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Weiß nicht mehr weiter.

Der Sohn einer Bekannten bekam von Kindesbeinen an diverse Diagnosen. Heute ist er 26 und hat die meisten dieser Fachleute Lügen gestraft. Ja, er ist schüchtern und tut sich mit manchen Dingen schwer. Aber er hat studiert, hat einen guten Job in der Pharmazie und lebt sein Leben immer wieder mit einem Lächeln. Damit will ich bestimmt nicht sagen, dass man Diagnosen immer verwerfen sollte, aber so manches "verwächst" sich tatsächlich und man lernt damit umzugehen. Sich davon definieren zu lassen, ist nicht immer eine gute Idee. Du bist zwar, wer du bist und hast Deine Grenzen, aber ihr Verlauf muss nicht unabänderlich sein. Geh daran rütteln und schau, was Dir machbar ist.
 
Aber aktuelle Diagnosen wollte ich sowieso erstellen lassen, da ich die auch fürs Jobcenter brauche. Nur wie stelle ich neue Diagnosen?
DU stellst keine Diagnosen. Das übernehmen Fachleute wie Psychiater oder psychologische Psychotherapeuten. Das Kennenlerngespräch mit der Therapeutin ist ein sehr guter erster Schritt. Lass dich an die Hand nehmen und gib dir und der Therapeutin Zeit. Der Umzug läuft dir nicht weg. Erstes Ziel sollte sein, stabiler zu werden und eine konkretere Vorstellung zu entwickeln, was dich zufrieden machen würde. Dabei unterstützt dich die Therapeutin. Wenn du mit der gut zusammenarbeitest und dich öffnest, dürfte dich das ganz wesentlich weiterbringen. Alles Weitere ergibt sich dann. Schritt für Schritt. Du wuppst das!

Und ja, kontra geben solltest du, wenn du merkst, etwas tut dir nicht gut oder wenn du etwas nicht möchtest. Bleib aber ruhig dabei und lass dich nicht provozieren. Du musst nichts tun, wovon du nicht überzeugt bist.
 
Der Sohn einer Bekannten bekam von Kindesbeinen an diverse Diagnosen. Heute ist er 26 und hat die meisten dieser Fachleute Lügen gestraft. Ja, er ist schüchtern und tut sich mit manchen Dingen schwer. Aber er hat studiert, hat einen guten Job in der Pharmazie und lebt sein Leben immer wieder mit einem Lächeln. Damit will ich bestimmt nicht sagen, dass man Diagnosen immer verwerfen sollte, aber so manches "verwächst" sich tatsächlich und man lernt damit umzugehen. Sich davon definieren zu lassen, ist nicht immer eine gute Idee. Du bist zwar, wer du bist und hast Deine Grenzen, aber ihr Verlauf muss nicht unabänderlich sein. Geh daran rütteln und schau, was Dir machbar ist.
Danke für deine Antwort. Akutelle Diagnosen halte ich ja ebenfalls für sinnvoll und ich bräuchte die auch für das Jobcenter, damit sie wissen können, ob ich nun arbetsfähig oder nicht bin. Dazu kommt noch, dass ich ja den Drang habe, weiter im Leben zu kommen. 👍 Nur kann ich nicht abschätzen, ob ein Umzug weiter weg, sinnvoll wäre oder nicht... Die Ärzte haben also, wie ich verstehe, bei dem Sohn deiner Bekannten, durch die Diagnosen, ihn abgestempelt?
 
DU stellst keine Diagnosen. Das übernehmen Fachleute wie Psychiater oder psychologische Psychotherapeuten. Das Kennenlerngespräch mit der Therapeutin ist ein sehr guter erster Schritt. Lass dich an die Hand nehmen und gib dir und der Therapeutin Zeit. Der Umzug läuft dir nicht weg. Erstes Ziel sollte sein, stabiler zu werden und eine konkretere Vorstellung zu entwickeln, was dich zufrieden machen würde. Dabei unterstützt dich die Therapeutin. Wenn du mit der gut zusammenarbeitest und dich öffnest, dürfte dich das ganz wesentlich weiterbringen. Alles Weitere ergibt sich dann. Schritt für Schritt. Du wuppst das!

