Das schlimme sind aber nicht die vielen Aufgaben oder belastenden Situationen, sondern der von mir aufgedrückte Stempel "Zu viel!"
Da bin ich auch schon draufgekommen, ich kann mich sehr erschweren rein durch meine Suggestion, das ist schwer.
Macht man gern auf solche inneren Vorsagen ( ach, mir gehts so schlecht..) dann hilft wirklich oft nur ein Umkehren der Kopfgeschichte- das ist nicht schwer, das kann ich, das schaffe ich, das geht sich noch aus, da mache ich mit, Optimismus gegen Pessimismus.
Das ist auch mit meinem Partner so- manchmal sehe ich hin auf uns und sehe schwarz- so glaubhaft, dass ich annehme, es ist so. Da kanns dann passieren, dass ich wegen dieser "Geschichte in meinem Kopf" komisch zu ihm bin. Das hat dann zur Folge, dass er sich auch komisch verhält. So schnell geht das, dass man sich in einer Vorstellung einfindet. Wir können uns hinbeamen in alle möglichen Befindlichkeiten. Auf einmal ist uns sehr, sehr schwer....was haben wir uns gerade eingebildet..?? Wo haben wir uns hingebeamt? Was hat uns da landen lassen, was ging dem voraus?
Manchmal ertappe ich mich, dass ich beim Gehen dahinschleiche wie eine Hundertjährige. Dann wird mir das bewusst, ich richte mich auf und ändere meinen Gang, heb das Kinn und geh raus aus diesem Schleppen- oder steh auf von diesem "Stuhl"- erhebe mich im wahrsten Sinn des Wortes.
Was mir immer wieder sehr hilft, auszusteigen aus diesem Schwere-Gefühl, das ist Eintauchen in Eiswasser. Dieser Kälteschock löst eine Reaktion aus, die mich wieder belebt und erfrischt. Mir sind inzwischen viele Tricks bekannt, wie ich da wieder rausgehen kann aus solchen Befindlichkeiten.