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Weiblichkeit verstecken

Du hast diese Problematik kürzlich schon einmal eingestellt und einige Antworten bekommen.
Dein Bild von dir ist massiv gestört, u.a. aufgrund des Verhaltens deiner Mutter.
Ich würde dringend psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Alles andere macht dich sicher nicht glücklich.
 
Wo soll ich das den kürzlich schonmal eingestellt haben. Hier geht es doch um das Thema Weiblichkeit.
Wenn ich mit meiner Mutter Krach habe, dann kann ich daran ohne Geld auch nicht so schnell etwas ändern oder seid ihr schon mal ohne Kohle von heute auf morgen ausgezogen?
Selbst wenn ich welches hätte, würde sowas dauern, da man erstmal eine Wohnung finden muss etc.
Manche hier haben echt Vorstellungen.

Frauenhäuser kosten auch Geld.

Psychotherapeutische Unterstützung.

ICH HAB ES 10X GEHÖRT, 10X DURCHGEMACHT, ICH KENNE 10 PSYCHOTHERAPIEPRAXEN, UND KEINE KONNTE MIR HELFEN.

Ist zwar schön und gut, wenn ihr Hilfe geben wollt, aber ihr solltet manchmal echt über eure Ratschläge nachdenken. Oder bekomme ich von einer Psychotherapie Geld? Ich glaube nicht.

Ich habe einfach keine Lust mehr mich mit meiner Mutter darüber zu zanken. Mir bleibt keine Wahl als nachzugeben.
Zudem bin ich für Männer sowieso schon zu alt.
 
Du bist für Männer nicht zu alt, red dir sowas nicht ein. Du hast doch einen Freund, das hast du selbst geschrieben. Kannst er dich nicht aufnehmen?

Frauenhäuser sind dazu da, um genau solche Situationen wie deine zu lösen. Ein Frauenhaus ist zwar nicht direkt kostenlos, jedoch findet sich immer eine Lösung und du wirst dazu auch beraten. Geh da bitte hin und sprich mit den Leuten. Die schmeißen dich nicht raus, nur weil du kein Geld mitbringst.

Bitte lass dich nicht davon kaputt machen. Du hast die Wahl etwas zu ändern und alles besser zu machen. Das ist unglaublich anstrengend. Für dich wirkt es unlösbar. Das ist es aber nicht.
 
Um einmal - blind aller Kritik - auf deine grundsätzliche Frage einzugehen:

Statt einer OP kann dir auch ein Binder/Brustbündnis helfen, deine Oberweite zu kaschieren.
 
Hallo,

Du bist doch schon 26, da steht dir Hilfe vom Job Center zu!
Und dadurch kannst du dir auch das Frauenhaus finanzieren, die helfen dir bei der Antragstellung und du kannst von dort aus in Ruhe eine Wohnung suchen und alles beantragen. (Das heißt Grundsicherung)

Vom Staat leben ist nicht besonders Bombe, dass musste ich selbst 7 Jahre durch machen. Aber es ist besser, als unter der Hand deiner Mutter zu verkümmern.
Mir hat das sehr geholfen und das Leben gerettet, auch wenn es schwer war.

Für mich liest sich das Verhalten deiner Mutter ein wenig nach dem Münchhausen- Stellvertreter- Syndrom, allerdings bin ich kein Arzt und helfen kann dir das auch nicht. Auf jeden Fall stimmt etwas in ihrem Kopf nicht, umso mehr solltest du dir helfen.
Viel Glück.
 
Wende Dich doch einfach mal an ein Frauenhaus und schildere die Lage: Die können Dir sicher sagen, was zu tun ist. Evtl gibt es auch Härtefallregeln. Dir steht Unterstützung vom Amt zu: Somit käme auch etwas Geld rein.
Ansonsten wäre doch ein betreutes Wohnen sicher eine gute Sache für Dich: Frag doch mal Deinen Hausarzt oder Therapeuten nach Adressen.
Daneben kann Dir sicher die Diakonie oder Caritas bei den ersten Schritten weiterhelfen. Wenn Du erstmal von zuhause weg bist, wird es sicher besser werden.
 
Wende Dich doch einfach mal an ein Frauenhaus und schildere die Lage: Die können Dir sicher sagen, was zu tun ist. Evtl gibt es auch Härtefallregeln. Dir steht Unterstützung vom Amt zu: Somit käme auch etwas Geld rein.
Ansonsten wäre doch ein betreutes Wohnen sicher eine gute Sache für Dich: Frag doch mal Deinen Hausarzt oder Therapeuten nach Adressen.
Daneben kann Dir sicher die Diakonie oder Caritas bei den ersten Schritten weiterhelfen. Wenn Du erstmal von zuhause weg bist, wird es sicher besser werden.

Stimme völlig zu.
Fragen kostet nix, liebe/r TE. 😉


Ich habe das Gefühl der Tipp dich zu lösen bringt dich in ein anderes, emotionales Dilemma, stimmt's?

Du hängst trotz alledem an deiner Mutter.

Ich kann es dir nicht verdenken.
Ich habe mich trotz massiver Gewalterfahrungen lange nicht von meiner Mutter lösen können und mir, sobald es wieder eine zeitlang ging, eingeredet, alles wäre nicht so schlimm.
Ein großer Fehler.
Die Grenze ist da erreicht, wo dir euer zusammenleben langfristig Schaden bereitet.

Ich habe mir häufig anhören müssen, weshalb ich noch nicht weg bin, wenn es doch so schlimm ist und dass es dann nicht so schlimm sein könnte.
Schwachsinn!
Die emotionale Abhängigkeit zu den Eltern, ist die stärkste, die ein Mensch haben kann.

Finanzielle Abhängigkeit, Misshandlung und Unterdrückung, egal welcher Stärke oder Form, machen eine Ablösung nicht leichter, sondern schwieriger.

Ich weiß wie es ist, wenn einem Psychologen und Organisationen nicht helfen können, oder aber aktiv zur Unterdrückung beitragen, intrigant mit Tätern verhandeln und damit schlicht aus Profitgier nicht helfen wollen.

Ich habe mich schlussendlich von all diesen Dingen ferngehalten und den Aufstieg auf eigene Verantwortung gewagt - und geschafft.
Innerhalb weniger Monate Lebensunterhalt gesichert, für Unterkunft und Co gesorgt. Ganz allein.
Nach über 5 Jahren Torturen, die zu nennen jetzt OT wären und intensive Triggerwarnungen erfordern würde.

Wenn du dich auf Psychologen und Co. nicht mehr verlassen möchtest, wäre das auch eine Möglichkeit.
Nicht die einfachste, sicherste oder beste, aber sie besteht. Ohne Erfolgsgarantie.
 

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