen Stoffen. Halte dich auch fern von schädlichen Gedanken, lasse sie los. Es bringt auch nichts der alten Zeit hinterherzutrauern, denn die kommt eh mal nie wieder, ok, manche glauben ja an ein Leben nach dem Tod. Aber was solls? Wenn es hilft?
 
Bei mir sind körperliche und mentale Gelassenheit diametral verlaufen.

Früher konnte ich drei Tage durchmachen, und auch mal harten Alk vertragen.
Inzwischen mag ich Mittagsschlaf und habe magentechnisch sogar Respekt vor Paprika in Auflaufgerichten. Wenn der Kopf mal nicht schmerzt, dann tut es der Rücken.

Was ich am Altern allerdings liebe, dies ist die stetig wachsende Gelassenheit in Krisen.
Ich schätze die innere Ruhe und ein festeres Bewußtsein für all die Dinge, die mir gut tun.

So besitzt jedes Alter seinen eigenen Reiz.
🙂
 
Das Leben genießen, in jedem Alter, ist der richtige Weg.
Sich seiner Endlichkeit bewusst werden und jeden Tag als Geschenk sehen.
Sich auf die wesentlichen Dinge im Leben konzentrieren.
Zufrieden mit dem sein, was möglich ist und das Beste daraus machen.
Keinesfalls Gedanken und Dingen hinterherhecheln, die unerreichbar sind.
Wesentliche Entscheidungen treffen und nicht nur darüber nachdenken.
Alles, was einem nicht guttut, konsequent verändern, zumindest dann, wenn es möglich ist.

Leider habe ich sehr lange gebraucht, das zu verstehen.
Ein Tropfen Wehmut, mehr nicht, denn das wäre wiederum kontraproduktiv.
Wenn man dahin kommt, spielt das Alter keine Rolle.

So habe ich es erlebt und so erlebe ich es.
Niemand ist immer glücklich, aber man kann immer zufrieden mit seinem Leben sein.
 
Ich bin Ende 50, und kann mich noch gut an die Zeit erinnern wo ich 30 war.
Da kamen die ersten körperlichen Wehwehchen, die Psyche spielte verrückt. Freunde tauchten ab, weil Familie und Hausbau plötzlich das wichtigste war. Gefühlt war das die schlimmste Zeit meines Lebens.
Mit Ende der 40er ging es hingegen stark aufwärts bei mir. Ich begann regelmäßig Sport zu treiben, lernte dadurch viele neue Leute kennen, der Stress im Alltag war vernachlässigbar. Die bisherigen Erfahrungen brachten also auch Vorteile.
Was zuvor als sehr wichtig erschien, war auf einmal nur noch eine Nebensache.
Die Prioritäten haben sich mit dem Alter verschoben.

Ich denke mal, das mit 30 einfach ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
Da muss man sich erst einmal hineinfinden.
Das bedeutet aber nicht, das es von da an nur noch bergab geht.
Ich bin heute viel ausgeglichener und körperlich fitter, als ich es damals war.
 

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