Und ja, kontra geben solltest du, wenn du merkst, etwas tut dir nicht gut oder wenn du etwas nicht möchtest. Bleib aber ruhig dabei und lass dich nicht provozieren. Du musst nichts tun, wovon du nicht überzeugt bist.
Auch danke dir, für deine netten Worte! Tut mir wirklich gut, dass zu lesen. Klar, Diagnosen stellen die Ärtzte bzw. Psychologen. Nur hatte ich mich gefragt, wie. Also ich freue mich auf dem Termin und hoffe, dass man etwas erreichen/ oder weiter kommen kann, mit Hilfe der Therapeutin. Bei Konflikten, bzw. Meinungsverschiedenheiten besteht nur das Problem, dass ich mich in Gesprächen, wertloser bzw. mir keine Gegenargumente einfallen, die es erschweren, meinen Standpunkt zu unterstreichen... Weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken kann. Hast Du evtl. Noch Tipps oder Ideen, was man gegen diese tägliche Müdigkeit und Mattheit machen könnte? Morgens bin ich oft bis zum Abend, deoressiv und erst ab 18, wird es besser...
 
Ich wollte noch hinzufügen, dass bei mir allgemein das Problem besteht, dass ich mir schon selber einrede, bei eigenen Entscheidungen, die ICH möchte oder eben nicht möchte, dass andere es nicht wollen und dann eben aufgrund der Angst vor Konfrontation, keine eigenen Entscheidungen mehr treffe. Dadurch sabotiere ich mich selber und komme in der Entwicklung nicht weiter... Vielleicht habe ich auch ein total falsches Umfeld oder was weiß ich, was falsch läuft. Ist mir langsam irgendwie auch alles zu blöd im Leben. Hm.

Wünsche euch ein schönen Sonntag.
 
Auch danke dir, für deine netten Worte! Tut mir wirklich gut, dass zu lesen. Klar, Diagnosen stellen die Ärtzte bzw. Psychologen. Nur hatte ich mich gefragt, wie. Also ich freue mich auf dem Termin und hoffe, dass man etwas erreichen/ oder weiter kommen kann, mit Hilfe der Therapeutin. Bei Konflikten, bzw. Meinungsverschiedenheiten besteht nur das Problem, dass ich mich in Gesprächen, wertloser bzw. mir keine Gegenargumente einfallen, die es erschweren, meinen Standpunkt zu unterstreichen... Weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken kann. Hast Du evtl. Noch Tipps oder Ideen, was man gegen diese tägliche Müdigkeit und Mattheit machen könnte? Morgens bin ich oft bis zum Abend, deoressiv und erst ab 18, wird es besser...
Hast du einen Fitnesstracker? Vielleicht liegt es an deiner Schlafqualität und zu wenigen Tiefschlafphasen. Das ist aber ein Thema für sich, dennoch lohnt es sich, sich damit zu beschäftigen.

Machst du Sport? Wie fit bist du? Auch fehlende/unzureichende Bewegung macht träge.

Über den Hausarzt kannst du mal ein Blutbild machen lassen. Oft ist der Eisengehalt im Blut zu niedrig, wobei ich das eher als menstruationsbedingtes Frauenproblem kenne. Aber wer weiß?! Aufschlüsseln bzw. bewerten muss das dann dein Arzt.

Zu deiner Diskussionsschwäche: Manche Dinge muss man gar nicht begründen, wenn man sie nicht machen möchte. Da reicht es, dass du das nicht willst und du kannst dann einfach sagen "Ich möchte das nicht und bitte euch darum, das so zu akzeptieren!" Du bist nicht klein, machst dich höchstens klein. Die Entscheidungsgewalt liegt bei dir! Das wird auch ein Lernprozess für die sein, die dich bisher gesteuert haben. Ob sie das toll finden, muss dich aber nicht interessieren. Es ist DEIN Leben und nicht jeder vermeintlich gute Ratschlag ist auch einer.
 
