Hallo!
Ich bin Anfang 30, habe einen zuckersüßen Junge von 4 Jahren und bin alleinerziehend. Das schon seit der Geburt.
Ich habe mir das Leben mit meinem Sohn eigentlich ganz guteingerichtet, uns geht es gut. Finanziell fehlt es uns an nichts (klar, großeSprünge sind nicht drin, aber wir können uns auch mal einen Urlaub leisten). Ichhabe die letzten Jahre auch nie verzweifelt nach einem Mann gesucht. Ich habealles auf mich zukommen lassen. Die letzten Jahre gab es mal das eine oderandere Date. Mehr wurde nie daraus.
Es gibt allerdings schon länger einen Bekannten, der michund meinen Sohn gerne mal besucht hat. Er war in einer langjährigen Beziehung.In den letzten Monaten kam er immer öfter bei uns vorbei. Meinen Sohn hat esgefreut. Er spielte immer sehr gerne mit ihm, hat meinem Sohn jeden Wunsch vonden Augen abgelesen.
Irgendwann merkte ich dann, dass er versucht, sich miranzunähern. Hier mal über den Rücken streicheln, da mal durch die Haare, hiermal kurz Händchen halten. Mehr war nie. Ich fühlte mich geschmeichelt.
Dann vor paar Wochen rief er mich an „Ich habe mich heutevon meiner Freundin getrennt, kann ich vorbeikommen?“ Ich war erstmalvollkommen baff. Er hat kein Wort drüber verloren, dass er das vorhat. Vorallem auch, weil wir über diese Annährungsversuche nie gesprochen haben.
Seiner Freundin hat er auch erzählt, er trennt sich, weil ersich in mich verliebt hat (war mir überhaupt nicht Recht, dass er gleich meinenNamen erwähnte). Es kam dann an diesem Tag auch gleich zum ersten Kuss. Okschön und gut.
Jetzt zum Problem: Seitdem ist er gefühlt ständig bei uns.Ich habe wirklich zu kämpfen, dass er mal nicht kommt, muss teilweise schonAusreden suchen. Er redet davon, in einem halben Jahr bei uns einzuziehen, vonheiraten, Kinder bekommen. Mich überfordert das wahnsinnig und schalte langsamkomplett auf stur!
Seine Ex-Freundin räumt unterdessen munter die Wohnung aus,nimmt mit was sie brauchen kann (und hat nie einen Cent investiert, da sieschon immer arbeitslos ist). Er sagt nichts, lässt sie gewähren, will ihr auchnoch Geld geben (nein, sie waren nicht verheiratet). Er kommt nicht auf dieIdee, ihr die Schlüssel abzunehmen. Auch das ist ein Thema, das mich ultranervt, auch wenns mich nix angeht.
Ich habe schon mit ihm geredet, dass mir das alles zuschnell geht, dass ich nicht will, dass er den ganzen Samstag und Sonntag aufmeiner Couch rumsitzt, während ich MEINEN Haushalt erledige. Klar, er spielt derweilmit meinem Sohn, okay. Koche ich abends, steht er daneben und sieht zu. Bin ichdann abends müde, beschwert er sich „ich bin doch auch nicht müde“. Er hat dasakzeptiert, gelobte Besserung, dass er nicht mehr 24/7 bei uns rumsitzt.Letzten Samstag war er wieder von früh bis spät da.
Einerseits mag ich ihn gerne, ja. Vorher als Bekannter habich mich gut mit ihm verstanden. Jetzt als „Freund“ bin ich genervt?! Mirfehlen irgendwie komplett die Schmetterlinge im Bauch. Ich fühl mich ständig inder Pflicht, ihn heute wieder bei uns vorbeikommen zu lassen. Weil er sonstnichts zu tun hat.
Geh ich mal mit einer Freundin weg, sucht er verzweifeltnach einer Beschäftigung, was er machen könnte. Einfach mal daheim bleiben, istnicht.
Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits mag ich ihn, abermehr leider auch nicht. Ob die Schmetterlinge noch kommen, weiß ich nicht. SeinTempo geht mir deutlich zu schnell, dieses 24/7 aufeinandersitzen brauch ichnicht. Er ist es aber so gewohnt, ich nicht. Im Gegenteil.
Soll ich es beenden? Oder nach meinen „Spielregeln“weiterlaufen lassen (die ich ihm schon paar Mal erläutert habe, an die er sichnur nicht halten mag…).
