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Wenn der Partner oder die Partnerin nicht im Haushalt hilft

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Es ist nicht so, dass ich Dich nicht verstehe. Mein Mann hat in einer Einliegerwohnung lange bei seinen Eltern gelebt und da hat Mutti alles gemacht.
Es ist nicht nur, dass er nicht im Haushalt half, sondern dass er mir auch zusätzliche Arbeit machte. Der Spiegel sah jeden Morgen aus wie Sau, das Geschirr stand auf der Spüle und nicht darin und am Küchenboden sah man, was er gerade gegessen hat etc.
Da half dann das stumme reichen des Lappens und die Drohung das Geschirr in den Mülll zu schmeissen und wenn keines mehr das ist haben wir keines mehr.
Helfen ist immer noch nicht mehr geworden, das ist aber für mich in Ordnung, da ich jetzt zu Hause bin und er arbeitet.
Mehrmals Boden wischen in der Woche etc. finde ich auch übertrieben. Vielleicht denkst Du über Deinen Sauberkeitsanspruch mal nach.
Außerdem solltest Du Dich mal darauf konzentrieren, was er alles macht und nicht, was er alles nicht macht.
Das ist bei näherem Hinsehen nämlich oft sehr viel mehr, als man denkt. Vieles nimmt man als selbstverständlich und sieht gar nicht, was der andere eigentlich leistet.
 
Och, mit deinem Problem bist du in ziemlich guter Gesellschaft mit einem ganz großen Haufen anderer Frauen.

Irgendwo habe ich mal gelesen, wenn der Partner so faul ist, soll man einfach mal nichts machen. Ich habe das mal durchgezogen beim Zimmer meines Schatzes.
Er hat es ausgesessen - es hat ihn überhaupt nicht gestört! Du glaubst gar nicht, in was für Saubettwäsche ein Mann noch schlafen kann, und wie wenig ihn Schmutz stören kann und Staub. Der gemeine Mann scheint da irgendwie nicht so sensibel zu sein wie wir Frauen.

Willst du das anders haben, bleibt: 1. Alleine leben oder 2. Mit einer Frau zusammen leben oder 3. Mit einem schwulen Mann zusammen leben.

Alles Jammern hilft nichts - wenn der Kerl so ist, ist er so, entweder du machst das halt mir, oder du gehst da weg. Du kannst einen Mann nicht wirklich "erziehen". Ich hatte das auch mal gedacht, aber es geht einfach nicht.

Kleiner Hinweis: Wenn erst mal Kinder da sind, bist du für denen ihren Dreck auch noch verantwortlich. Das kann sich schnell auswachsen, bis es echt übel wird. Du glaubst gar nicht, was da für Wäscheberge zusammen kommen. Am besten ist, man wäscht einfach weniger, muss ja nicht alles porentief rein sein.

Am Klo saubermachen, würde ich nicht sparen, sonst bekommen nur am Ende alle Druchfallerkrankungen, mit dem richtigen Putzmittel geht das aber flott. Lass dich blos nicht von Schwiegermutter kommandieren, leg dir nen eigenen Plan zu - die olle Generation macht vieles so uneffektiv: (Mit dem Lappen und nem Schrubber putzen, dabei geht das so prima mit dem Vileda High-Tech-System oder dergleichen).
Schau mal in Haushaltsforen im Netz, da gibt es Tips, wie man sich den Haushalt einfacher machen kann: Der beste Tipp, den ich mal fand war der für ein geniales Scheibenputzmittel für Fenster: Silikonfreies Schampoo in eine Sprühflasche rein (1 TL) und mit warmem Wasser auffüllen, das funzt so genial - viel besser als jedes teure Mittel.


Wenn dein Mann irgendwas kann, dann lass ihn das machen, damit er auch noch was zu tun hat, also Handwerkliches z.B., oder wenn er Schriftkram gut kann, das soll er das tun. Dann musst du das nicht auch noch machen und sparst da Zeit.

Aber es hat überhaupt KEINEN Zweck das Opfer raushängen zu lassen so in der Art: "Keiner hilft mir, alles muss ich allein tun, niemand würdigt es, was ich tue, und du faules Stück machst ja gar nichts."
Es wird bei ihm rein und raus gehen aus den Ohren.

