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Welpe beißt immer mehr

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Zitat S

Zu den Eurasier-Daten, die Zebaothling aufgelistet hat, habe ich einige Korrekturen: Eurasier-Hündinnen werden maximal 25kg wiegen, wenn sie ausgewachsen sind. Aufgrund ihrer Vorfahren wird sie eher 21kg wiegen. Von einem 30kg Eurasier-Hündin habe ich noch nie gehört Und das würde ich nicht als gesund bezeichnen .

Zitat Ende


[...] lies Dich ein und schau Dir Hunde an

was der Hund zu wiegen hat ist klar vorgegeben. Das ist Rassemerkmal fällt der raus - zu leicht - ist der aus der Prüfung wegen zu klein - Rassemerkmal nicht erfüllt .

Guckst Du mal da wo das steht die Nummer für die PDF hast DU ja - aber sicher nicht gelesen, weil - ist ja nur ein Hund .

Rüde: 23–32 kg
Hündin: 18–26 kg

das ist FCI Standard Nr.291 und glaub mir ich habe schon einige große Rüden gesehen mit meinen eigenen Augen, lebendig die 40 Kg auf die Waage bringen, klar das sind dann keine Wohnzimmerkuscheltiere.
Aber genau diese Borniertheit - ist eben das Problem und wenn der dann das nächste Kind beißt,
dann holt man sich einen neuen.

Mit einem Kauknochen löst Du das Problem nicht. So einfach ist das.

Hier noch ein Link - rede mit Menschen, die solche Hunde haben. Am besten bevor Du einen kaufst , dann weißt Du auch ,was auf Dich zukommt.


meine erste Frage wäre gewesen warum habt ihr nur einen ? Dann müßt ihr aber viel Zeit haben.....
 
Zuletzt bearbeitet:

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Rikachab

Mitglied
Hi, also in der Regel ist auch gut, denn Hund zu beobachten wie er sich verhält und was gerade in ihm vorgeht.
Mein Hund ist oft aufgeregt da hilft es alle Spielzeuge aufzuräumen damit er sich richtig ausruhen kann. Spielen ist erlaubt aber nur ca 1h jeden 2 Tag. Da er sich selber zur Aufregung hochschauckelt muss ich ihm auch sagen wann schluss ist dazu, schließe ich ihn 5 Minuten in ein Zimmer und wenn er ruhiger ist darf er wieder zu mir.
Ein Welpen zu haben stell ich mir schön vor aber ich weiss dass es bestimmt anstrengend ist. Ich bin froh dass ich ihn erst mit 1 Jahr geholt habe, da er vor der Kastration zu viel Energie hatte.
 

Wildkatz

Aktives Mitglied
Ich empfehle dir einen Ort zu finden, an dem nur Ruhe stattfindet. Unser Welpe hat im Bett geschlafen. Dort wurde weder gekuschelt, noch gespielt, noch sonst irgendwas. Das war äußerst praktisch. Wenn der Welpe sich doch mal wieder zu sehr hochgeschaukelt hat, dann haben wir uns kurz ins Bett gelegt und der Hund ist innerhalb von 2 min ins Koma gefallen.

Manche Leute benutzen dafür gerne den Kennel. Wenn ihr nichts in der Richtung habt, dann könnt ihr mit einem Duftkissen arbeiten. Das legt ihr dem Hund jedes mal dazu, wenn er schläft (weg tun, wenn er munter wird). Wenn der Hund gut auf den Duft konditioniert ist, dann wird er von dem Geruch sofort müde.

Von Schnauzengriffen und ähnlichem halte ich nicht viel. Es ist besser, das Verhalten zu verhindern, bevor es eintreten kann. Die Zwickerei kann man außerdem durch eine Alternative ersetzen. Wenn der Hund ins Hosenbein beißt, dann bekommt er stattdessen ein Kauspielzeug ins Maul geschoben. Klingt jetzt wie eine Belohnung, aber unser Welpe hat mit Vorliebe an Schuhen gekaut, wir haben ihm dann stattdessen Pappkartons zum kaputt machen gegeben und die Schuhe weggestellt. Das hat natürlich gedauert, aber er hat nachhaltig gelernt, worauf er rumkauen darf.
 

