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Wecken zum Sex? -.-

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@unbeleidigte Leberwurst:
Die Frage ist, warum nicht? - Also im Sinne von, soll ich mich nur aus so einem Grund trennen? Ich bin der Meinung, dass man über alles reden kann und für alles eine Lösung findet. Also auch dafür. Wie würdest du denn reagieren?

Ich würde es an Deiner Stelle nicht zum Sex kommen lassen.
Du sendest doch völlig widersprüchliche Signale. Meckerst rum und machst dann doch mit...

Klar, dass er dann denkt, dass es in Ordnung ist.
 
(...) soll ich mich nur aus so einem Grund trennen? Ich bin der Meinung, dass man über alles reden kann und für alles eine Lösung findet.

Das muss aber von beiden kommen. Wenn einer nur "oh, tut mir leid" sagt, und sich NICHTS ändert, obwohl er weiß, dass es dem anderen am nächsten Tag nicht gut geht, dann würde ich mich durchaus fragen, ob das der Mensch ist, mit dem ich weiterhin eine Beziehung führen möchte, wenn ihm meine Bedürfnisse so sch...egal sind.
 
@Gast im Leben:
Ehrlich gesagt habe ich nicht gezählt. Das Problem ist bei mir tatsächlich, dass ich oftmals nachgebe. Dies hat aber den Grund, dass ich ein Mensch bin, der es mag, wenn es ruhig und friedvoll zugeht (war in meiner Kindheit nicht der Fall). Da mein Freund ein Mensch ist, der eher seine Meinung durchsetzt, und wenn das nicht klappt, auch beleidigt ist, gebe ich durchaus öfter nach, als es mir vielleicht recht ist. Aber so entgehe ich dem Streß und bei Dingen die nicht ganz so wichtig sind, kann ich da auch über meinen Schatten springen. Andersrum gibt es aber durchaus auch Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen (von meiner Seite aus). Daran hält er sich im Normalfall auch. Und wenn nicht, reden wir darüber.
Diese Grenzen muss ich nur jedes Mal definieren bzw. festlegen, ehe er dies weiß. Und dieser Vorgang ist ziemlich anstrengend für mich.
Beim nächtlichen Sex, habe ich zu Beginn nachgegeben. Da war es neu für mich, aufregend, etc. Aber inzwischen gebe ich nicht mehr nach und sage ihm auch das ich keine Lust darauf habe. Was er auch akzeptiert. Sprich er zwingt mich nicht. Was er macht, ist mich wecken. Bei diesen Nachtgeschichten verhält es sich m.E. nach so, dass ich ihm hier eine Grenze zeigen muss (und mache). Allerdings hab ich ihm inzwischen so oft gesagt, dass ich keine Lust darauf habe geweckt zu werden, dass ich der Meinung bin, dass er es verstanden haben müsste.

@Kylar:
So ähnlich verfahre ich momentan auch (lass mich lügen, aber es ist sicherlich schon das letzte halbe Jahr/Jahr so, dass ich mit ihm, nachdem er mich geweckt hat, kein Sex habe). Über das getrennt schlafen haben wir auch schon nachgedacht. Hatten es auch eine Zeit lang so gemacht (war damals aus einem anderen Grund). - Das Ende davon war, dass er dann halt zu mir ans Bett gekommen ist und mich dort geweckt hat und meinte das er Lust hat. Sprich allzu viel hat es nicht gebracht. Über mich her machen, ohne mich zu wecken, würde er nicht machen (traue ich ihm stand jetzt nicht zu).

@unbeleidigte Leberwurst:
Sorry, wenn das falsch ankam. Mitmachen tu ich schon länger nicht mehr bei diesen Weck-Aktionen. Einfach aus dem Grund, weil ich ihn nicht bestätigen möchte. Ich "meckere" inzwischen nur noch darüber. Sprich inzwischen müsste es eigentlich eindeutig verständlich sein.

Soweit von mir, viele Grüße

Tatze
 
Dies hat aber den Grund, dass ich ein Mensch bin, der es mag, wenn es ruhig und friedvoll zugeht (war in meiner Kindheit nicht der Fall). Da mein Freund ein Mensch ist, der eher seine Meinung durchsetzt, und wenn das nicht klappt, auch beleidigt ist, gebe ich durchaus öfter nach, als es mir vielleicht recht ist.

Das scheint mir des Pudels Kern zu sein.
 
@unbeleidigte Leberwurst:
Sorry, wenn das falsch ankam. Mitmachen tu ich schon länger nicht mehr bei diesen Weck-Aktionen. Einfach aus dem Grund, weil ich ihn nicht bestätigen möchte. Ich "meckere" inzwischen nur noch darüber. Sprich inzwischen müsste es eigentlich eindeutig verständlich sein.

Dann versteh ich jetzt gar nichts mehr. Er weckt Dich wiederholt, Du machst nicht mit und bist am nächsten Tag k.o. als wenn Du gesoffen hättest?
 
Teile ihm deutlich deine Bedürfnisse mit, das du nicht mehr geweckt werden willst.
Und es muss Konsequenzen haben, wenn er nicht reagiert:
Schlafe dann doch mal eine Zeit getrennt von Ihm.
Dann wird es auch wieder interessant den andern neu zu entdecken, und kein Gewohnheit sich nur abzureagieren...
 
