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Welche Konsequenz würdet ihr Vorschlagen? Was hätte ich als Antwort geben können?

Ob das Kind nun weiter mit dem Stuhl kippelt? 😉
Mir ist gerade eingefallen was meine älterer Schwester so alles mit mir angestellt hatte. Von den Geschwistern geärgert werden, härtet ein Stück weit ab. Denn grad unter Kindern passieren viele Dinge die Erwachsene gar nicht mitbekommen.
Wegen so etwas zu heulen, weil die Erzieherin den Stuhl stärker nach hinten kippt, finde ich auch irgendwie seltsam.
Evtl wird da eine Generation an total empfindlichen und verweichlichten Menschen heran gezogen. 🤔

Dann muss man aber auch noch sehen, das man als Erzieher auch eine Vorbildfunktion hat.

Also wenn ich an die vielen Fast-Verletzungen meiner Kindheit durch meine älteren Geschwister denke, ist natürlich so ein Stuhlkippeln recht harmlos. Leider ist es für einen Erzieher nicht angemessen, so etwas zu machen, weil man sonst nicht mit dem Kind zurecht kommt.

Wahrscheinlich hatte das Kind kurzfristig Angst, wäre ja verständlich, aber weiß man, ob das Kind normal hysterisch ist, oder was da hinter steckt?

Eine maßvolle erzieherische Maßnahme war es nicht und hat irgendwie im Kindergarten auch nichts zu suchen und für mich auch unverständlich, dass eine geschulte Person so etwas macht.
 
Im Affekt habe ich mich hinter dem Stuhl gestellt und ihn so kurz berührt,dass es einen eventuellen Sturz simuliert... bitte nicht falsch verstehen.. wirklich ganz kurz... Das Kind war sehr erschrocken und weinte... habe ihn gleich in den Arm genommen und getröstet und ihm erklärt, dass ich ihm damit zeigen wollte wie schnell damit stürzen könnte

Die ganze Aktion von dir finde ich völlig fragwürdig und total daneben, ehrlich gesagt.

Nun gut, jetzt hast du diesen Fehler halt begangen und ich denke, dass DU deine Lektion gelernt hast.
Die Keule mit dem Jugendamt finde ich persönlich (aber das muss natürlich nichts heißen) übertrieben, wobei ich es ganz grundsätzlich schon gut finde, dass man DIR jetzt mal auf die Finger schaut.
Offenbar gibts bei dir so einige fachliche oder gar charakterliche Probleme, die korrigiert werden müssen.

indirekt entschuldigt.

Weißt du, was mich an dieser Aussage so stört?
Zum einen, dass du dich indirekt entschuldigt hast, warum denn nicht DIREKT.
Zum anderen, und vielleicht habe ich es überlesen oder du hast vergessen es zu erwähnen.
Dir ist klar, dass du dich nicht in erster Linie bei der Mutter entschuldigen musst, sondern dass du dich schon in der Situation bei dem KIND hättest entschuldigen müssen?
 
Ich hätte mich als Kind nicht erziehen wollen müssen...

Was wäre den passiert, wenn das Kind von alleine mit dem Stuhl umgekippt wäre ?
Kann hier ein Erzieher nicht das Gespräch mit den Eltern, in Kombi mit der Leitung suchen ?
Hier als Eltern, die Verantwortung komplett den Erziehern zuzuweisen, finde ich verantwortungslos.

Wo bleibt den hier der "wirsindallezusammeneinteamkuschelfaktor" ?
 
Ich hätte mich als Kind nicht erziehen wollen müssen...

Was wäre den passiert, wenn das Kind von alleine mit dem Stuhl umgekippt wäre ?
Kann hier ein Erzieher nicht das Gespräch mit den Eltern, in Kombi mit der Leitung suchen ?
Hier als Eltern, die Verantwortung komplett den Erziehern zuzuweisen, finde ich verantwortungslos.

Wo bleibt den hier der "wirsindallezusammeneinteamkuschelfaktor" ?

Ja, auf die Antwort, wie das Team das sieht, warten wir noch...
 
Von den Geschwistern geärgert werden, härtet ein Stück weit ab. Denn grad unter Kindern passieren viele Dinge die Erwachsene gar nicht mitbekommen.
Wegen so etwas zu heulen, weil die Erzieherin den Stuhl stärker nach hinten kippt, finde ich auch irgendwie seltsam.
Ich finde das überhaupt nicht seltsam.
"Abhärtung erzielen" war Kernkompetenz mieser Erwachsener im Zeitalter der schwarzen Pädagogik.
Es ist gut, dass auch Kinder wieder lernen,Emotionen ohne Angst vor Strafe zu äußern.
Ein Kind in Schrecken zu versetzen, um erzieherisch auf es einzuwirken, geht gar nicht.
 
Was wäre den passiert, wenn das Kind von alleine mit dem Stuhl umgekippt wäre ?
Ja dann lernt es draus, ebenso wie das man auf eine heiße Herdplatte nicht drauf langt. Andererseits soll man Kinder ja auch vor Verletzungen bewahren. Aber mit dem Stuhl umkippen finde ich jetzt nicht so gefährlich.
Vielleicht wäre es aber auch nie mit dem Stuhl umgekippt, weil es das drauf hat auszubalancieren.

Dann ginge es ja nur darum ein bestimmtes Benehmen am Essenstisch einzufordern. Das sind ja simple Tischmanieren die vermittelt werden sollen.
Und die Methoden haben sich zum Glück geändert.
Ein Stuhl der nicht kippen kann, wäre die einfachste Lösung gewesen. Grad bei einem höheren Bewegungsdrang des Kindes, kann man reden wie man will, der Körper bewegt sich ohne das es das Kind für längere Zeit kontrollieren kann.

Wenn man mit den üblichen Methoden nicht weiter kommt, muss man eine geeignete Methode wirklich im Team besprechen. Manche Kinder reagieren auch sehr sensibel, damit muss man rechnen.

Nicht alle Kinder sind gleich und verstehen etwas auf die gleiche Weise wie es 100 andere Kinder tun. Da muss man dann heraus finden was funktioniert, ohne mit Angst zu arbeiten.
Die möglichen Konsequenzen aufzuzeigen, kommt in manchem Alter oder je nach Situation auch nicht immer an. Da braucht es dann sehr viel Geduld, wenn es sich nicht wie zb mit einer anderen Sitzmöglichkeiten lösen lässt.
Und dann gibt es auch noch Kinder die wollen eine bestimmte Konsequenz. Und sei es nur in Form von Aufmerksamkeit.
 

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