Reibekuchenprinzessin

Aktives Mitglied
Wenn ich mal mit etwas "OT" dazwischen grätschen darf, für all die diesen Thread finden bei der Idee sich einen Welpen anzuschaffen:

Das beste für einen Welpen ist, wenn er zwischen der 13-15 Wochen noch bei seiner Mutter ist. So lernt er viele verschiedene Sozialverhalten von Hunden, die oft bei anderen Welpen zu kurz kommen und wo eine Welpenschule auch nicht hinterher kommt.

Ich verurteile damit keinen Züchter, der seine Hunde eher abgibt, sondern gebe nur einen Tipp wie es ein bisschen besser/leichter ablaufen kann. Oft reicht es dafür bei dem Züchter nachzufragen und im "schlimmsten Fall" die Kosten für die paar Extrawochen zu tragen.
 
S

Sonnenblume8

Gast
Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für die letzten Nachrichten. Es ist schön von euren Erfahrungen auch zu hören.
Jetzt ist die Kleine knapp über 16 Wochen alt und noch haben wir beim Thema Beisshemmungen keinen Haken dran. Sie hat immer wieder Momente, wo sie komplett aufgedreht ist, aber ich glaube, wir kriegen die Situation auch besser in den Griff.
Als es sehr heiß war die letzten Tage, hat sie fast den gesamten Tag geschlafen, dann war sie abends sehr aktiv. Nachvollziehbar, aber blöd für die Menschen. Was uns bis jetzt auch gut hilft, wenn sie gar nicht mehr runter kommt, ist, sie kurz für 1-3 Minuten vor die Tür zu setzen.
Spielzeuge wegräumen ist auch ein guter Vorschlag. Aktuell liegt alles auf den Boden.
Die Mama-Hündin sieht sie sehr regelmäßig. Da geht sie auch volle Kanone auf sie zu und spielen sehr lebhaft miteinander.
Was mich aktuell noch etwas nervt/beunruhigt ist, dass sie bei manchen Gassi, wenn sie da mir signalisieren will, dass sie spielen möchte, sie dann mir auf die Beine beißt. Wenn wir dieses Verhalten noch rechtzeitig erkennen, schnappen wir uns schnell einen Stock und haben sie so in die Richtung gelenkt, aber wie heute morgen passiert es auch, dass sie mich am Bein ganz schön mit dem Zahn kratzt.
Es ist wirklich viel Arbeit, aber es ist trotzdem sehr schön.
 

Rikachab

Mitglied
Also eventuell versuchst du den Hund zu ignorieren oder gehst einfach weiter spazieren dann hat er gar nicht Chance zu zu beißen oder Wechsel einfach die Richtung beim Spazieren.

Ich hab auch gelernt, dass ich bestimme wann gespielt wieder. D. h. Du bestimmst wann Spielbeginn und wann Spielende ist. Der Hund hat nichts zu melden. Er wird betteln aber er hört irgendwann auf. Und wenn nicht dann evt Tricks trainieren oder paar Min einschließen.
 

Flocke

Aktives Mitglied
Ein Hund in diesem Alter muss seine Welt erkunden dürfen und das geht nun mal nicht ab, ohne das der Halter gewisse Kratzer abbekommt.
In diesem Alter lernt er, was für Gefahren auf ihn lauern, die Feinmotorik und noch vieles wichtiges mehr.
Aber was lernt er, wenn man ihn aussperrt? Nichts, weil ihm der Zusammenhang fehlt.
Was lernt er, wenn er nicht spielen darf? Nur, dass sein Verhalten negativ bewertet wird.
Was lernt er, dass er nichts zu melden hat? Er lernt, dass er von anderen abhängig ist, dass er nichts darf. dass er nichts soll...
Genau so erzieht man sich einen unsicheren Hund
 

Petra47137

Sehr aktives Mitglied
was mich wirklich entsetzt hat - Schnauzengriff und das noch bei einem Welpen. (Tierschützer bezeichnen die Maßregelung als brutal und absolut ungeeignet für den artgerechten Umgang mit Tieren. ) Wie soll ein Welpe, der in solch brutaler Form gemaßregelt wird, ein gesundes soziales Verhalten zu seinen Zweibeinern aufbauen ? Ähnlich wie bei Kindern, die mit Gewalt erzogen werden.
Ihr müsst Euer Verhalten ändern, damit der Welpe seine Einstellung und sein Verhalten Euch gegenüber ändert.
 

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