Hast du einen Fitnesstracker? Vielleicht liegt es an deiner Schlafqualität und zu wenigen Tiefschlafphasen. Das ist aber ein Thema für sich, dennoch lohnt es sich, sich damit zu beschäftigen.

Machst du Sport? Wie fit bist du? Auch fehlende/unzureichende Bewegung macht träge.
Leider mache ich zu wenig Sport und unregelmäßig... Die Motivation fehlt ds komplett...
Über den Hausarzt kannst du mal ein Blutbild machen lassen. Oft ist der Eisengehalt im Blut zu niedrig, wobei ich das eher als menstruationsbedingtes Frauenproblem kenne. Aber wer weiß?! Aufschlüsseln bzw. bewerten muss das dann dein Arzt.
Hatte vor rund 2 Monaten ein Blutbild machen lassen, was lt. Hausarzt aber gut war. Könnte aber trotzdem sein, dass etwas aufgefüllt werden muss.

Zu deiner Diskussionsschwäche: Manche Dinge muss man gar nicht begründen, wenn man sie nicht machen möchte. Da reicht es, dass du das nicht willst und du kannst dann einfach sagen "Ich möchte das nicht und bitte euch darum, das so zu akzeptieren!" Du bist nicht klein, machst dich höchstens klein. Die Entscheidungsgewalt liegt bei dir! Das wird auch ein Lernprozess für die sein, die dich bisher gesteuert haben. Ob sie das toll finden, muss dich aber nicht interessieren. Es ist DEIN Leben und nicht jeder vermeintlich gute Ratschlag ist auch einer.
Ich hatte vor rund 2 Monaten ein Blutbild erstellen lassen, was aber lt. Hausarzt gut war.

Da kann ich dir nur zustimmen. So ist es auch. Ich traue mich leider nicht, den Leuten es klipp und klar, mitzuteilen. Wenn ich es mal gemacht hatte, kam entweder oft eine böse Gegenreaktion und dann hatte ich wieder ein extremst schlechtes Gewissen gehabt, ob ich nicht überreagiert hätte... Ich möchte einfach Selbstverantwortung übernehmen....
 
Da kann ich dir nur zustimmen. So ist es auch. Ich traue mich leider nicht, den Leuten es klipp und klar, mitzuteilen. Wenn ich es mal gemacht hatte, kam entweder oft eine böse Gegenreaktion und dann hatte ich wieder ein extremst schlechtes Gewissen gehabt, ob ich nicht überreagiert hätte... Ich möchte einfach Selbstverantwortung übernehmen....

Dann lies mal ein Buch über Kommunikation bzw. Selbstbewusstsein. Solange das nur ein Wunsch bleibt und kein Ziel, wo man ganz konkrete kleine Schritte definiert, wird sich nichts ändern.

Menschen gewöhnen sich an ein bestimmtes Verhalten, wenn man bisher immer "Ja" gesagt hat bzw. ihnen zugestimmt hat und kein Kontra gegeben hat, reagieren manche Leute oft irritiert oder böse, weil sie es nicht gewohnt sind. Nicht jeder kann mit Kritik umgehen. Das sollte Dir klar sein und das solltest Du versuchen, auszuhalten. Fang klein an, für Dich einzustehen. Kleine Schritte überlegen. Und dann aber auch zu Deiner Meinung stehen. Sowas kann man natürlich auch alles in Therapie üben.

Oder aber Du redest mit einem Freund/Freundin/Verwandten mal darüber und übst mit Rollenspielen an Deinem Verhalten. Das der andere dann den Gegenpart einnimmt und Du übst, Dich zu behaupten und Deine Meinung zu vertreten. Dir Argumente überlegst, wie Du Deine Meinung begründen kannst. Wie Du mit Kritik umgehen kannst. Lies Bücher dazu, guck Youtube Videos - gib da mal ein: Selbstbehauptung oder Selbstbewusstsein oder Kommunikation lernen.