Wie gesagt: Willst du das anders haben: Allein leben.😛
 
Hey,

Ich kenne das Problem.
Du musst deinem Freund definitiv mehr zutrauen, wenn du ihm die ganze Zeit das Gefühl gibst, er kann das nicht, dann macht er das auch nicht.
Ich habe auch immer gesagt, mein Freunde könne das und jenes nicht. Mittlerweile habe ich ihm aber beigebracht, wie man kocht und bügelt und er macht es auch.
Vielleicht hat dein Freund ja das Gefühl, dass er genausoviel macht, wie du. Das war auch bei uns der Fall.
Da hilft es, mal zwei Wochen ne Liste zuführen und das ganze objektiv niederzuschreiben. Da kann man sich nicht mehr rausreden.
Vielleicht denkt er ja auch, er macht mit dem handwerklichen Kram genug.
Oder ihn stört der Dreck einfach noch nicht, da kann helfen, wenn du ih. Täglich kochen lässt und dafür andere Sachen machst, die er nicht sieht.

Ich kann dich voll nachvollziehen und würde auch garnicht einsehen, ihm noch einen Gefllen zu tun und ne Putze zu bezahlen, dafür geh ich ganz sicher nicht arbeiten.
 
Mehrmals in der Woche wischen, wobei man Vollzeit arbeitet und keine Kinder hat, kann ich nicht nachvollziehen. Auch "schmutzanfällige" Böden können nur so viel dreckig werden, wie jemand da ist und Dreck macht.

Will damit sagen: das ist übertrieben und nicht notwendig, pass da auf, das Du nicht zu einem verbiesterten, unentspannten Putzteufel wirst. Das ist schwer aushaltbar und sowas von unerotisch, dass es schonmal Partner in die .......


Ich kann das schon nachvollziehen. Bei mir daheim sind wir 2 Personen mit 3x Training er und 5x Training ich. Da fällt viel Wäsche an. Ich denke es hat schon seinen Grund warum die TE wäscht öfter wäscht als andere hier im Forum 🙂

Mein Mann war auch ein Muttersöhnchen , mit 29 frisch von Mutti und Vati zu mir und er wollt alles erlernen. Und die Ausrede ich kann eine Waschmaschine besser bedienen als er ......bullshit. die 3 knöpfe ..... weniger als am Soundsystem ... und alles was nicht in der Wäschetonne ist wird nicht mitgewaschen.

Macht doch einen Plan mit Aufgaben die jeder im Haushalt zu erledigen hat. Erfüllt er die nicht würde ich ihm NICHT hinterher räumen. Erstellt den Plan gemeinsam
 
Hallo zusammen, hier scheinen sich vorwiegend Frauen zu äussern. Als Mann möchte ich mal folgendes vortragen: Die meisten Beiträge finde ich gut. Dazu gehören vor allem „Vermeiden von übertriebener Sauberkeit – vor allem wenn Aufräumen und Sauberkeit für Dritte erfolgen“. Ein „gemeinsamer Hausarbeitenplan“ klingt auch gut – ist aber nur realistisch, wenn der männliche Partner bereit ist, bestimmte Mehrarbeiten im Haushalt zu erledigen. Auch finde ich, ist es wichtig, dass die Gesamtschau auf alle Pflichten und ihre Verteilung erfolgt. Die Sicht auf „nur den gemeinsamen Haushalt“ könnte zu Ungerechtigkeiten führen. Das große Problem sehe ich in ganz unterschiedlicher Auffassung von dem, was unter Sauberkeit und Aufräumen verstanden wird. Es gibt Männer, die das sehr penibel sehen. Ich gehöre nicht dazu. Meine Frau ist in meinen Augen eher 150%ig. Aus Liebe zu ihr räume ich mehr auf und wische oder mache sonstwas, ganz anders, als ich es tun würde, lebte ich alleine. Trotzdem schaffe ich es nur selten, ihren Ansprüchen in Sachen Sauberkeit und Ordnung voll zu genügen. Ich bitte hiermit alle Frauen, die einen Mann wie mich haben, Gnade vor Recht ergehen zu lassen. Und an jeden Mann, der ähnlich wie ich strukturiert ist, richte ich den Hinweis, aus Liebe mehr zu tun, als die eigene Auffassung von Ordnung und Sauberkeit verlangt.
Gut finde ich den Hinweis, dass bei strukturierten Männern, wie ich einer bin, Motivation (z.B. Lob) ein wichtiger Faktor für uns Männer ist. Was bei Frauen oft als selbstverständlich angesehen wird, funktioniert bei vielen Männern nur über den Motivationsweg „loben“. So sind wir so strukturierten Männer eben. Wenn meine beiden Apelle fruchten, findet sich auch der goldene Weg. Nordrheiner
 

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