Ich finde das sehr rücksichtslos, wenn der andere doch einfach müde ist und schlafen möchte. Wenn ich aus dem Schlaf gerissen werde oder sonst wie erwache, kann man eigentlich erstmal gar nichts mit mir anfangen, bin so ein Mensch, der bis zum 1. Kaffee ein Zombie ist. Spaß sieht da anders aus.

Da würde ich defintiv ganz ausdrücklich klar stellen, dass mir das in Zukunft verbitte. Ich bin wirklich auch schon dadurch aufgewacht, weil... ich schreib das lieber nicht aus. Da war ich so wütend und wollte, dass das nicht noch mal vorkommt, kam es aber trotzdem, er meinte er bekommt das selbst nicht mit.

Was macht man da? Getrennte Schlafplätze, wohlmöglich noch mit Tür abschließen? Ernsthaft, warum fällt es manchen Menschen so schwer, mal ihre Bedürfnisse ein Weilchen hinten anzustellen und ein bisschen Rücksicht auf den Partner zu nehmen? Irgendwann muss man eben auch mal schlafen. Man kann ja nach dem Ausschlafen und Aufwachen mal was versuchen, aber echt aus dem Tiefschlaf reißen, weil man gerade Bock hat?
 
Hallo liebes Forum,

nachdem Wochenende habe ich wieder Zeit euch zu antworten.

@tomturbo:
Das habe ich ehrlich gesagt auch schon vermutet. Allerdings weiß ich noch nicht so recht, wie ich das wieder in den Griff bekommen kann. Scheint mir nämlich eine größere Baustelle zu werden.

@Kylar:
Von Anfang an eigentlich nicht direkt. Klar kam das immer mal wieder vor, aber nicht so häufig wie das momentan der Fall ist. Damals kam es vielleicht einmal im Monat oder alle zwei Monate vor. Inzwischen ist es aber alle ein bis zwei Wochen. Sprich es ist häufiger geworden. Seit wann genau das so häufig ist, weiß ich ehrlih gesagt nicht. Vielleicht (halte ich im Übrigen auch für wahrscheinlich) hat sich die Häufigkeit Stück für Stück eingeschlichen.
Die Idee mit dem Brief finde ich gut. Das kann ich durchaus mal probieren. Wir hatten das letzte Mal sehr ausführlich über das Thema gesprochen, und er meinte, dass er sich auf jeden Fall bessern möchte. Wenn es nicht klappt, werde ich es mit dem Brief probieren. Erscheint mir sinnvoll.

@Gast-im-Leben:
Ich weiß, dass das eine Foltermethode ist. Wobei ich nicht soweit gehen würde und sagen würde, dass er das aus diesem Grund macht.

@unbeleidigte Leberwurst:
Joah, so kann man es sagen. Er weckt mich in der Nacht auf, um Sex mit mir zu haben. Nicht jede Nacht, aber im Schnitt alle 1-2 Wochen mind. 1x. An dem Tag, nachdem er mich aufgeweckt hat, fühle ich mich immer ziemlich k.o. (Vergleich zu einem schlimmen Kater). Deswegen möchte ich, dass er mich nicht mehr weckt. Wenn er mich geweckt hat, bin ich zwar wach, aber d.h. nicht, dass ich in dem Moment mit ihm dann Sex habe. Dadurch das ich verschlafen bin, und ganz genau weiß, dass es mir am nächsten Tag nicht gut geht, und mich das sowieso nervt, mache ich beim Sex nicht mit. Sprich es kommt auch nicht dazu.

@Gast:
Ja, dass wäre eine Möglichkeit. Wollte ich aber ehrlich gesagt vermeiden, weil ich es nicht einsehe, nur weil er seine Triebe nicht im Griff hat getrennt schlafen zu müssen. Aber im schlimmsten Fall werde ich getrennte Betten in Betracht ziehen. Vorher würde ich es nur gerne noch anders probieren (Reden, Brief, was auch immer).

@xEclipse:
So ähnlich ist das bei mir auch.
Wenn man es selbst nicht mitbekommt, dann ist das ja doppelt ärgerlich. Soweit ich das weiß, macht er das aber schon bewusst. Um dafür ganz sicher zu gehen, müsste ich ihn allerdings nochmal fragen. Warum es ihm so schwer fällt sich da unter Kontrolle zu haben, frag ich mich auch. Klappt bei mir ja auch. Klar kommt es auch mal andersrum vor, dass ich Bock habe, und er schläft. Aber dann warte ich bis er aufgewacht ist. - Macht m.E. einfach mehr Sinn und ist rücksichtsvoller.

Soweit erstmal von mir, viele Grüße

Tatze
 
@tomturbo:
Das habe ich ehrlich gesagt auch schon vermutet. Allerdings weiß ich noch nicht so recht, wie ich das wieder in den Griff bekommen kann. Scheint mir nämlich eine größere Baustelle zu werden.

Die seelischen Baustellen sind gleich wie Baustellen auf der Autobahn: So schnell gehen die nicht weg ;-)

Das ist ein langwieriger Lernprozess. Wichtig ist: dran bleiben. Ein Strohfeuer bringt gar nichts.
- Du lernst, wie man klare Grenzen setzt.
- Er lernt, dass man nicht immer alles krigt was man will.

Wenn er schmollt, dann lass ihn ruhig ein wenig schmollen. Wie bei einem Kind.
 
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