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Was wollen Eltern?

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Ah ok, haben sie es dann eher weggeschwiegen aber es dich dann irgendwann spüren lassen? Oder war es dann einfach wieder gut?
Ja es wurde geschwiegen oder ich wurde angeschrien. Und wenn ich meine Meinung durchsetzen wollte dann wurde mir eingeredet, dass meine Meinung falsch ist.
Mein Vater war arbeiten und hat von dem nix mitbekommen. Ich war das schwarze Schaf.
Ich habe manchmal noch immer Angst vor meiner Mutter. Aber vor meiner Schwester habe ich immense Angst. Sie waren zusammen gegen mich. Und das kann man niemals schön reden.
Schweigende Hinnahme meiner Launen- ja man wurde gar nicht getröstet. Immer wenn ich geweint habe, hat sich mich gekitzelt und deswegen konnte ich irgendwann nicht mehr weinen. Emotionlos. Innerlich tot. Unverzeichlich sowas...
Ich habe deswegen bis heute schwierigkeiten in Konflikten. Ich werde nach solchen Situationen total unsicher und fühle mich manchmal taub.
 
Ah ok, haben sie es dann eher weggeschwiegen aber es dich dann irgendwann spüren lassen? Oder war es dann einfach wieder gut?
Bei mir war es eigentlich dann eigentlich immer wieder gut.
Irgendwie wurde bei uns nie oder wenig über negative Gefühle gesprochen....was vielleicht dazu beigetragen hat,dass ich so schlecht über meine Gefühle sprechen ( nicht schreiben) kann....besonders bei Menschen,die mir wichtig sind.
 
Ich möchte gerne an dieser Stelle einmal was reinstellen,was ich Mal gelesen hatte und mir aufgeschrieben, hatte weil es mir gefiel....Leider kann ich keine Quellenangabe machen....ich erinnere mich nicht einmal wo ich das gelesen habe.
Auch wenn es nicht damit zu tun was Eltern wollen....
Es heißt " Mutter ,du darfst"
Das einzige,was es meiner Meinung nach noch verbessern würde,wäre wenn es hieße:
" Mutter,Vater,du darfst....


Mutter,du darfst

Helfen darfst du
Trösten darfst du
Wunden darfst du heilen
Antwort darfst du geben
Mut darfst du machen
Alles verstehen darfst du
Nachgeben und vergeben darfst du
Dasein darfst du
Immer wieder dasein.

Nur eines darfst du nicht:
Dein Kind anders haben wollen,
als es ist.
 
Mit zunehmendem Abstand zu meiner Kindheit bin ich wesentlich verständnisvoller mit meinen Eltern geworden.

Aus Sicht des Kindes würde ich dir mit deinen Argumenten zustimmen.

Aber: Mutter und Vater haben auch noch ein eigenes Leben. Sie sind nicht nur über etwa 20 Jahre hinweg Erziehende, sondern auch noch Menschen mit eigenen Bedürfnissen??
 
Aber: Mutter und Vater haben auch noch ein eigenes Leben. Sie sind nicht nur über etwa 20 Jahre hinweg Erziehende, sondern auch noch Menschen mit eigenen Bedürfnissen
Natürlich,da stimme ich dir voll zu!!

Aber das eine schließt das andere doch nicht aus?
Je kleiner die Kinder,desto mehr Zeit brauchen sie
Dann werden sie langsam größer und ihre Bedürfnisse ändern sich und ein Lösungsprozess beginnt und man hat auch Mal als Eltern mehr Zeit.
Meiner Meinung nach müssen Eltern sogar auch ihre eigene Bedürfnisse nachgehen,nur so sind sie zufrieden und können richtig für die Kinder da sein.
Eltern,die diesen Prozess nicht schaffen steigern sich in die Kinder hinein und provozieren oft ungewollt ihre eigenen Erwartungen in die Kinder,was Stress und alles Mögliche auslösen kann....
Beispiel,wenn Eltern sagen und das z.B. sogar noch von Teenies " Wir gehen gehen zum Ballett oder Wir müssen Hausaufgaben machen ,Wir schreiben eine Prüfung" usw. frage ich mich immer ob das gut ist....
Man sollte sich selber auch auf sein eigenes Leben konzentrieren und dem Kind Luft zum Atmen geben.
 
Ich habe keine Kinder und kann das Thema damit nur theoretisch betrachten.

Ein befreundetes Paar fand ich immer sehr entspannt. Man hat gemerkt,dass sie ihre Kinder lieben und unterstützen, dass sie sich selbst aber die wichtigsten Menschen im Leben sind.

Die eigenen Bedürfnisse zugunsten von Kindern zu unterdrücken führt vielleicht tatsächlich dazu, dass man Erwartungen projiziert und als Helicoptereltern dem Nachwuchs keinen Freiraum zur eigenen Entwicklung lässt?
 
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Ja es wurde geschwiegen oder ich wurde angeschrien. Und wenn ich meine Meinung durchsetzen wollte dann wurde mir eingeredet, dass meine Meinung falsch ist.
Mein Vater war arbeiten und hat von dem nix mitbekommen. Ich war das schwarze Schaf.
Ich habe manchmal noch immer Angst vor meiner Mutter. Aber vor meiner Schwester habe ich immense Angst. Sie waren zusammen gegen mich. Und das kann man niemals schön reden.
Schweigende Hinnahme meiner Launen- ja man wurde gar nicht getröstet. Immer wenn ich geweint habe, hat sich mich gekitzelt und deswegen konnte ich irgendwann nicht mehr weinen. Emotionlos. Innerlich tot. Unverzeichlich sowas...
Ich habe deswegen bis heute schwierigkeiten in Konflikten. Ich werde nach solchen Situationen total unsicher und fühle mich manchmal taub.

Tut mir sehr leid, dass du diese Erfahrungen machen musstest. Das klingt schlimm, wenn die Gefühle gar nicht wahrgenommen und sogar weggekitzelt werden. Und dann dieses verbünden und dir Angst einjagen...verständlich dass du da Schwierigkeiten hast
 
Bei mir war es eigentlich dann eigentlich immer wieder gut.
Irgendwie wurde bei uns nie oder wenig über negative Gefühle gesprochen....was vielleicht dazu beigetragen hat,dass ich so schlecht über meine Gefühle sprechen ( nicht schreiben) kann....besonders bei Menschen,die mir wichtig sind.

Das geht mir ähnlich und war bei uns glaub ich auch ähnlich. Drüber gesprochen wenig, aber ausgelebt wurden sie schon.
 
Ich habe keine Kinder und kann das Thema damit nur theoretisch betrachten.

Ein befreundetes Paar fand ich immer sehr entspannt. Man hat gemerkt,dass sie ihre Kinder lieben und unterstützen, dass sie sich selbst aber die wichtigsten Menschen im Leben sind.

Die eigenen Bedürfnisse zugunsten von Kindern zu unterdrücken führt vielleicht tatsächlich dazu, dass man Erwartungen projiziert und als Helicoptereltern dem Nachwuchs keinen Freiraum zur eigenen Entwicklung lässt?
Ich glaube ja
 
Ich habe mir eigentlich immer Mühe gegeben,aber ich denke ich habe auch viel falsch gemacht....
Kinder kommen nicht mit Gebrauchsanweisung.....man ist ja auch nur Mensch,hat Zweifel,einen Geduldsfaden,der auch Mal reißt....
20 und 22 sind meine jetzt und oft bin ich enttäuscht von ihrem Verhalten in letzter Zeit und frage mich,ob es meine Schuld ist,dass sie sich so verhalten....
 
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