Ein Verhalten ändern ist ein bisschen, wie eine Fremdsprache lernen. Da muss man viele kleine Schritte machen, sich informieren, über sich nachdenken, üben, vielleicht Tagebuch schreiben. Eine Sprache lernt man ja auch in vielen Schritten und vielem Vokabellernen.

Da muss man mit sich Geduld haben, aber auch was dafür tun. Wie gesagt: ein Wunsch bleibt vage und ändert nichts. Ziele aber sind u.a. dadurch definiert, dass sie konkret sind, machbar sind, in verschiedene Schritte aufgeteilt werden, einen zeitlichen Rahmen haben, so dass man täglich daran arbeiten kann.
 
Dann lies mal ein Buch über Kommunikation bzw. Selbstbewusstsein. Solange das nur ein Wunsch bleibt und kein Ziel, wo man ganz konkrete kleine Schritte definiert, wird sich nichts ändern.

Menschen gewöhnen sich an ein bestimmtes Verhalten, wenn man bisher immer "Ja" gesagt hat bzw. ihnen zugestimmt hat und kein Kontra gegeben hat, reagieren manche Leute oft irritiert oder böse, weil sie es nicht gewohnt sind. Nicht jeder kann mit Kritik umgehen. Das sollte Dir klar sein und das solltest Du versuchen, auszuhalten. Fang klein an, für Dich einzustehen. Kleine Schritte überlegen. Und dann aber auch zu Deiner Meinung stehen. Sowas kann man natürlich auch alles in Therapie üben.

Oder aber Du redest mit einem Freund/Freundin/Verwandten mal darüber und übst mit Rollenspielen an Deinem Verhalten. Das der andere dann den Gegenpart einnimmt und Du übst, Dich zu behaupten und Deine Meinung zu vertreten. Dir Argumente überlegst, wie Du Deine Meinung begründen kannst. Wie Du mit Kritik umgehen kannst. Lies Bücher dazu, guck Youtube Videos - gib da mal ein: Selbstbehauptung oder Selbstbewusstsein oder Kommunikation lernen.

Ein Verhalten ändern ist ein bisschen, wie eine Fremdsprache lernen. Da muss man viele kleine Schritte machen, sich informieren, über sich nachdenken, üben, vielleicht Tagebuch schreiben. Eine Sprache lernt man ja auch in vielen Schritten und vielem Vokabellernen.

Da muss man mit sich Geduld haben, aber auch was dafür tun. Wie gesagt: ein Wunsch bleibt vage und ändert nichts. Ziele aber sind u.a. dadurch definiert, dass sie konkret sind, machbar sind, in verschiedene Schritte aufgeteilt werden, einen zeitlichen Rahmen haben, so dass man täglich daran arbeiten kann.

Danke für deine hilfreichen Tipps, werde mich mit den Them jetzt aufjedenfall beschäftigen. Würdest du trotzdem ein Umzug in eine andere Gegend, empfehlen oder (noch) nicht? Klar, da wird es auch diese Leute geben, aber mir geht es letztendlich darum, dass ich hier wo ich seit der Geburt lebe, zu viel Mist erlebt habe. Dazu meine leibliche Familie nicht kenne und in der Adoptivfamilie, auch wenig bis kaum guter Kontakt besteht.

LG
 
Ein Umzug hätte etwas von Flucht und bringt dich persönlich nicht unbedingt weiter. Im Gegenteil nimmst du dir sogar Gewohntes, das ja auch ein bisschen Sicherheit bietet, so dass du dich auf andere Dinge konzentrieren kannst. Du würdest damit selber sozusagen freiwillig ins kalte Wasser springen und du solltest dafür zumindest soviel Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeitsüberzeugung ("Ich schaff das schon") haben, mit dieser Situation dann auch klarzukommen. Im Hinblick auf das, was du so von dir beschrieben habe, bin ich nicht sicher, ob du dir damit zum jetzigen Zeitpunkt schon etwas Gutes tun würdest.
 

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