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Weiß nicht wer ich bin

Yukina99

Neues Mitglied
Hi ich bin Ina, und 22. Solange ich mich erinnern kann habe ich mich um meine Kranke Mutter gekümmert und alles so hingenommen wie es kam. Mittlerweile ist meine Mutter seid 6 Monaten verstorben und ich weiß nicht weiter. Ich lebe von einem auf den anderen Tag immer etwas tuend, weil wenn ich nichts tue nur noch daran denke wer bin ich eigentlich, was macht mich aus und was wäre wenn. Dabei bekomme ich immer heulanfälle, die ich versuche vor meiner Familie zu verbergen, da sie sich keine Sorgen machen sollen, aber langsam kann ich nicht mehr. Die Welt fällt mir auf den Kopf und ich finde keine Ruhe mehr.
 
A

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Re: Weiß nicht wer ich bin
Hallo, mein herzliches Beileid. Das ist ja schlimm, so früh die Mutter zu verlieren.

Da hast Du ja wirklich Teile Deiner Kindheit Deine Mutter mit gepflegt, das sollten Kinder nicht tun müssen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du jetzt erstmal in ein Loch gefallen bist. Die Trauer, die Leere. Du konntest vielleicht nie wirklich Deine Kindheit genießen und unbeschwert Kind sein, war das so?

Ich würde Dir empfehlen, mal zum Arzt zu gehen und Dir erstmal was verschreiben lassen, was Dich beruhigt und zur Ruhe kommen lässt. Und Dir vor allem gestatten, die Trauer auszudrücken und zu weinen, wenn Du willst. Das ist normal und gehört zur Trauer dazu. Du hast schon viel zu viel für Deine Familie geopfert. Du musst an Dich denken, vielleicht hast Du das nie gelernt, weil Du immer für Deine Mutter da warst.

Vielleicht wäre eine Therapie hilfreich für Dich
 
es tut mir leid für dich. von deiner Geschichte kann man ausgehen dass du dich evt Gerne um jemand kümmerst? Vielleicht magst du Tiere? Was hast du für Werte?
ich würde dir auch eine Therapie empfehlen.
also Ich hab mir die Frage erst mit 25 gestellt. Anhand der Frage, kann man davon ausgehen, dass du deinen Weg auch suchst. Manche stellen sich die Frage erst viel später.
ich kann dir sagen ich habe mich gefunden Nach 4 Jahren. Das sich selbst finden ist ein lebenslanger Prozess. Es ist ein Gefühl ein Ich zu haben. an manchen Tagen habe ich auch ein Leerlauf. Mir hilft Meditation um nicht von Hektik eingesogen zu werden.
 
Danke für euren Zuspruch.
Zum Thema Kindheit, ja seid ich 8 war hab ich mich Schrittweise immer mehr um meine Mutter gekümmert und an die Zeit davor kann ich mich gar nicht mehr richtig erinnern. Ich habe immer Sie an erster Stelle gestellt und immer mehr in mir hinein "gefressen", meine Gefühle sind mittlerweile abgestunft und außer ab und zu mal extreme Gefühlsmomente (Trauer, Wut, "Freude") bin ich relativ monoton.

Fürs erste werde ich vielleicht mal Meditation versuchen, da ich nicht so sehr auf Medikamente stehe.

Da ich derzeit noch in der Ausbildung bin ist es schwer für mich, Zeit für eine Therapie zu finden und ich wüsste auch nicht an wen ich mich da wenden könnte.

Und Tiere mag ich zwar gerne, jedoch möchte ich mich erstmal selbstfinden bevor ich mich wieder um jemanden oder etwas kümmere.
Derzeit ist mir so vieles egal und ich habe keine Lust sozusagen bin ich ausgelaugt (wodurch ich heute sogar meine Berufsschule geschwänzt habe). Ich verkrümmel mich in mein Bett oder auf das Sofa im Wohnzimmer und kuschel mit irgendeinen Plüschtier.
Und ab und zu mal ein Spaziergang zu alten lieblingsplätzen, die wir als Kinder immer Besucht haben (verlassener Ententeich).

Was meinst du mit meinen Werten?
 
Hallo Ina,

das ist eine schlimme Erfahrung, tut mir sehr leid für dich.
Es sollte nicht sein, dass Kinder mit derartiger Verantwortung und Sorge für Elternteile zurechtkommen müssen. Und ihr eigenes Leben immer zurückstellen aus Pflichtgefühl und Sorge.

Ich kann es zum Teil nachvollziehen, nachdem mein Mann auch lange Zeit krank war. Man merkt erst einmal nicht, dass es einem selbst mit der Zeit auch immer schlechter geht und nach dem Tod fällt man in ein tiefes Loch.

Bei mir hat es fast 2 Jahre gedauert, bis ich wieder Licht am Ende des Tunnels gesehen habe. Ich weiss nicht, ob du das Gefühl hast, das du es alleine schaffst, was sicher Zeit braucht. Ich habe nach und nach wieder alte Interessen ausgegraben, mich auch in die Arbeit vertieft, das lenkt ab.

Und ja, man muss sich selbst wieder finden. Sich selbst wichtig nehmen und Dinge tun, die einem gut tun. Irgendwann auch wieder raus kommen aus der Kuschelecke. Vielleicht mit alten oder neuen Freunden etwas unternehmen.

Ich weiß, klingt einfacher, als es ist, aber man kann es mit der Zeit schaffen.

Alles Liebe.
 

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