In Großbritannien glaube ich wurde voll privatisiert. Das Ergebnis: Preise schossen durch die Decke, die Qualität in den Keller. Wenn die "Besitzer" des Wassers irgendwo in Hongkong oder New York sitzen, scheren sie sich nämlich nicht drum, daß die britischen Wasserleitungen oft weit mehr als 100 Jahre auf dem Buckel haben und deshalb lecken wie ein Sieb und des Öfteren auch mal brechen. Ich glaube, der gesamte Londoner Untergrund müßte eigentlich totalerneuert werden ... aber das Geld dafür nehmen die Firmen, die sich die Wasser- Gas- und sonstige Versorgungen unter den Nagel gerissen haben, garantiert nicht in die Hand. ... Da gab es ja auch die Geschichten über die explodierenden Bürgersteige in britischen Städten, habt Ihr das mitbekommen? Weil unter den Bürgersteigen die Gasleitungen verlaufen, und da die ebenso alt und marode sind, fliegt halt hin und wieder ein Gehsteig in die Luft. 🙄 😀 Renoviert wird nur das allernötigste, erneuert überhaupt nicht, und Beschwerden über die mangelnde Qualität haben überhaupt keinen Zweck, weil ja die Verantwortlichen irgendwo weit entfernt im Ausland sitzen.
Ist deshalb kein Wunder, daß die Gemeinden in Deutschland, in deren Händen die Wasserversorgung liegt (zumindest in Bayern, wie es woanders ist, weiß ich nicht) geschlossen gegen die Privatisierungspläne waren. Manche Städte wie etwa München und Nürnberg sind auf die Qualität ihres Trinkwassers stolz, das ist nämlich besser als manches, was für teuer Geld als Mineralwasser verkauft wird, und haben deshalb absolut keine Lust, sich das von irgendwelchen Konzernen/Ausländern wegnehmen zu lassen.
Wenn man "unbedingt" Privatisierung haben "muß", weil irgendein EU-Bürokrat das so vorgibt, dann begründet man einfach eine gemeindliche Initiative, die die Wasserversorgung dann eben "privat" betreibt - Raider wird Twix, sonst ändert sich nix - und so bleibt Verantwortung wie Gewinn weiterhin vor Ort. Und so soll es sein und bleiben. 😉
Ist deshalb kein Wunder, daß die Gemeinden in Deutschland, in deren Händen die Wasserversorgung liegt (zumindest in Bayern, wie es woanders ist, weiß ich nicht) geschlossen gegen die Privatisierungspläne waren. Manche Städte wie etwa München und Nürnberg sind auf die Qualität ihres Trinkwassers stolz, das ist nämlich besser als manches, was für teuer Geld als Mineralwasser verkauft wird, und haben deshalb absolut keine Lust, sich das von irgendwelchen Konzernen/Ausländern wegnehmen zu lassen.
Wenn man "unbedingt" Privatisierung haben "muß", weil irgendein EU-Bürokrat das so vorgibt, dann begründet man einfach eine gemeindliche Initiative, die die Wasserversorgung dann eben "privat" betreibt - Raider wird Twix, sonst ändert sich nix - und so bleibt Verantwortung wie Gewinn weiterhin vor Ort. Und so soll es sein und bleiben. 😉