LG Browniie
Ich bin Anfang 30, habe einen zuckersüßen Junge von 4 Jahren und bin alleinerziehend. Das schon seit der Geburt.
Ich habe mir das Leben mit meinem Sohn eigentlich ganz guteingerichtet, uns geht es gut. Finanziell fehlt es uns an nichts (klar, großeSprünge sind nicht drin, aber wir können uns auch mal einen Urlaub leisten). Ichhabe die letzten Jahre auch nie verzweifelt nach einem Mann gesucht. Ich habealles auf mich zukommen lassen. Die letzten Jahre gab es mal das eine oderandere Date. Mehr wurde nie daraus.
Es gibt allerdings schon länger einen Bekannten, der michund meinen Sohn gerne mal besucht hat. Er war in einer langjährigen Beziehung.In den letzten Monaten kam er immer öfter bei uns vorbei. Meinen Sohn hat esgefreut. Er spielte immer sehr gerne mit ihm, hat meinem Sohn jeden Wunsch vonden Augen abgelesen.
Irgendwann merkte ich dann, dass er versucht, sich miranzunähern. Hier mal über den Rücken streicheln, da mal durch die Haare, hiermal kurz Händchen halten. Mehr war nie. Ich fühlte mich geschmeichelt.
Dann vor paar Wochen rief er mich an „Ich habe mich heutevon meiner Freundin getrennt, kann ich vorbeikommen?“ Ich war erstmalvollkommen baff. Er hat kein Wort drüber verloren, dass er das vorhat. Vorallem auch, weil wir über diese Annährungsversuche nie gesprochen haben.
Seiner Freundin hat er auch erzählt, er trennt sich, weil ersich in mich verliebt hat (war mir überhaupt nicht Recht, dass er gleich meinenNamen erwähnte). Es kam dann an diesem Tag auch gleich zum ersten Kuss. Okschön und gut.
Jetzt zum Problem: Seitdem ist er gefühlt ständig bei uns.Ich habe wirklich zu kämpfen, dass er mal nicht kommt, muss teilweise schonAusreden suchen. Er redet davon, in einem halben Jahr bei uns einzuziehen, vonheiraten, Kinder bekommen. Mich überfordert das wahnsinnig und schalte langsamkomplett auf stur!
Seine Ex-Freundin räumt unterdessen munter die Wohnung aus,nimmt mit was sie brauchen kann (und hat nie einen Cent investiert, da sieschon immer arbeitslos ist). Er sagt nichts, lässt sie gewähren, will ihr auchnoch Geld geben (nein, sie waren nicht verheiratet). Er kommt nicht auf dieIdee, ihr die Schlüssel abzunehmen. Auch das ist ein Thema, das mich ultranervt, auch wenns mich nix angeht.
Ich habe schon mit ihm geredet, dass mir das alles zuschnell geht, dass ich nicht will, dass er den ganzen Samstag und Sonntag aufmeiner Couch rumsitzt, während ich MEINEN Haushalt erledige. Klar, er spielt derweilmit meinem Sohn, okay. Koche ich abends, steht er daneben und sieht zu. Bin ichdann abends müde, beschwert er sich „ich bin doch auch nicht müde“. Er hat dasakzeptiert, gelobte Besserung, dass er nicht mehr 24/7 bei uns rumsitzt.Letzten Samstag war er wieder von früh bis spät da.
Einerseits mag ich ihn gerne, ja. Vorher als Bekannter habich mich gut mit ihm verstanden. Jetzt als „Freund“ bin ich genervt?! Mirfehlen irgendwie komplett die Schmetterlinge im Bauch. Ich fühl mich ständig inder Pflicht, ihn heute wieder bei uns vorbeikommen zu lassen. Weil er sonstnichts zu tun hat.
Geh ich mal mit einer Freundin weg, sucht er verzweifeltnach einer Beschäftigung, was er machen könnte. Einfach mal daheim bleiben, istnicht.
Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits mag ich ihn, abermehr leider auch nicht. Ob die Schmetterlinge noch kommen, weiß ich nicht. SeinTempo geht mir deutlich zu schnell, dieses 24/7 aufeinandersitzen brauch ichnicht. Er ist es aber so gewohnt, ich nicht. Im Gegenteil.
Soll ich es beenden? Oder nach meinen „Spielregeln“weiterlaufen lassen (die ich ihm schon paar Mal erläutert habe, an die er sichnur nicht halten mag…).
LG Browniie