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Welches Futter gebt ihr euren Hund ?

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Meine bekommt getreidefreies Trockenfutter und immer ein bisschen Rindfleisch und gekochtes Gemüse ( bestimmte Sorten) mit einem Schuss Olivenöl ins Futter.
Sie frisst es gern, das Fell glänzt, Verdauung ok.

Mit Getreide und hab ich keine gute Erfahrungen gemacht. Sie hat sich nur gekratzt.
 
Hallo an alle,

Die Meinungen beim Thema Futter gehen bekanntlich sehr auseinander. Ich bin nun seit zwei Jahren Hundebesitzerin und bin mir immer noch unsicher, was als Ernährung wirklich optimal ist.

Also wollte ich euch fragen : Was gebt ihr euren Hunden zu fressen ?
Da ist fast eine Glaubensfrage, die beinahe dogmatische Züge annehmen kann! Die einfachste Antwort, sie ich logisch finde…das was er gut verträgt und mag!
Unseren Althund haben wir lange experimentell gefüttert. Er hat geschlungen, hatte ständig Durchfall und sich oft erbrochen! Seit 5 Jahren bekommt er rohes Fleisch mit Knochen, dazu immer einen frischen Gemüsemix + Hüttenkäse, mal Fischöl dazu, mal ein rohes Ei, mal ein paar Beeren, oder etwas Apfel… eigentlich jeden zweiten Tag mal gekochten Buchweizen dazu! Seine Blutwerte sind super, er hat ne gute Figur und sie Probleme von einst sind Vergangenheit!
Unsere beiden mittlerweile verstorbenen Hunde haben meist Orijen bekommen! Das haben sie sehr gut vertragen! Alle samt haben gelegentlich Fisch bekommen…wenn ich angeln war!
Unser Welpe hatte ähnliche Probleme, wie unser Althund. Wir haben es mit allerlei versucht…bis hin zu gekochtem Futter. Auch bei Ihr sind wir mittlerweile bei Orijen für Welpen gelandet…alles andere wurde abgelehnt, oder nicht vertragen!

Was ich bei Trockenfutter grundsätzlich mache…dran riechen, es selber probieren. Viele Trockenfuttersorten schmecken muffig und haben beim zerbeißen eine unschöne Konsistenz. Man bekommt automatisch das Gefühl…es wegspucken zu wollen. Bei einigen wenigen habe ich das nicht…ich würde meinem Hund nichts geben…das ich selber „ekelhaft“ finde…

so…Feuer frei…
 
Ich habe keinen Hund, aber Hunde sind omnivor zu ernähren, nicht ausschließlich carnivor. Jegliche Arten von Getreide führen zu Blähungen, aus irgendeinem Grund verstehen das viele Hundehalter nicht (und auch viele Firmen). Wenn ich einen Hund hätte würde der getreidefreies Futter bekommen, generell Stärke ist zu vermeiden. Gemüse und Fleisch sind nicht verkehrt, Obst ist getrennt zu füttern. Jedenfalls ist der Hund kein Wolf. Pflanzliche und tierische Proteine in Kombination mit vitaminreichem frischem Anteil fänd ich am Sinnvollsten ( rohes Obst/Gemüse falls der Hund das frisst), damit der Hund auch nicht zu sauer verstoffwechselt, was man bei Katzen nicht so sehr befürchten muss.
Das ist doch längst widerlegt…das mit den Kohlehydraten (als pauschale Aussage für alle Hunde)!

Das hat auch seine Gründe…allerdings ist mir das deutlich zu umfänglich, um das hier ausgiebig zu kommunizieren!

Ich lebe seit 25 Jahren mit Hunden…ich mag immer besonders wenn es anfängt mit
„Ich habe zwar selber keinen Hund, aber“…

Ich renne auch nicht rum und erzähle Leuten, wie man Babys zu versorgen hat! Als Kinderloser…

Bitte nicht falsch verstehen, ich meine das nicht persönlich…aber irgendwas gelesenes daher zu schreiben… ohne eigene gemachte Erfahrungen, halte ich für wenig hilfreich!

Es gibt einfach zu viele Meinungen und Lektüre dazu…wir haben viel davon gelesen, vieles davon ausprobiert. Wir haben in einem Hundecenter gearbeitet, haben im Hausstand diverse Ausbildungen mit Abschluss zum Thema Hund…Ernährung als Thema ist da theoretische Pflicht! Was ein Hund verträgt…ist von vielen Faktoren abhängig…nicht von Meinung und Lektüre!

Ich möchte aber nicht außer Acht lassen…das dein Text nicht verkehrt ist und grundlegend fachlich richtig! In der Theorie…
 
Zuletzt bearbeitet:
Amylase ist das was du meinst, evolutionär gab es da weniger Zeit das zu entwickeln. Ich weiß dass das richtig ist.


Stimmt so nicht ganz. Der Hund hat zwischenzeitlich mehrere Enzyme, die in der Lage sind Getreide aufzuspalten.

Meine Hündin bekommt Hüttenkäse mit Haferflocken oder teil das Porridge mit mir.
Weiter bekommt sie Trockenfleisch, das ich einweiche. Dazu Gemüse.

Sie futtert auch gerne mal ein getrocknetes Brötchen, was den Zahnbelag entfernt.
Von meiner Pizza bekommt sie Teile vom Rand ("Pizzaknochen").

Meine Hündin hat übrigens eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung und eine SDU.
 
Enzymvorhandenheit bedeutet nur, dass Einfachzucker entstehen, und auf keinen Fall dass alle Moleküle auch genutzt werden, es bedeutet nicht dass man also bedenkenlos Stärke verfüttern kann (gilt auch für den Menschen).Amylose ist wie du wahrscheinlich weißt sehr kompakter Zucker, wenn dieser strukturell entkoppelt wird ist das erst mal sehr viel Zucker im Darm, was Pilze und Parasiten anzieht, die übermäßige Vermehrung ist nicht vorteilhaft. Insofern würde ich das dem Menschen auch nicht unbedingt zumuten wollen, vielleicht ließe sich der benannte Effekt mit Ballaststoffen teilweise aufheben, also... Weizenmehl nein und Reis okay.


Lass dir gesagt sein, die allermeisten Hunde können Getreide hervorragend verarbeiten.
Ich habe mich sehr intensiv mit der Fütterung von Hunden auseinandergesetzt. Habe meine Futterpläne nach Jürgen Zentek erstellt, gerade weil mein Hund Probleme hatte. Habe das alles an meinen Hund angepasst.

Von daher sind deine Ausführungen auf manche zutreffend, aber eben nicht auf alle. Das solltest du einfach akzeptieren.
 
Einfach mal generell: Ich finds erschreckend, wie hypersensibel selbst Tiere heute sind!
Wenn ich zurückdenke an unseren ersten Hund vor langer Zeit - er vertrug alles, fraß alles und war so gut wie nie krank. Und wurde alt.
Und heute? Ich höre von Hundehaltern kaum mehr was anderes als Krankheiten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Das ist doch absurd.
Was stimmt heute bitte nicht mehr??
 
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