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Dr. Rock
Gast
und wie hast du das ganze beendet? oder wurde es beendet? und wie geht es dir heute?
Als ich mich weggeworfen habe, war ich erst 17. Ist also schon eine ganze Weile her. Ich hab danach gar nix gemacht, es einfach akzeptiert und weitergelebt. Ich wusste auch nicht, was ich sonst hätte tun sollen.
All diese Dinge, die ich geschrieben habe, bezogen sich auch nicht auf eine einzige „Beziehung“ oder „Erfahrung“ sondern resultierten aus mehreren, unterschiedlichen Geschichten. Teils war ich der Dame nicht gut genug / nicht erwünscht, teils wurde ich betrogen und ausgenutzt und eine Sache musste ich von mir aus beenden, sonst wäre ich wohl in der Klapsmühle gelandet.
Heute geht´s mir sehr gut und ich arbeite an mir und daran, mit gewissen Dingen besser umzugehen. Man muss aus Erfahrungen eben lernen.
vor diesen "nachwirkungen" hab ich eigentlich angst. erlebtes prägt einen sehr und man ist nie wieder so unbeschwert wie vorher kaputt
Leider erinnert der Mensch kaum objektiv, sondern verbindet mit Erlebtem stets Emotionen. Das macht es so schwer, Erlebtes in sein Leben zu integrieren und als „erledigt“ zu akzeptieren.
Aber um das Akzeptieren und Integrieren kommt man eben nicht drum herum. Man kann ja nicht in „Enttäuschungs-Prophylaxe“ leben, nur um zu vermeiden, jemals verletzt oder abgelehnt zu werden. Der Grad, wie tief und ob man verletzt wird hängt auch davon ab, wie viel Selbstwertgefühl ich habe und was ich mit mir machen lasse.
Und ich für meinen Teil lasse es nie wieder so weit kommen, dessen bin ich mir sicher.