shadowblossom
Neues Mitglied
Hallo ihr 🙂
Ich komme jetzt ins dritte Semester meines seeehr BWL-lastigen Studienganges. Hätte ich von Anfang an gewusst, was da alles auf mich zukommt, weiß ich nicht, ob ich mich wirklich dafür entschieden hätte. Es ist nämlich so, dass mich gefühlte 80% des Studiums überhaupt nicht interessieren. Die restlichen 20% sind zwar an sich gesehen interessant, aber der betriebswirtschaftliche Hintergrund macht das schon wieder ein bisschen zunichte.
Anfangs dachte ich mir, gut, da werde ich mich schon irgendwie durchbeißen können, schließlich ist es ja nicht viel mehr als auswendig lernen, aber während der letzten beiden Semester habe ich gemerkt, dass es mir die Thematik wirklich schwer macht, den Vorlesungen zu folgen, alles nachzuarbeiten und zu verstehen etc., in manche Prüfungen bin ich sogar einfach unvorbereitet gegangen, weil ich mich beim besten Willen nicht dazu durchringen konnte, mich in irgendeiner Weise mit dem Stoff auseinanderzusetzen. Ich fühle mich noch nicht einmal schlecht deswegen, ich hatte und habe wörtlich nicht mal den kleinsten Funken Motivation in mir. In anderen Worten, ich sehe für mich in diesem Berufsfeld keine Zukunftschancen.
Was mich bisher dazu bewegt hat, weiterzumachen, ist der Gedanke, dass ich mit meinem Abschluss relativ flexibel sein werde bei der Berufswahl. Und ja, es sollte eigentlich schon möglich sein, dass ich etwas finde, das sich eher an den interessanteren 20% orientiert, aber momentan stehe ich einfach kurz davor aufzugeben. Wenn ich etwa nur ans Praxissemester denke oder an die nächsten Prüfungen und Vorlesungen. Ich weiß wirklich nicht, ob es sich lohnt, weiterzumachen. Wirkliche Alternativen habe ich noch keine gefunden. Aber andererseits könnte jedes weitere Semester an dieser Uni Zeitverschwendung sein.
Also was denkt ihr? Ab welcher Toleranzgrenze würdet ihr euch über einen Abbruch Gedanken machen? Ich weiß ja, dass die wenigsten mit ihrem Studium zu 100% zufrieden sind, aber wenn ich mir meine Situation so anschaue, frage ich mich, worin da eigentlich der Sinn besteht, weiterzumachen.
Würde mich sehr über ein paar Ratschläge oder Erfahrungen diesbezüglich freuen 🙂 LG
Ich komme jetzt ins dritte Semester meines seeehr BWL-lastigen Studienganges. Hätte ich von Anfang an gewusst, was da alles auf mich zukommt, weiß ich nicht, ob ich mich wirklich dafür entschieden hätte. Es ist nämlich so, dass mich gefühlte 80% des Studiums überhaupt nicht interessieren. Die restlichen 20% sind zwar an sich gesehen interessant, aber der betriebswirtschaftliche Hintergrund macht das schon wieder ein bisschen zunichte.
Anfangs dachte ich mir, gut, da werde ich mich schon irgendwie durchbeißen können, schließlich ist es ja nicht viel mehr als auswendig lernen, aber während der letzten beiden Semester habe ich gemerkt, dass es mir die Thematik wirklich schwer macht, den Vorlesungen zu folgen, alles nachzuarbeiten und zu verstehen etc., in manche Prüfungen bin ich sogar einfach unvorbereitet gegangen, weil ich mich beim besten Willen nicht dazu durchringen konnte, mich in irgendeiner Weise mit dem Stoff auseinanderzusetzen. Ich fühle mich noch nicht einmal schlecht deswegen, ich hatte und habe wörtlich nicht mal den kleinsten Funken Motivation in mir. In anderen Worten, ich sehe für mich in diesem Berufsfeld keine Zukunftschancen.
Was mich bisher dazu bewegt hat, weiterzumachen, ist der Gedanke, dass ich mit meinem Abschluss relativ flexibel sein werde bei der Berufswahl. Und ja, es sollte eigentlich schon möglich sein, dass ich etwas finde, das sich eher an den interessanteren 20% orientiert, aber momentan stehe ich einfach kurz davor aufzugeben. Wenn ich etwa nur ans Praxissemester denke oder an die nächsten Prüfungen und Vorlesungen. Ich weiß wirklich nicht, ob es sich lohnt, weiterzumachen. Wirkliche Alternativen habe ich noch keine gefunden. Aber andererseits könnte jedes weitere Semester an dieser Uni Zeitverschwendung sein.
Also was denkt ihr? Ab welcher Toleranzgrenze würdet ihr euch über einen Abbruch Gedanken machen? Ich weiß ja, dass die wenigsten mit ihrem Studium zu 100% zufrieden sind, aber wenn ich mir meine Situation so anschaue, frage ich mich, worin da eigentlich der Sinn besteht, weiterzumachen.
Würde mich sehr über ein paar Ratschläge oder Erfahrungen diesbezüglich freuen 🙂 LG